» Flora + Fauna

Autor: Nina

Regenwälder sind naturbelassene Ökosysteme, die eine Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten aufweisen. Obwohl sie nur ein Viertel des globalen Waldbestandes ausmachen, befinden sich knapp  80% der Landvegetation in Regenwaldgebieten.

Regenwald Tobias Mandt©Flickr

Nur ein Viertel des Regenwassers fließt über die Flüsse ab. Das schwüle Klima ist darauf zurückzuführen, dass ¾ der Niederschläge verdunsten und wieder in die Luft abgegeben werden, so dass sich neue Regenwolken bilden. Dieser Verdunstungszyklus wirkt sich auch auf entfernte Gebiete aus. Die Abholzung der Regenwälder führt zu weniger Niederschlag. Dies ist zum Beispiel ein Grund  dafür, dass sich die Sahara jedes Jahr knapp 20 km weiter nach Süden ausdehnt.    [...mehr]


Autor: Nina

Iguazú nennt man die Wasserfälle zwischen Paraná, ein Bundesstaat in Brasilien, und Misiones, eine Provinz in Argentinien. Die Wasserfällen sind nach dem Fluss Iguazú benannt. Im Volksmund wird er Teufelsschlund genannt und ist wirklich ein atemberaubendes Naturschauspiel.

Die Iguazú-Wasserfälle bestehen hauptsächlich aus 20 großen Wasserfällen und aus über 250 Kleineren. Die mächtigsten unter ihnen sind bis zu 82 Meter hoch. Imposanter kann man die Natur Südamerikas kaum erleben. Die Wassermenge des Garganta del Diablo, wie die Iguazú auch genannt werden, beträgt im Durchschnitt 5000 m³/s.

 Iguazú Wasserfälle©flickr/Carlos Adampol

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Autor: Nina

Die Mangroven sind ein äußerst sensibles Ökosystem. Die tropischen Wälder, bestehend aus Mangrovenbäumen mit Luftwurzeln, wachsen im Gezeitenbereich tropischer Küsten. Weltweit gibt es derzeit ungefähr 15 Millionen Hektar Mangrovenwälder.

Mangrovenbäume haben sich mit dem Laufe der Zeit an die Gezeiten tropischer Küstenregionen angepasst und sind heute bestandsbildendes Merkmal. Mangroven, egal ob in Südamarika oder an anderen tropischen Orten, bilden Atemwurzeln, welche entweder als Stelzwurzeln, oder aber auch als spargelförmig herausstehende Luftwurzeln ausgebildet sind. Ebenso wie ein Regenwald üben auch die Mangroven eine besondere Faszination auf die Menschen aus.

Mangroven©flcikr/Ahd Jal

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Autor: Nina

Unter Palisander sind verschiedene Holzarten der Gattung der Dalbergien aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler zu verstehen. Unter dem Handelsnamen Palisander werden im Wesentlichen fünf Arten verstanden: Rio Palisander, Santos Palisander, Korallen Palisander, Honduras Palisander und Ostindischer Palisander.

Auch wenn sich die Maserung und Farbe augenscheinlich stark voneinander unterscheiden, ist es nur unter dem Mikroskop zu erkennen, ob um welche Palisandersorte es sich handelt. Die unterschiedliche Färbung der Palisandersorten sind hier gut erkennen.

palisander-gitarre ©flickr billaday

Palisander ist kein Rosenholz

Zu der schwierigen Bestimmung der  Palisandersorte kommt die verwirrende Namensgebung in anderen Sprachen hinzu. Im Englischen heißt Palisander rosewood und wird oft fälschlich    [...mehr]


Autor: Nina

Eine Pororoca ist eine Art Monsterwelle, auch Amazonaswelle genannt, die ohrenbetäubenden Lärm macht. Dieses Naturschauspiel kann man auf dem Amazonas beobachten, da es sich um  Tidenwelle handelt, die den Fluss hinauf laufen. Pororocas entstehen oft in den Monaten Februar und März. Für Surfer ist sie die Welle, für normale Urlauber einer der Urlaubserlebnisse, die man nie wieder vergisst und in denen einem bewusst wird, welche Macht das Wasser hat.

