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Am Sonntag, den 25. Januar, ist es endlich soweit: Die Abstimmung über die vieldiskutierte Verfassung in Bolivien findet nach langem Hin und Her statt.
Bereits Evo Morales Vorgänger hat den Weg zur neuen Verfassung geebnet. Evo Morales muss sich nun dieser Herausforderung stellen. Und Bolivien hat eine neue Verfassung bitter nötig, denn die alte stammt aus dem Jahr 1967 und ist für das Selbstverständnis der Bolivianer total veraltet.
In ihr wird die kleine Elite des Landes gestärkt, die Indigenas haben fast keine Recht bzw. keinen Platz und Staatsreligion ist dort der Katholizismus, obwohl andere Religionen eine gleichwertige Stellung im Land haben.
[...mehr]Dass unser Planet langsam beginnt zurückzuschlagen, sehen wir momentan überall auf der Welt: eine extreme Naturkatastrophe jagt die nächste. Nun hat es wieder Südamerika getroffen: in Argentinien und Uruguay herrscht die schwerste Dürre seit 50 Jahren.
Vor kurzem noch wurde Brasilien durch heftige Überschwemmungen heimgesucht, nun ist in Argentinien und Uruguay das andere Extrem eingetreten. In den letzten Wochen ist nur gut die Hälfte der üblichen Niederschlagsmengen gefallen. In Argentinien betrifft das vor allem die Teile, die als die Kornkammer des Landes bezeichnet werden.
Experten gehen davon aus, dass in diesem und dem nächsten Monat nur rund die Hälfte der üblichen Mais- und Weizenernte eingefahren werden kann. Die Sojaernte ist noch nicht so schwer betroffen, denn die Pflanzen selbst brauchen nicht so viel Wasser. Aber dafür wird die kommende Ernte katastrophal enden, da die Aussaat durch die Trockenheit verzögert wurde.
[...mehr]Auch wenn wir es jetzt in all den Weihnachtseinkäufen noch nicht glauben wollen, werden wir in den nächsten Jahren doch mehr unter der Finanzkrise zu leiden haben als es uns lieb ist. Besonders Asien, die USA und Europa werden tief erschüttert werden.
Was des einen Leid, ist aber bekanntermaßen des anderen Freud. Und so scheint Südamerika zwar auch Einbußen bei der weltweiten Finanzkrise hinnehmen zu müssen, doch alles in allem wird der Kontinent sie besser überstehen, wenn nicht sogar ein wenig davon profitieren können.
[...mehr]Vergangenen Sonntag fanden in Venezuela Gouverneurs-, Gemeinde- und Kommunalwahlen statt. Dabei konnte die Vereinte Sozialistische Partei (PSUV) von Hugo Chávez einen eindeutigen Sieg verbuchen.
Das einzige Manko für ihn ist wohl, dass er fünf der 23 Provinzen an die rechte Opposition verloren hat, darunter auch den Hauptstadt-Bezirk Caracas, wo nun die Opposition den Bürgermeister stellen wird. Zudem konnte Chávez‘ Gegenseite sechs Führungspositionen erringen.
[...mehr]Nun ist es also soweit, die USA haben Barack Obama zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Dies hat Auswirkungen auf die ganze Welt und so hoffen auch viele Regierungen Südamerikas auf einen Neubeginn.
Die zum größten Teil linken Regierungen jubeln natürlich und begrüßen die Wahl Obamas. Hugo Chávez war gleich mal der Erste, der zum “historischen Sieg” gratulierte und hofft nun die doch sehr angeschlagenen diplomatischen Beziehungen zu den USA erneuern zu können. Im September wurde der US-Botschafter aus Venezuela ausgewiesen, da die USA am Sturz von Chávez mitarbeiteten und ihm auch mit Krieg drohten.
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