In der antiken Tempelstadt El Zotz ist ein unberührtes Grab eines bis dato unbekannten Maya-Herrschers entdeckt worden. Die Gruft befand sich 1600 Jahre in konserviertem Zustand. Neben zahlreiche Grabbeigaben wurden in der Kammer die Knochen von 6 Kindern geborgen.
El Zotzliegt in unmittelbarer Nähe der weltberühmten Tempelstadt Tikal. In früheren Zeiten lebte man in Konkurrenz mit dem mächtigen Nachbarn, auch blutige Auseinandersetzungen sind nicht auszuschliessen. In El Zotz thront der mächtige Tempel “El Diablo” über die gesamte Stadt, und im Schatten dieses Heiligtums haben Forscher der Brown University nun einen sensationellen Fund zu Tage getragen. Durch den feinporigen Sand des Gebietes wurde die Grabkammer des unbekannten Maya-Königs konserviert, und konnte die Jahrhunderte nahezu unbeschadet überstehen.
Sensationsfund in El Zotz - Das Grab des geheimnisvollen Herrschers
Erst in den 1970er Jahren wurden die Ruinen von El Zotz entdeckt, und nun ist US-amerikanischen Forschern durch Zufall ein einmaliger Fund geglückt. Bei Grabungen in den oberen Erdschichten um den Tempel El Diablo sind die Archäologen auf einige rätselhafte Tongefässe gestossen. Diese waren in einem undefinierbaren, organischen Material einrollt, und wiesen einen grausigen Inhalt vor. [...mehr]
Nicht weit von den Traumstränden der Riviera Maya steht es: Eines der als neue Weltwunder deklarierten Objekte, tief im Dschungel Yucatáns: Chichén Itzá.
Diese riesige Anlage, deren Wurzeln vermutlich bis ins fünfte Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurückgehen ist das ganze Jahr über eines der Pflichtziele für Besucher der Halbinsel, handelt es sich doch hierbei um die am besten erforschte und rekonstruierte beziehungsweise konservierte Stätte der versunkenen Mayakultur.
Daher ist es für all jene die möglichst wenig Trubel bei ihrem Besuch wollen eher ratsam gerade heute einen Bogen um Chichén zu machen. Denn am 20. März und dann wieder am 23. September wird es hier noch voller als es ohnehin schon immer ist, denn nur an diesen beiden Tagen lässt sich in Chichén Itzá ein spektakuläres Schauspiel beobachten: die Tagundnachtgleiche auf Yucatan.
Tagundnachtgleiche in Chichén Itzá: Ein Schauspiel
Besucher aus aller Welt strömen angetan in weißer Kleidung zur Mayastätte und alle Augen richten sich hierbei auf die große zentrale Pyramide, von den Spaniern „El castilllo“ (das Schloss) genannt, die einem der zentralsten Götter der Mayakultur ,Kukulcán, geweiht ist.
Jubiläen, auch im Zusammenhang mit Alexander von Humboldt, sind sicherlich immer eine schwierige Angelegenheit, umso mehr je weiter die Ereignisse zurückliegen und man kaum noch einen wirklichen Bezug zum Ursprungsereignis herstellen kann. So feiert Berlin in diesem Jahr die Gründung seiner ältesten Universität benannt nach den Gebrüdern Humboldt.
Zugegebener Maßen lässt einen dies als Student im allgemeinen Tagesgeschäft recht kalt, kämpft man doch mit anderen Widrigkeiten und sähe Ausgaben für Festivalhäppchen als eher zukunftsunrelevante Bildungsinvestition an. Doch dann fährt man in den Urlaub und dort in México trifft man sich unerwarteter Weise mit seiner Universität oder aber besser gesagt mit einem ihrer Gründer, Alexander von Humboldt, zusammen.
Humboldt und die Universität Havanna
Der besondere Alexander von Humboldts ist leider heute ein wenig in Vergessenheit geraten aber vor Ort immer noch sehr Lebendig. „Dem zweiten Entdecker Amerikas“ so die von der Universität Havanna 1939 gestiftete Inschrift am Denkmal von [...mehr]
Zu Beginn des Jahrtausends wurden sie als eine historische Sensation gefeiert: Die Pyramiden von Caral. Sie sind eine der ältesten Ansiedlungen des Kontinents, und auch heute Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher, die mehr über die frühzeitliche Kultur Amerikas erfahren wollen.