Eine Pororoca entsteht bei Voll- und Neumond. Zu dieser Zeit wird einen gigantische Menge an Wasser direkt vom Atlantischen Ozean in die Flussmündung getrieben. Wer diese Tidewellen einmal gesehen hat, aus sicherer Entfernung versteht sich, der weiß warum die Welle übersetzt „großer Lärm“ heißt. Denn wenn eine Pororoca sich anbahnt wird das Rausches des Wassers extrem laut. Aber auch schon lange vorher ist die Riesenwelle hörbar.

Pororoca - Amazonaswelle©flickr/jaybergesen

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Autor: Nina

Der Ozelot gehört zu den bedrohten Wildkatzenarten, die hauptsächlich in Süd- und Mittelamerika leben. Die kleinen, gefleckten Raubtiere sind vor allem wegen ihres besonders weichen Fells vom Aussterben bedroht.

Ozelot – vom Aussterben bedrohte Wildkatze  ©Flickr.com/Ana_Cotta

Der Ozelot, Verbreitung und Lebensraum

Zu den besonders seltenen Raubtieren im Amazonasbecken zählt der Ozelot. Die feingliedrige, kleine Katze, die eine Länge von 55 bis 100 cm erreichen kann, ist vor allem wegen ihres weichen und besonders hübsch gemusterten Fells durch die Menschen bedroht, das zu teuren Pelzmänteln verarbeitet wird. Aber auch die Rodung des Regenwaldes, in dem der Ozelot in Mittel- und Südamerika bis in den Norden Argentiniens hinein bevorzugt lebt, sowie Autounfälle sorgen dafür, dass der Artenbestand immer weiter abnimmt.
Das Fell des Ozelots ist weich und je nachdem, ob er im Regenwald des Amazonas lebt, eher gelblich und ockerfarben, in Steppengebieten variieren graue Musterungen. Der Bauch ist meist weiß, über den ganzen Körper zieht sich das charakteristische Fleckenmuster, das an das Fell der Leoparden erinnert.    [...mehr]


Autor: Nina

Das Ostpatagonisches Bergland ist ein Teil Patagoniens in Südamerika. Die Berglandschaft dort gliedert sich eigentlich in drei Teile, in die von Guayana, das Brasilianische und eben das Ostpatagonische Bergland. Wer die Natur mag wird hier mit der schönsten Aussicht Südamerikas belohnt.

Patagonien ist die Bezeichnung für einen Teil Südamerikas. Dieser erstreckt sich südlich der Flüsse Río Colorado in Argentinien und dem Río Bío Bío in Chile. Nördlich des Gebiets befindet sich die Magellanstraße. Wer im ostpatagonischen Bergland wandern geht wird viel Schönes und Kurioses in der Flora und Fauna sehen. Ich bin ein großer Fan von Südamerika, da es hier immer wieder Neues gibt und die Natur so wunderschön ist und die Menschen sehr offen sind. Und wer weiß, mit etwas Glück finden 2016 auch die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro statt.

Ostpatagonisches Bergland in Südamerika©flickr/thejourney1972

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Autor: Nina

Valdéz ist eine etwa 3625 km2 große Halbinsel in der argentinischen Provinz Chubut an der Atlantikküste. Die gesamte Halbinsel ist ein Naturreservat in welchem sich viele Arten von Meeressäugetieren tummeln. Direkt am den Küstenstreifen oder an den Ufern sind teilweise bedrohte Tierarten zu sehen.

Die Halbinsel Valdéz wurde 1999 von der UNESCO auf die Liste der Weltnaturerbe gesetzt und erlangte so noch mehr an Bedeutung für den internationalen Naturschutz. Die Península Valdés besteht größtenteils aus karger Landschaft und einigen kleineren Salzseen, derer größter mit 35 m unter dem Meeresspiegel den tiefsten Punkt Argentiniens bildet.

Zu den Meeressäugetiere, die sich auf dem Gebiet des Naturreservates tummeln zählen Seelöwen, See-Elefanten, seltene Vögel, wie die Magellan-Pinguine und vor allem Wale.

Die Halbinsel Valdéz in Argentinien

Die Halbinsel Valdéz ist nicht die Art von tuoristisch erschlossenem Städtchen an den es besonders viele Reisende zieht. Einziger bewohnter Ort auf der Halbinsel ist das Dorf Puerto Pirámide. Dort gibt es eine Tankstelle mit Motel und Campingplatz sowie die Hostería ‘Posada del Mar’. Bis vor wenigen Jahren unterhielt die argentinische Armee mehrere Stützpunkte auf der Insel. Grund war der zum Teil auch militärische Konflikt um die Falklandinseln. Noch heute sieht man einige Überreste, wie etwa eine Landepiste am Punta Norte.

