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Autor: Nina

Mate mit Bombillo © Taras Kalapun

In Argentinien, Uruguay, Paraguay und Brasilien ist eines der beliebtesten Getränke überhaupt der Mate Tee. Mate wird überall getrunken und auch überall hin mitgenommen, sei es auf Parties oder mit zur Arbeit.

Schon den alten Indios war die anregende und angenehme Wirkung des Mate Tees bekannt. Im 17. Jahrhundert entdeckten auch die Weißen den Anbau für sich. Bei den Indios war Mate sogar so beliebt, dass sie sich damit bezahlen ließen.

Mate © polifernusDieser Tee wird aus den Blättern des Llex paraguarensis-Baumes gewonnen, der zur Gattung der Stechpalmen gehört und wächst nur bei hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Jährlich werden über 300.000 Tonnen Mate produziert.

Der Begriff Mate leitet sich von quichua matía ab, dem Becher, aus dem Mate traditionell getrunken wird. Zu einem perfekten Mate-Genuss gehört eben dieser Becher, der Tee selbst (meist die Sorte Yerbamate) und der sogenannte Bombilla, ein meist schön verzierter Trinkhalm aus Metall oder Holz mit einem Sieb am Ende.

Teatime © .Luc.Da man für den Mate Tee am besten die getrockneten Blätter einfach so benutzt (Es gibt ihn inzwischen auch in Beuteln; ist aber bei weitem nicht so lecker ;-) ) , filtert das Sieb im Bombilla die losen Teilchen heraus. Den Tee gießt man idealerweise mit 70-80 Grad heißem Wasser auf und lässt ihn ca. 5 Minuten ziehen. Je nach Geschmack kann man dann noch ein paar Minzblätter, Zucker oder Milch hinzufügen.

Mate wird eine entschlackende und appetithemmende Wirkung nachgesagt. Daher wird er häufig bei Diäten eingesetzt. Er wirkt außerdem sehr belebend und hilft dabei Stress abzubauen.

Wer ihn zum ersten Mal trinkt, dem wird er wahrscheinlich etwas bitter und gewöhnungsbedürftig erscheinen, aber schon nach ein paar Schlücken setzt die wohltuende Wirkung ein. Eine leckere Erfrischung und nicht umsonst ein Kultgetränk.

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Autor: Nina

Alfajores auf einem argentinischen Markt © morrissey

Die Alfajores sind ein taditionelles argentinisches Gebäck, das die spanischen Eroberer in das Land mit sich brachten.

Für rund 20 Alfajores braucht man:

- 250 g Maisstärke (Maizena)

- 200 g Mehl

- 1/2 TL Natron

- 2 TL Backpulver

- 150 g Zucker

- 200 g Margarine

- 3 Eigelb

Alfajores fertig verpackt © jonny.hunter- 1 EL Cognac

- 1 EL Vanille-Extrakt

- Abrieb von 1 Zitrone

- “Milchkonfitüre” (Dulce de Leche)

Die Maisstärke, das Mehl, das Natron und das Backpulver miteinander mischen. Dann die Margarine und den Zucker verrühren und beim Schlagen langsam nach und nach das Eigelb hinzufügen.

Nun den Cognac, das Vanille-Extrakt und die Zitronenschale daruntermischen. Die “Mehlmischung” mit “dem Flüssigen” zu einer zähen Masse verkneten. Dies geht am besten mit den Händen.

Jetzt rollt man den Teig dünn aus und sticht anschließend runde Plätzchen aus.

Den Ofen auf 180° C vorheizen und die “Kekse” 10 bis 15 Minuten backen. Wichtig dabei ist, dass sie nicht braun werden dürfen.

Nachdem sie ausgekühlt sind, bestreicht man eines mit Dulce de Leche und setzt ein anderes oben drauf.

Tipp: Den Rand kann man auch noch zusätzlich durch Kokosflocken rollen.

Viel Spaß beim Genießen!

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Autor: Nina

Pisco-Schnaps © Pedro Rivaz Ugaz

Sowohl Chile, als auch Peru beanspruchen den Pisco Sour als ihr Nationalgetränk. Aber egal wo dieser Cocktail zuerst getrunken wurde, er schmeckt einfach köstlich und ist genau das Richtige für laue Sommerabende, an denen einen das Fernweh packt.

“Pisco” bedeutet in der indianischen Sprache Vogel und ist auch die Bezeichnung für das Tongefäß, in denen der Pisco-Schnaps früher transportiert wurde.

Es gibt natürlich, wie bei jedem traditionsreichen Rezept, unterschiedliche Macharten. Hier ist nun eine davon:

Ihr braucht dazu:

Limetten © salendron- Pisco (ein Traubenschnaps)

- Limettensaft

- Zuckersirup

- Eiweiß

- Eis

- Angostura (ein Bitterlikör) oder eine Prise Zimt

Mischt drei Teile Pisco, mit jeweils einem Teil Limettensaft und Zuckersirup. Gebt das Eiweiß und das Eis hinzu. Wahlweise kann man das ganze jetzt mit einem Spritzer Angostura oder einer Prise Zimt verfeinert werden.