Im Jahr 1994 entdeckten Forscher die Stadt Caral, unweit der Küste Perus, und begannen damit, ihre Überreste und ihre Pyramiden auszugraben und freizulegen. Mit den Pyramiden von Caral trat eine Sensation zu Tage: Es konnte der Beweis angetreten werden, dass auch in Südamerika schon früh eine hochentwickelte Zivilisation entstand. Die Pyramiden werden auf etwa 4600 Jahre geschätzt, und sind somit bedeutend älter als alle vorangegangenen Zeugnisse südamerikanischer Kultur. Mehr noch, die Stadt Caral und ihre Zivilisation konnten mit der Entwicklung in Ägypten, Mesopotamien oder Indien gleichgesetzt werden – eine Sensation. [...mehr]
Das “Valle de la Luna”, in der Atacama-Wüste im Norden Chiles gelegen, gehört zu den wohl beeindruckendsten Wüstenlandschaften unseres Planeten. Für Chile-Reisende bieten die zerklüfteten Felsformationen ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten, das nicht zuletzt in den Abendstunden den Betrachter in seinen Bann zieht.
Wie der Name “Valle de la Luna” bereits vermuten lässt, ähnelt das „Tal des Mondes“ einer sprichwörtlichen Mondlandschaft, die mit ihrer kargen Vegetation jeden Tag eine Vielzahl von Touristen anlockt. Als Teil der Atacama-Wüste ist auch das Tal extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt, so dass Tages- und Nachttemperaturen um mehrere Zehngrad variieren können.
Besonderheiten des “Valle de la Luna”
Diese klimatischen Extreme machen das “Valle de la Luna” zu einem geradezu unwirtlichen Ort, der jeglichen Lebensformen der dort ansässigen Tier- und Pflanzenwelt ein enormes Maß an Anpassungsfähigkeit abverlangt. [...mehr]
Jedes Jahr findet in Caacupé das Fest der Madonna de los Milagros statt. Genau am 08. Dezenber pilgern Gläubige aus ganz Paraguay in das kleine Städchen mitten in Südamerika. Die Wallfahrtskirche von Caacupé ist das religiöse Zentrum Paraguays und somit kein normaler kirchlicher Versammlungsort wie jeder andere.
Wenn einmal im Jahr tausende Pilger sogar aus Brasilien und Argentinien das kleine 10.000-Seelen-Städtchen beehren, feiern die Menschen zusammen das Fest ihrer Schutzheiligen, der Madonne von Caacupé.
Die Legende der Heiligen Jungfrau von Caacupé reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert, als ein von den Franziskanern bekehrter Guaraní von einem verfeindeten Stamm verfolgt wurde. Er schwor bei der heiligen Jungfrau Maria, ihr ein Ebenbild aus eben jenem Holz zu schnitzen, wenn sie ihn beschützte.
Die Madonna von Caacupé
Der Guaraní überlebte und stellte gleich zwei Madonnen her. Die größere ist heute in der Franziskanerkirche von Tobatí untergebracht. Die kleinere Madonna behielt der Mann für sich. 1603 überflutete der Tapaicuá See das gesamte Tal und riss auch die Figur mit sich, doch wie durch ein Wunder tauchte sie wieder auf. Seitdem gilt die Figur als ‘Jungfrau der Wunder‘. Ein Künstler stellt daraufhin eine Skulptur der Madonna mit blauen Augen, goldenem Haar und dem traditionellen blauen Gewand her, welche noch heute jedes Jahr aufs neue von den Gläubigen in Caacupé geehrt wird. [...mehr]
Der Torres Del Paine Nationalpark liegt in Chile in Südamerika und gehört somit zu Patagonien.