Flora und Fauna im Naturschutzgebiet Valdéz

Am Südkap trifft man in dem von der Halbinsel und einer Landzunge des patagonischen Festlands gebildeten Golf Bartenwale an. Diese Nuevo, wie sie auch genannt werden, kommen in der zweiten Jahreshälfte hierher, um sich fortzupflanzen und ihre Jungen zur Welt zu bringen. Das Wasser im Golf ist ruhiger und wärmer als auf dem offenen Meer, wo außerdem Schwertwale (Orcas) leben. Im Landesinneren der wohl bescheilichsten Halbinsel Argentiniens bekommt man vor allem die dem Strauß ähnlichen Nandus, wilde Lamas und die Maras genannten Pampashasen zu Gesicht.    [...mehr]


Autor: Nina

Brink Heuvel ist ein Naturreservat in Guyanagoudplacer im südamerikanischen Staat Suriname. In diesem abgelegenen Teil der Erde leben einige der seltensten Tiere und Pflanzen unseres Planeten. 1,6 Millionen Hektar tropischer Regenwald bilden das Zuhause für die Geschöpfe der Wildnis.

Das Central Suriname Nature Reserve (CSNR) kümmert sich um den Schutz und Erhalt des Brink Heuvel Nationalparks in Suriname. Wo in anderen Teilen Südamerikas weite Gebiete wirtschaftlichen Zielen ausländischer Großunternehmer zu opfer fallen, bringt sich die Regierung von Suriname aktiv in den Naturschutz mit ein.

Das Brink Heuvel Reservat schließt den Korridor zwischen den drei wichtigsten Schutzgebiete in zentralen Suriname. Das Raleighvallen Naturschutzgebiet im Norden, sowie das Eilerts de Hann Gebergte Naturreservate um den Tafelberg herum und im Süden des Sandsteinriesen. Das kleine südamerikanische Land Suriname schmigt sich an die nördliche Küste des Kontinents zwischen Französisch-Guayana, Brasilien und Guayana.

Brink Heuvel Nationalpark in Suriname

Mit einer Größe von etwa 22.500 km² umfasst die Fläche des Brink Heuvel Nationalpark die des US-Bundesstaates New Jersey und hat damit im Vergleich zur restlichen Größe des Landes ein beträchtliches Ausmaß. Im Herzen des Nationalparks befindet sich eines von Surinames wichtigsten Flusssystemen, der Coppename River. Dieses ist der Lebensraum von unzähligen Vertretern der einheimischen Flora und Fauna. Das Gebiet um den Coppename River ist somit eines der wichtigsten Naturschutzgebiete ganz Südamerikas.

Naturschutz und kulturelles Erbe in Suriname

Etwa 80 Prozent des Landes sind von Hochlandwald bedeckt, dieser feuchte Regenwald gedeiht auf besonders fruchtbarem Boden. Da bis zum jetzigen Zeitpunkt nur wenige Expeditionen in diese Gebiete vorgedrungen sind, ist nicht Viel über die Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Das Central Suriname Nature Reserve versucht daher durch die Ausdehnung der Nationalparks dieses Naturerbe zu schützen. Und das mit Erfolg, große Teile des Regenwaldes stehen unter Naturschutz. Die Surinamische Regierung hat sich schon vor Jahren dazu entschlossen den Regenwald und die Wurzeln ihrer Kultur zu bewahren, anstatt sie in Form vom Abholzungrechten zu verkaufen und langsam zu verlieren. Mit diesem aktiven Umweltschutz bleibt diese Region ein Fernreiseziel für viele Touristen.    [...mehr]


Autor: Nina

Im Nationalpark von Mochima kann man Tiere in ihrer natürlichen Umgebungen beobachten und das wunderbare Klima Südamerikas genießen. Die Artenvielfalt ist erstaunlich. Mochima live gesehen zu haben ist eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Mochima besteht im Prinzip aus vielen kleinen Inseln, auch “Cayos” genannt, die teilweise sehr zerklüftet sind. Zwischen drin findet man traumhafte Buchten zum Baden. Die Kulisse ist hier definitiv filmreif. Der Nationalpark in Mochima an sich liegt auf einem Plateau.

Nationalpark in Mochima©flickr/nicholaslaughlin

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