» Kultur

Autor: Veronique
Lamas at Machu Pichu © flickr.com / NeilsPhotography

Lamas at Machu Pichu

Viele halten die Mayas für ausgestorben, aber noch heute leben etwa 6,1 Millionen Maya auf der Yucatán-Halbinsel, in Belize, Guatemala und Honduras. Außerdem findet man viele Mayas in den USA, weil sie ausgewandert sind. Doch wie geht es ihnen heute im 21. Jahrhundert?    [...mehr]


Autor: Veronique

Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens und mit 6,8 Millionen Einwohner der größte städtische Ballungsraum Kolumbiens und eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Südamerikas.  In Bogotá findet man zahlreiche sich lohnende Sehenswürdigkeiten, von denen hier die wichtigsten vorgestellt werden.

Die Altstadt, „La Candelaria“, ist mehr als einen Besuch wert. Hier findet man viele historisch und kulturell wertvolle Gebäude, wie die von den Dominikanern, Franziskanern und Jesuiten gebauten Kirchen und Klöster. Zu den schönsten Kirchen zählt die Kirche „San Francisco“, erbaut im typischen Sevillaner Mischstil zwischen Mudéjar und Renaissance. Auf dem „Plaza Bolívar“, dem Zentrum der Altstadt im Osten, befindet sich eine klassizistische Kirche und zwei klassizistische Paläste, den „Capilla del Sagrario“; und die „Capitolio Nacional“.



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Autor: Nina

Begeben Sie sich im Brasilianischen Nationalmuseum auf die Spurensuche der brasilianischen Kultur. Lateinamerikas größtes Museum lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise ein.

Um auf seiner Reise durch ein fremdes Land dessen kulturelle Zusammenhänge verstehen zu können, führt mehr oder weniger kein Weg an den nationalen Museen vorbei. Nirgendwo    [...mehr]


Autor: Nina

San Bernardino wurde im Zuge der deutschen Kolonialisierung gegründet und avancierte mit ihrer vorzüglichen Lage am Ypacarai-See zu einem äußerst beliebten Urlaubsziel. Besonders die einheimische Bevölkerung genießt während der Sommermonate ihren Urlaub auf diesem tollen Flecken Erde.

San Bernardino wurde am 24. August 1881 von Jakob Schaerer als eine deutsche Kolonie gegründet und erhielt damals den Namen Nueva Baviera, was so viel heißt wie Neubayern. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Stadt allerdings nach dem General und Präsidenten Paraguays Bernardino Caballero benannt.    [...mehr]


Autor: Lars Degen

Farbenprächtig- so sind die meisten Feierlichkeiten in Lateinamerika, respektive Mexico, und zu oft kann man als Außenstehender den Ursprungsanlass nicht genau verstehen. So auch bei unserem heutigen Thema den Chinelos.

chinelo  ©Spreeathen Bei den Chinelos handelt es sich um ungemein große und farbenfrohe, ja schon fast grellbunte, Kostüme, die im Staat Morelos für den so genannten „Brinco de los Chinelos“ getragen werden. Dazu gehört auch eine Gesichtsmaske, die vor allem durch ihr langes „Schumi-Kinn“ beeindruckt und darüber trägt man noch einen hohen Hut.

Aussehen der Chinelos

Das Kostüm kann neben den zahlreichen Farben auch noch Abbildungen aus der präkolumbianischen Zeit, also Aztekenkrieger und Götterfiguren, aufweisen oder aber auch Darstellungen der Jungfrau von Guadelupe.

Bei dem erwähnten „Brinco de los Chinelos“ handelt es um einen traditionellen Tanz in, der in mehreren Dörfern vor Mexiko beheimatet ist, und mit diesen Kostümen aufgeführt wird. Wichtig ist dabei, dass jedes Dorf eine andere Farbgebung für seine Kostüme hat und sie somit eindeutig identifiziert werden können. Eine schöne Kultur und praktisch obendrein. So sind die Chinelos in Tepoztlán eher in schwarz gehalten, während man sich in Tlayacapan für die Farbe Weiß mit blauen Biesen aus Velours entschieden hat.

Ursprung der Chinelos

Ihren Ursprung hat diese Tradition in der Epoche des spanischen Vizekönigreiches Neu Spanien. Spanier und Kreolen, die    [...mehr]


Autor: Nina

Die Quebrada de Humahuaca ist eine 150 km lange Schlucht im Nordwesten Argentiniens, die kaum Vegetation aufweist und dadurch Einblicke auf die farbenfrohe Gesteinsschichten zulässt, die sich an den Wänden der Schlucht entlangziehen.

Humahuaca Juancho Gatica©Flickr

Die Quebrada de Humahuaca Schlucht beginnt nahe der argentinischen Provinz Jujuy in San Salvador de Jujuy auf 1259 m und zieht sich bis zur ungefähr 800 m höher gelegenen Stadt Humahuaca. Die Schlucht wird vom Bett des Río Grande beherrscht.    [...mehr]


Autor: Nina

Es ist Sonntag und die sanfte Oktobersonne verwöhnt uns mal wieder außerordentlich, als meine Reise(ver-)führerin mir verkündet, wir würden heute nach Tequesquitengo und Issstehuixtla fahren.

