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Autor: Lars Degen

31 Kilometer von der Hauptstadt Cuernavaca entfernt, liegt das kleine verschlafene Dorf von Coatetelco in der Nähe der gleichnamigen Lagune, welches zugleich auch eine wichtige Grabungsstätte beherbergt.

Coatetelco @Lars Degen

Wie so viele Reste der untergegangenen Kulturen aus der Zeit vor der Eroberung so erhält auch die kleine Grabungsstätte von Coatetelco durch die Kombination aus den Resten des politisch-religiösen Zentrums der ehemaligen Besiedelung mit dem beeindruckenden Bergpanorama einen fast magischen touch.
Coatetelco bedeutet so viel „Schlangenhügel“ und ist  mit einer Blütezeit von 500 -150 vor Christus  eine recht altes Zeugnis der versunkenen prähispanischen Welt. Einstmals betete man hier heute längst vergessene Gottheiten an wie zum Beispiel Chalchiuhtlicue, die Schutzpatronin der Lagunenbewohner, eine junge Schönheit die man als  Göttin der Flüsse, der Lagunen und des Meeres verehrte.    [...mehr]


Autor: Lars Degen

Fast jeder Urlaub endet stets mit dem gleichen Problemen: Was bringt man mit? Wer bekommt was und wo kaufe ich das und wie viel lasse ich mir den Spaß kosten? Selber hinlänglich Leid geprüpft damit, war ich unendlich dankbar den Geheimtipp «Tres de Mayo» zugeflüstert zu bekommen.

Dabei handelt es sich um einen nicht weit vom Zentrum Cuernavacas gelegenen Stadtteil in dem man massenhaft Geschäfte findet die zum Einkaufen einladen. Dazu fährt man vom Stadtzentrum aus auf der Calle Humboldt in südlicher Richtung  die danach in die Calz. Palmira mündet auf der ihr auch weiter in Süden fahrt und dabei immer dem Straßenverlauf folgt.

Interessantes Detail ist, dass ihr in dieser Gegend auf eurer Tour am Schildkrötenhaus vorbeikommt in dem einstmals Frida Kahlo weilte und in dem auch einige der Bilder hingen, die in diesem Sommer mit großem Erfolg in Berlin ausgestellt wurden. Leider kann man das Haus nicht besichtigen und seit dem Tod der ehemaligen Besitzerin ist es verschlossen. Künstlerisch geht die Strecke auch weiter, denn am Ende des Weges kommt ihr zu einem Kreisverkehr, welcher in seinem Zentrum von einem riesigen Wandgemälde wo ihr euch linkerhand haltet und den Ausschilderungen zum Tres de Mayo folgt. Parken könnt ihr in einer der Seitenstraßen.    [...mehr]


Autor: Lars Degen

Gleich um die Ecke des Zócalos, dem Zentrum der Mexicanidad, liegen direkt unter der heutigen Kathedrale die eindrucksvollen Reste  des Haupttempels der versunkenen Aztekenmetropole Tenochtitlan. Eigentlich unvorstellbar, wurde der so genannte Templo Mayor im Februar 1978 im Rahmen von Bauarbeiten wiederentdeckt.

Templo Mayor @Degen

Templo Mayor @Degen

Durch Zufall stieße einer der Bauarbeiten bei den Grabungen auf einen runden Stein den ein Relief bedeckte. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Darstellung der Mondgöttin Coyoalxauhqui handelte, die sich an der rechten Treppe der Tempelpyramide befand. Nach der Eroberung durch die Spanier hatten diese nämlich wie in vielen Städten Lateinamerikas direkt auf die religiösen  Heiligtümer der bisherigen Kulturen Kirchen gebaut, so auch in  Mexico Stadt, wo sich  direkt im Zentrum heute die Kathedrale erhebt, welche unter sich die Ruinen des alten Zentrums der Azteken birgt.  Dies ist umso betrüblicher, als man sich daher nur mit größter Mühe vorstellen kann, wie diese Gegend einmal vor der Ankunft der Europäer ausgesehen haben muss.