Gebt das Ganze in einen Shaker oder Mixer und mischt es kräftig durch, so dass das Eiweiß alles schön schaumig macht.

Nun kann man den Pisco Sour nach Lust und Laune anrichten.

Wohl bekomms und viel Spaß beim in die Ferne schweifen!

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Autor: Nina

Feijoada © flickr / allaboutgeorge

Als das Essen in Brasilien gilt sicherlich das Feijoada. Und wie das bei Nationalgerichten so ist macht es jeder Brasilianer ein bisschen anders. Hier also eine Rezeptvariante:

1 kg Schwarze Bohnen
ersatzweise Wachtelbohnen oder Kidneybohnen

200 g Kassler

200 g Speck, geräuchert
durchwachsen

200 g Wurst (Debreziner,Cabanossi)

300 g Schweineklein (-ohren,
-füsse, -backen)

400 g Schweinefleisch; gewürfelt

3 Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

2 Lorbeerblätter

1 Bund Korianderblätter

1 Prise Cumin (Kreuzkümmel)

Salz und Öl

Die Bohnen waschen und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag das Wasser ausschütten und die Bohnen mit frischem Wasser im Schnellkochtopf 20 Minuten kochen. Das Schweineklein kann ebenfalls im Schnellkochtopf mitgekocht werden.

Das übrige Fleisch, der Speck und die Wurst in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch würfeln und im Öl glasig braten. Das Fleisch und den Speck dazugeben und kross braten.

Die Bohnen mit ein wenig Kochflüssigkeit dazugeben, ebenso wie das Schweineklein und die Wurst. Alles mit Salz und den Lorbeerblättern abschmecken. Das alles nun bei schwacher Hitze mindestens eine Stunde köcheln lassen.

Am Schluss mit gehackten Korianderblättern und Cumin würzen.

In Brasilien wird das Feijoada mit Orangenscheiben, Couve (Grünkohl), Farofa (geröstetes oder angemachtes Maniokmehl), brasilianischem Reis und Molho de Pimenta (scharfer Pfeffersauce) gegessen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Autor: Nina

Quesadillas

Aus Mexiko, das wissen vielleicht die Wenigsten, kommen Pflanzen, die sich auf der ganzen Welt verbreitet haben und für vielfältige Gerichte verwendet werden: Kakao gehört dazu wie auch die Vanille, Erdnüsse, Avocados, Tomaten und natürlich Chili und Mais. Auch Kürbisblüten und der süße Saft der Agave, der einmal den Kindern als Getränk oder zum Süßen verwendet wird oder gar als Rauschgetränk Mezcal destilliert Erwachsenen schmeckt.
Wildschwein, Hase und Leguan serviert man zusammen mit Flaschenkürbissen (Kalebassen).

TequilaErst die Spanier brachten Schweine- und Rindfleisch, Reis und Zucker mit. Im 18. Jahrhundert machten dann deutsche Einwanderer sogar das Bier in Mexiko populär, Italiener errichteten ihre Nudelfabriken, die Franzosen bedienten die mexikanische Oberschicht und neuerdings gewinnt US-Fast Food an Einfluss - Grund dafür, dass der Ausdruck “Tex-Mex-Küche” aufkam, doch die Mexikaner sind der Meinung, dass ihre Küche so besonders ist, dass sie gar bei der UNESCO einen Antrag auf Anerkennung als Kulturerbe stellten.

Chili con carneDas mexikanische Nationalgericht heißt Mole Poblano, das ist Truthahn mit einer Sauce aus Chili, verschiedenen Gewürzen und ein wenig Schokolade. Pescado a la Veracruzana ist ein Fischgericht aus Veracruz, Cochinita Pibil eine Art Gulasch aus Schwein und Achiote (ein rotes Gewürz aus der Gegend um Yucatán). Typisch ist auch Pozole, eine Suppe mit Huhn, Schweinefleisch und Mais aus Jalisco. Es gibt noch Tamales, die je nach Region verschieden zubereitet werden. Der Dip Guacamole ist sehr beliebt zu Fleisch in Kombination mit Tortilla Chips (totopos). Und dann gibt es noch Cuitlacoche, auf Deutsch “Götterkacke”, eine Pilzspezialität. Das Besondere, dieser Pilz wächst als ein Parasit auf Mais.

Das weltbekannte Chili con carne ist paradoxerweise gar nicht typisch mexikanisch, sondern eigentlich texanischen Ursprungs, dafür liegt aber jeder richtig, der Mexiko als das Ursprungsland des Chilis bezeichnet. Allein 90 Sorten - weltweit Spitze!    [...mehr]


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