Von mir kommt dabei kein Widerspruch, denn in dem Augenblick, wo sie die Namen ausgesprochen hat, habe ich sie offen gestanden schon wieder vergessen, so fremd und auch unaussprechlich klingen sie in meinen Ohren. Dennoch sollte es ein wunderschöner Ausflug sein, den ich jedem nur empfehlen kann, der vielleicht mal im Herzen Mexicos baden möchte und auch ein wenig Heimweh nach Mitteleuropa hat.    [...mehr]


Autor: Lars Degen

¿Dónde está toda la gente de Mérida?  – so einer der für mich emblematischen Sätze bei den obligatorischen Aufwärmspielen am Pool. Keine Frage, also das ich diesem Ort und den Leuten während meines Aufenthaltes in Yucatán auch einen Besuch abstatten musste.

Merida flickr Lars Degen

Im  Nordosten der mächtigen Halbinsel gelegen hat die 1542 von den Spaniern gegründete Stadt heute ungefähr eine Million Einwohner  und ist meines Erachtens eine Reise wert. Zugleich ist Mérida die Hauptstadt Yucatáns und die perfekte Basis für eine längerfristige Rundreise in der Welt der Maya. Beginnen sollte man seinen Rundgang durch Mérida natürlich an der Plaza Mayor, der auch hier wie in so ziemlich jeder mexikanischen Stadt, das administrativ-religiöse Zentrum markiert.

Sehenswürdigkeiten von Mérida

Auffallend ist hierbei natürlich sofort die massive und wuchtige Fassade der Kathedrale,  La Catedral de San Ildefonso aus dem 16. Jahrhundert, die mit ihren Türmen den Platz  und auch insgesamt das Bild der Innenstadt dominiert.  Ein weiteres wichtiges Gebäude ist die Casa de Montejo, welches der Sitz des gleichnamigen Stadtgründers Francisco de Montejo war. Ganz genau sollte man sich hier die Fassade ansehen, auf der man Spanier auf den Köpfen von indígenas stehend ausmachen kann.

Dieses kolonialistische Selbstverständnis drückt sich auch mit der Lage der Plaza Mayor aus , ist diese doch wie unter anderem im nahen Izamal oder natürlich in México Stadt- Tenochtitlan direkt auf den Ruinen einer Mayasiedlung ( hier T’ho) gebaut worden.  Vor allem durch seine auffällige Farbe und seine wunderschönen Rundbögen fällt einem darüber hinaus sofort der Palacio de Gobiernol.  Ein Abstecher in das Innere des Gebäudes ist vor allem für die Freunde von Gemälden zu empfehlen, findet man hier doch zahlreiche bildliche Darstellungen der wechselhaften Geschichte Méxicos.

Wer es ein wenig lebendiger und bunter mag, sollte sich den Februar vormerken, denn dann findet hier in Mérida der bunteste und auch prächtigste Karneval der ganzen Region statt. Farbenfroh und erlebnisreich ist auch ein Besuch auf dem Markt der Stadt, der so genannte Mercado García Rejón in der Calle 60. Hier bekommt man praktisch alles, wobei ich vor allem über die Lagerung des Fleisches sehr verwundert war, lag es doch bei 34°C einfach offen herum..    [...mehr]


Autor: Nina

Bolivien ist ein Land, das trotz der Kolonialisierung stark an den ursprünglichen Bräuchen und Traditionen der indigenen Völker fest hält. Trotzdem sind spanische Elemente nicht zu verleumden, was man heute vor allem an der Musik merkt.

Charanga Spieler    ©Flickr.com/U.S. Army

Bolivianische Musik

In der Kulturgeschichte Boliviens haben Musik und die damit verbundene Tänze einen wichtigen Stellenwert. Sie galten seit jeher als wichtiges Ausdrucksmittel. So wurden die Schlachten gegen die Spanier zu Zeiten der Kolonialisierung damit überliefert, aber auch wichtige Rituale und Traditionen gefeiert.

Die Tänze und damit verbundenen Musikstücke gliedern sich nach den verschiedenen Stämmen und Völkern, die damals in Bolivien lebten. Um die breiten Gesten, heißen Trommel-Rhythmen und Flötentöne optimal zu untermalen, gehören auch aufwändig gewebte Stoffe und bunte Gewänder, sowie Federschmuck zu den wichtigen Requisiten, denen man sich beim Tanz bedient. Jährlich davon überzeugen kann man sich z.B. in Berlin beim Karneval der Kulturen.

Auch heute bestimmen die eher traditionellen und folkloristischen Stücke die Musiklandschaft Boliviens. Zwar wird unter den Jugendlichen auch viel Heavy Metal gehört, internationale Erfolge von bolivianischen Pop- oder Rockbands sind aber kaum bekannt.


Bolivien: Typische Musikinstrumente

Wichtige Musikinstrumente Boliviens sind die auch bei uns sehr beliebte Panflöte, die Quena, eine eingekerbte Bambusrohr Flöte, die etwas größere Tokoro und verschieden große Trommeln. Auch ein Saiteninstrument wird unter den Bolivianern gerne gespielt: Die Charanga (oben im Bild).    [...mehr]


Autor: Nina

In der zweitgrößten argentinischen Stadt Córdoba befindet sich eines der bekanntesten Museen des südamerikanischen Kontinents: Der Palacio Ferreyra beherbergt mit dem Museo Superior de Bellas Artes Evita eine Sammlung, die die Architektur der Kolonialzeit mit moderner argentinischer Kunst verbindet.

Palacio Ferreyra Córdoba

Die Stadt Córdoba in Argentinien trug im Jahr 2006 den Titel „Kulturhauptstadt Amerikas“ und beeindruckt Besucher aus aller Welt mit einem umfangreichen und interessanten Kulturangebot. Neben zahlreichen Museen, Skulpturen und Theatern besticht vor allem der Palacio Ferreyra Einheimische und Touristen.    [...mehr]


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