» Geschichte

Autor: Nina

„Und dann der Regen“ ist ein Film aus dem Jahre 2010, der demnächst in die deutschen Kinos kommt. Er erzählt die Geschichte einer Filmcrew, die in Bolivien eine Dokumentation drehen möchte und dabei in einen Aufstand gerät.

Der Film spielt nicht nur in Südamerika, er wurde auch komplett an Schauplätzen in verschiedenen Teilen Boliviens gedreht. Die mexikanisch-spanisch-französische Co-Produktion, die im Original den Titel „También la Iluvia“ („Sogar der Regen“) trägt, startet am 29. Dezember 2011 in den deutschen Kinos und erzählt hier vor dem Hintergrund einer fiktiven Geschichte vom sogenannten Wasserkrieg, „Guerra del Agua“, der 2000 in Cochabamba ausbrach.    [...mehr]


Autor: Nina

Die Tolteken lebten einst im Herzen des heutigen Mexiko, wo sie vor allem dank ihres handwerklichen und kunsthandwerklichen Geschicks eine blühende Hochkultur aufbauten, die jedoch nur wenige Jahrhunderte lang Bestand hatte.

Wahrscheinlich begann die Geschichte der Tolteken in Zentralmexiko im 9. Jahrhundert mit der Einwanderung von Völkern aus dem Norden. Zu dieser Zeit gab es hier keine herrschende Macht, so dass sich die Neuankömmlinge bequem einrichten und als neue Hochkultur etablieren konnten. Das Zentrum ihres Reiches wurde Tollán Xicocotitlán, dessen Ruinen heute unter dem modernen Namen Tula bekannt sind. Zur Blütezeit der Tolteken hatte die indigene Stadt wahrscheinlich über 60.000 Einwohner, die ihre Macht womöglich dank des Abbaus von Rohstoffen wie Obsidian festigen konnten, doch ihr Glanz nahm schon zum Ende des 12. Jahrhunderts hin ab.    [...mehr]


Autor: Nina

Weltweit ist Jade als einer der feinsten Steine bekannt, in vielen Hochkulturen der damaligen Zeit war er mehr als nur Schmuckstein, besonders in Südamerika wurde er auch für ritualistische und religiöse Zwecke verwendet.

Abbauen konnte man den kostbaren Stein nur in Guatemala, genauer gesagt, beim Motagua River, weshalb Jade als sehr hohes Bezahlmittel galt, nicht nur, weil es eine große, symbolische Bedeutung hatte. Denn Transport und Bearbeitungen kosteten, so dass sich nur die Elite mit Jade schmücken konnte.

Jade in Zeiten der Mayas

Schmuck, Figuren und zeremonielle Masken, Jade wurde in vielen verschiedenen Variationen genutzt, auch Werkzeuge wurden - oftmals mit metikulösen Inschriften - aus ihnen gebaut. Archäologische Funde haben auch größere Figuren, wie etwa einen mehr als 4kg schweren Kopf des Sonnengottes Kinich Ahau zu Tage gebracht, der in Altun Ha gefunden wurde.

Während Jade nur beim Motagua River abgebaut wurde, wurde es an zwei verschiedenen Orten verarbeitet. Wissenschaftler fanden Werkstätten in Guatemala, Cancuen und Guaytan, dort wurde der Stein zu Schmuck, Werkzeug, feinsten Perlen und Skulpturen, welche oftmals Götter und Trickstergestalten annahmen. Manche Könige sollen auch Jade auf ihren Zähnen getragen haben. Die Techniken der oftmals detailverliebten Figuren waren einfallsreich wie erstaunlich, da etwa mit Vogelknochen, Seile und Sand gearbeitet wurde, um die Inschriften und Gesichter in den harten Stein zu ritzen.    [...mehr]


Autor: Nina

In Amerika ist es Halloween, in Europa kennt man es auch als Samhain, in Südamerika wird jedoch der Dia de los Muertos gefeiert, also der “Tag der Toten”. Wie der Brauch entstand und wie er gefeiert wird, erfahrt ihr hier.

„Allseelentag“ (All Soul’s Day) wird er auch genannt, an diesem Tag sollen maßgeblich die Toten wiederauferstehen, doch anstelle - wie in anderen Kulturen - diesen Tag in furchtvoller Andacht zu verbringen, wird es in Südamerika bunt und feierlich, denn dort wird der Besuch herzlich willkommen, um die Davongegangenen wieder zu sehen.    [...mehr]


Autor: Nina

Amerigo Vespucci war ein im 15. Jahrhundert geborener Seefahrer und Kaufmann, der während seiner Reisen einen großen Teil der südamerikanischen Ostküste erforschte. Nach ihm wurde der amerikanische Kontinent benannt.

Amerigo Vespucci galt lange Zeit als Entdecker Amerikas ©Flickr/Andres Rueda

Vespucci wurde am 9. März 1452 (oder 1454) in Florenz geboren. Seit dem Jahr 1482 stand er im Dienst der bekannten und berüchtigten Bankiersfamilie Medici, die ihn 1491 nach Sevilla schickte. Dort trat er ein Jahr später mit Christoph Kolumbus in eine Gesellschaft ein, die die Ausrüstung für die erste Forschungsfahrt von Kolumbus sponsorte.    [...mehr]


Autor: Nina

Eldorado, das sagenumwobene Goldland im Norden Südamerikas, hat seinen Ursprung in einer Legende aus Kolumbien, über die im 17. Jahrhundert von spanischen Chronisten berichtet worden ist.