Zu Zeiten Tenochtitláns befand sich der gesamte Tempelbezirk im Herzen der brodelnden Aztekenmetropole  und verkörperte damit das Zentrum des Imperiums. Zugleich lag er im Schnittpunkt dreier wichtiger Verkehrsachsen der Stadt die jeweils auf verschiedene Himmelsrichtungen zuliefen, wobei die Rückseite des Tempelbezirkes in Richtung Osten wies. Im heutigen Mexico City der Moderne erstreckt sich der Tempel vom Zócalo und dem Palacio Nacional ausgehend hinunter bis zur Calle González Obregón in nördlicher Richtung und von der Calle del Carmen im Osten bis hin zur Calle República de Brasil.    [...mehr]


Autor: Lars Degen

Mexico City- brodelnde Megapolis und größte Stadt Amerikas beherbergt zugleich eine Unmenge an Schätzen. So unter anderem die Kathedrale der Jungfrau von Guadelupe- ein einzigartiges Heiligtum für Katholiken in ganz Lateinamerika.

Doch damit nicht genug, auch für Anhänger die zweite große Leidenschaft Lateinamerikas, die zuweilen ebenso religiöse Züge annimmt, findet sich in D.F. eine wahre Pilgerstätte. Im Süden der Stadt gelegen spricht man ehrfurchtsvoll vom Koloss von San Ursula (so der Name des Stadtteiles), wenn man vom „Krönungsort“ zweier König des Weltfußballs redet. Kenner wissen natürlich bereits jetzt, dass es sich um keinen geringeren Ort als das legendäre Aztekenstadion handeln kann, welches für Fußballfreunde ein Pflichttermin im Rahmen eines Aufenthaltes in der Hauptstadt ist.

Da es in der Tat ein wenig entfernt vom Stadtzentrum liegt, bietet es sich an entweder ein Taxi vom Hotel/Hostel zu nehmen oder aber man vertraut auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Am einfachsten fährt man mit der dunkelblauen U-Bahn bis zur Endstation Tasqueña, wo sich einem zwei Optionen für die Weiterfahrt bieten. Entweder mit der Straßenbahn (tren ligero) in Richtung Xochimilco ( auch eine Reise wert) bis zur Station Estadio Azteca oder für die etwas Abenteuerlustigeren mit dem Bus, der jedoch inmitten des Trubels dieser Station eher schwer ausfindig zu machen ist, sofern man nicht Spanisch spricht.
Angekommen sieht man von beiden Stationen sofort das riesige Stadion, was an diesen Punkten sogar komplett aufs Foto passt.    [...mehr]


Autor: Nina

Die Religionen in Südamerika sind weltbekannt, auch wenn sie seit Jahrhunderten nicht mehr praktiziert werden. Die geheimnisvollen Tempelstädte zeugen noch immer von der Macht der Maya, Inka und Azteken, und haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.

In Südamerika gab es schon viele Religionen, einige davon gehören zu den global bedeutendsten der Weltgeschichte. Südamerikas Kultur ist eng verwoben mit der Geschichte der Inka, Maya und Azteken, und einige Praktiken finden sich auch heute noch im vorherrschenden Katholizismus wieder. Die am weitesten verbreitete Religion war der Glaube der Inka, deren Herschaftsgebiet sich vom heutigen Ecuador bis nach Chile und Argentinien erstreckte.

Religionen in Südamerika - Die Inka

Inka ist eine Art Sammelbegriff für die 200 ethnischen Gruppen, die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert auf dem südamerikanischen Kontinent lebten. Häufig werden auch nur die herrschenden Aristokraten über jene Volksgruppen als Inka bezeichnet. Das Zentrum der Kultur lag in Qusqu, was sich im Hochland des heutigen Peru befindet.

Die Religion der Inka

Wie auch die Maya und Azteken verehrten die Inka vor allem die Sonne. Die Sonne galt als Lebensspender, und wurde auch    [...mehr]


Autor: Nina

Buenos Aires ist die Hauptstadt Argentiniens und ist, mit mehr als 13 Millionen einwohnern, die wohl größte Metropole Südamerikas. Eine der herausragendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt ist die am Playa de Mayo gelegene Catedral Metropolitana.

von puroticorico © Flickr

Buenos Aires – Eine Stadt der Sehenswürdigkeiten

Die UNESCO kürte im Jahre 2008 die Metropole Buenos Aires, in Argentinien, zu der  Stadt des Designs. Eine Auszeichnung, die nicht von ungefähr stammt. Kein Wunder also, dass die Stadt so einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, die Catedral Metropolitana ist wohl eine der größten. Wer dem berühmten Plaza de Mayo einen Besuch abstattet, der kann die Cetedral Metropolitana gar nicht verfehlen.    [...mehr]


Autor: Nina

Honduras liegt in der tropischen Zone Südamerikas, und hat auf seinen 112.000 Quadratkilometern einiges zu bieten. Spektakuläre Flora und Fauna warten in den Gebirgszügen und an den Stränden auf ihre Entdeckung, und die Kultur der Maya lässt sich in den Ruinen von Copan hautnah miterleben.