Der Torres Del Paine liegt rund 140 km nördlich der Stadt Puerto Natales und grenzt im Norden an Argentinien, im Süden liegt der Nationalpark Torres Del Paine und am Lago Del Torro und im Osten am Lago Sarmiento de Gamboa.
Das Wahrzeichen dieses wunderschönen Nationalparks in Chile ist wahrlich der Torres del Pain, welcher von drei riesigen, nadelartigen Granitbergen umgeben ist, die zwischen 2200m und 2500 m hoch sind, umgeben ist und das wahrzeichen des Nationalparks darstellen.
Erben der Eiszeit sind dort auch zu finden, denn große Teile des Nationalparks sind bis heute vergletschert – der bekannteste Gletscher ist der große Grey-Gletscher, welcher im Lago Grey kalbt. Auch im Sommer ist dort nie wärmer als 11° und im Winter etwa 1°.
1978 wurde der Nationalpark Torro del Pain zum Biosphären-Reservat erklärt.
Dennoch ziehen sich die Gletscher langsam zurück, denn die letzte Eiszeit in Patagonien endete vor rund 14.000 Jahren. [...mehr]
Archäologen können sich nun über einen weiteren sensationellen Fund freuen: Aus Zufall sind sie über eine noch relativ gut erhaltene Mumie eines Inka-Mädchens “gestolpert”.
Sie waren gerade dabei ein, ein Abflusssystem zu restaurieren, als sie auf eine alte Gruft stießen, in der ein Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren beerdigt war. In diesem Alter war man bei den Inka bereits erwachsen. Die Mumie könnte also einen weiteren Aufschluss über das Leben der Inka besonders in dieser Altersgruppe geben.
Immer noch gibt es viele Ungereimtheiten, was Machu Picchu oder die Inka angeht, und jeder kleine Fund könnte die Archäologen einen Schritt weiter bringen, eine relativ gut erhaltene Mumie wie diese sogar einen riesigen.
Anhand der Abnutzung der Zähne gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sie sich ausschließlich von Körnern ernährt hat. Rund 40 cm unter der Mumie wurden Grabbeigaben wie ein rotes Trinkglas mit dem Zeichen einer Schlange sowie eine Kupfernadel gefunden.
Die Mumie wandert nun weiter ins Labor um näher untersucht zu werden. Sobald es etwas Neues gibt, lass ich es euch natürlich wissen…
Fast alle sprechen von Machu Picchu, wenn sie an berühmte Anlagen in den Anden denken. Doch es gibt noch zahlreiche anderen historische Stätten, die von größtem Interesse und meist genauso spannend wie Machu Picchu sind. Kuelap im Norden Perus ist solch ein Ort.
Er liegt inmitten der Gegend, die Archäologen als die geheimnisvollste und unerforschteste Gegend Südamerikas nennen. Viele Rätsel liegen hier in den zahlreichen Ruinen, die es alle noch zu entschlüsseln gilt. Kuelap ist zum größten Teil solch ein Rätsel.
Die ehemalige Festung liegt auf 3.000 m Höhe mitten in den Anden und wurde vom Volk der Chachapoya um 1.000 n. Chr. erbaut. Bevor die Inka sie im 15. Jahrhundert überrannten, waren die Chachapoya eine mächtige Hochkultur, von der wir bis heute fast nichts wissen. Und so ist auch der Zweck der Festung von Kuelap noch immer unbekannt. Die einen nehmen an, dass es sich um ein dauerhaft bewohntes Dorf handelte, die anderen gehen davon aus, dass das Volk sich nur in Notfällen zum Schutz und zur Verteidigung hierher flüchtete. [...mehr]
Für alle, die eine launige und dabei noch kurze Zusammenfassung über die Geschichte Perus suchen, habe ich heute ein kleines Video.
Es erinnert mich ein wenig an den NRA-Comic aus “Bowling für Columbine”… Nur dreht es sich eben um die Geschichte Perus. Ihr werdet auch einige Sachen wiedererkennen, über die ich euch hier schon berichtet habe: die Inka oder Fujimori.
Ach, und wen es interessiert, hier gibts das Ganze auch nochmal im spanischen Original…