Eldorado - Mythos oder Wahrheit? ©Flickr/Maurice King

Mit El Dorado meinte man ursprünglich einen Mann. Später wurde eine Stadt so benannt und noch einige Zeit später sogar ein ganzes Land. Der mythologische Ort wird in der indigenen Sprache auch als Omoa oder Manoa bezeichnet.    [...mehr]


Autor: Lars Degen

Die archäologische Stätte von Tlatelolco ist direkt an der U-Bahn gelegen und leicht vom Zócalo und dem ehemaligen Zentrum der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlán zu erreichen. Am Rande einer der größeren Inseln innerhalb des Texcocosees gelegen, war Tlatelolco vor der Eroberung Mexicos durch die Europäer das Zentrum der gleichnamigen Schwesterstadt Tenochtitláns und beherbergte zugleich nicht mehr und nicht weniger als den größten Marktplatz ganz Amerikas und vielleicht sogar der Welt.

Tlatelolco Treppe Der Name Tlatelolco bedeutet in der Sprache der Azteken so viel wie „Sandhügel“. Zu kaufen gab es damals praktisch alles was das Herz begehrte von lokalen Produkten aus der Gegend um den See und die beiden Städte bis hin zu kleinen Köstlichkeiten aus den entlegensten Winkeln Mexicos. Unter den Besuchern war ironischer Weise auch der spätere Zerstörer des Marktes unter gesamten prähispanischen Welt Hernán Cortés, der diesen Ort noch vor der Eroberung Tenochtitláns besichtigt hatte und zugleich hier am 13. August 1521 die entscheidende Schlacht zum Sieg über das Aztekenreich schlagen sollte.    [...mehr]


Autor: Nina

Brasilia ist seit 50 Jahren Brasiliens Hauptstadt und damit die jüngste Millionenstadt der Welt. Die neu errichtete Stadt ist ein architektonisches Meisterwerk und ein Aushängeschild der Moderne.

Schon 1891 wurde über der Beschluss gefasst eine neue Hauptstadt in der Mitte des Landes zu gründen. Denn die damalige Hauptstadt Rio de Janeiro lag, wie die meisten Metropolen, am Meer im Osten des Landes. Um auch das Innere des Landes in das Geschehen mit ein zu beziehen, musste eine neues Hauptstadt in der Mitte des Landes entstehen.    [...mehr]


Autor: Nina

In der antiken Tempelstadt El Zotz ist ein unberührtes Grab eines bis dato unbekannten Maya-Herrschers entdeckt worden. Die Gruft befand sich 1600 Jahre in konserviertem Zustand. Neben zahlreiche Grabbeigaben wurden in der Kammer die Knochen von 6 Kindern geborgen.

El Zotz liegt in unmittelbarer Nähe der weltberühmten Tempelstadt Tikal. In früheren Zeiten lebte man in Konkurrenz mit dem mächtigen Nachbarn, auch blutige Auseinandersetzungen sind nicht auszuschliessen. In El Zotz thront der mächtige Tempel “El Diablo” über die gesamte Stadt, und im Schatten dieses Heiligtums haben Forscher der Brown University nun einen sensationellen Fund zu Tage getragen. Durch den feinporigen Sand des Gebietes wurde die Grabkammer des unbekannten Maya-Königs konserviert, und konnte die Jahrhunderte nahezu unbeschadet überstehen.

Sensationsfund in El Zotz - Das Grab des geheimnisvollen Herrschers

Erst in den 1970er Jahren wurden die Ruinen von El Zotz entdeckt, und nun ist US-amerikanischen Forschern durch Zufall ein einmaliger Fund geglückt. Bei Grabungen in den oberen Erdschichten um den Tempel El Diablo sind die Archäologen auf einige rätselhafte Tongefässe gestossen. Diese waren in einem undefinierbaren, organischen Material einrollt, und wiesen einen grausigen Inhalt vor.    [...mehr]


Autor: Lars Degen

Nicht weit von den Traumstränden der Riviera Maya steht es: Eines der als neue Weltwunder deklarierten Objekte, tief im Dschungel Yucatáns:  Chichén Itzá.

Diese riesige Anlage, deren Wurzeln vermutlich bis ins fünfte Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurückgehen ist das ganze Jahr über eines der Pflichtziele für Besucher der Halbinsel, handelt es sich doch hierbei um die am besten erforschte und rekonstruierte beziehungsweise konservierte Stätte der versunkenen Mayakultur.

Daher ist es für all jene die möglichst wenig Trubel bei ihrem Besuch wollen eher ratsam gerade heute einen Bogen um Chichén zu machen. Denn am 20. März und dann wieder am 23. September wird es hier noch voller als es ohnehin schon immer ist, denn nur an diesen beiden Tagen lässt sich in Chichén Itzá ein spektakuläres Schauspiel beobachten: die Tagundnachtgleiche auf Yucatan.

Tagundnachtgleiche in Chichén Itzá: Ein Schauspiel

Besucher aus aller Welt strömen angetan in weißer Kleidung zur Mayastätte und alle Augen richten sich hierbei auf die große zentrale Pyramide, von den Spaniern „El castilllo“ (das Schloss) genannt, die einem der zentralsten Götter der Mayakultur ,Kukulcán, geweiht ist.

Besticht dieses    [...mehr]


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