In Honduras lässt sich in karibischem Klima entspannen, aber auch antike südamerikanische Kultur erleben. Entlang der langen Karibikküste laden traumhafte Strände zum Verweilen ein, während auf der anderen Seite des Landes ein Gebirgsmassiv Herausforderungen für echte Entdecker bietet. Wer sich nichts aus Gipfelstürmerei macht, kann in der Hauptstadt Tegucigalpa die koloniale Architektur bewundern. Das Highlight in Honduras dürfte für viele in Copan zu finden sein, wo eine antike Stadt der Maya jedes Jahr Scharen von Touristen anzieht.

Copan - Eine der grössten Sehenswürdigkeiten in Honduras

Heutzutage ist Copan nur noch ein beschauliches Örtchen im Dschungel, doch zu seinen Glanzzeiten war die Metropole das Zuhause von 20.000 Menschen. Eine der grössten Städte der Maya

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Autor: Nina

Machu Picchu ist die sagenumwobene Ruinenstadt der Inkas. Die in ihren Strukturen noch nahezu komplett erhaltene Stadt schenkt Einblicke in die Kultur des Inkavolkes.

 Machu Picchu - von szeke©Flickr

Machu Picchu - Auf den Spuren eines Naturvolkes

Machu Picchu ist eine überwältigende Ruinenstadt der Inkas und noch heute von Geheimnissen umgeben. Die Stadt der Inkas, liegt auf den Steilen eines Gebirgszuges der Anden, in Peru. Die Ruine Machu Picchu ist noch heute bis ins kleinste Detail erhalten und    [...mehr]


Autor: Veronique

Frida Kahlo Self-Portrait © wikipedia.org/FridaKahlo

Viele lateinamerikanische Künstler haben großen Einfluss auf die Kunstwelt Europas. Die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo ist in Europa die bekannteste lateinamerikanische Malerin. In Berlin und Wien kann man dieses Jahr die größte jemals gezeigte Ausstellung über Frida Kahlo bewundern, deren Bilder weltweit Kultstatus erlangt haben.

Mit 47 Jahren starb Kahlo 1954 in Mexiko. Kahlo bezieht sich in ihren Bildern auf die präkolumbianische, mexikanische Kunst der Azteken und Maya und thematisiert soziale und politische Probleme. Außerdem versucht sie ihr Leiden ihres Lebens in ihren Bildern zu verarbeiten. Diese fingen schon früh an. Mit sechs Jahren erkrankt Kahlo an Kinderlähmung, mit 18 hat sie einen Straßenbahnunfall, der fast ihre komplette Wirbelsäule zerstört. Sie stellt ihre Ehe mit dem exzentrischen Muralist Diego Riviera da, sowie ihre tragische Romanze mit dem Revolutionsführer León Trotsky. 1953 wird ihr rechter Fuß amputiert. Die folgende Invalidität stürzt sie in tiefe Depressionen. Nach mehreren Selbstmordversuchen stirbt die Malerin 1954 an einer Lungenembolie.

Portrait of Diego Rivera and Frida Rivera © wikipedia.org/FridaKahlo Kahlo malte 143 Bilder, darunter 55 Selbstbildnisse, außerdem schrieb sie zahlreiche Gedichte, Prosatexte und politische Artikel.    [...mehr]


Autor: Veronique
Lamas at Machu Pichu © flickr.com / NeilsPhotography

Lamas at Machu Pichu

Viele halten die Mayas für ausgestorben, aber noch heute leben etwa 6,1 Millionen Maya auf der Yucatán-Halbinsel, in Belize, Guatemala und Honduras. Außerdem findet man viele Mayas in den USA, weil sie ausgewandert sind. Doch wie geht es ihnen heute im 21. Jahrhundert?    [...mehr]


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