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Autor: Nina

Heute mal wieder einen TV-Tipp für euch. Heute Abend zeigt 3sat die Dokumentation “Essen wie Gott in Peru”. Was viele hierzulande nicht wissen ist, dass Lima, die Hauptstadt Perus, sich in den letzten Jahren nach und nach zum kulinarischen Zentrum Lateinamerikas gewandelt hat. Ja, manche behaupten sogar es sei der gastronomisch spannendste Ort in ganz Amerika.

Die Doku versucht diesem Phänomen auf den Grund zu gehen, denn nach und nach schwappt die peruanische Küche auch zu uns. In Spanien ist sie bereits der große Renner.

In einem Land, in dem Kochshows mittlerweile so hohe Einschaltquoten wie ein Fußballspiel erzielen, mit einer Hauptstadt, die mehr Kochschulen als irgendeine Metropole dieser Welt sonst hat, war es wohl nur eine Frage der Zeit, dass die kulinarischen Köstlichkeiten in den internationalen Fokus rücken.

Peruanische Küche auf dem Vormarsch © Flickr/ Yogma

Die peruanische Küche bietet selbst unseren westlichen, verwöhnten Gaumen noch neue Eindrücke, denn sie vermischt europäische, asiatische und südamerikanische Einflüsse zu etwas Einmaligem. Es muss ja nicht gleich das gegrillte Meerschweinchen oder die sogenannten Anticuchos, gebratene Rinderherzen am Spieß, sein, die es als Spezialitäten an allen Straßenecken zu kaufen gibt.

Doch gerade diese Vielfalt zeichnet die Küche aus Lima aus, denn auch bzw. besonders die Spitzengastronomie boomt. Fernsehköche genießen Kultstatus und auch immer mehr Touristen kommen nach einem Ausflug z.B. nach Machu Picchu in einen der vielen Gourmettempel um sich dort verwöhnen zu lassen.

Lasst euch also heute abend auch auf die peruanische Küche ein und entdeckt eine völlig neue Art zu Genießen. “Essen wie Gott in Peru” läuft heute abend um 20:15 Uhr auf 3sat… Ach ja, die Rezepte von einigen in der Doku vorgestellten Gerichten findet ihr hier auf der Seite. ;-)

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Autor: Nina

Wie fast überall auf der Welt sind auch in Peru fettige kleine Nachspeisen der Hit. Was bei uns der Krapfen oder das Quarkkeulchen ist, sind in Peru die Picarones.

Sie haben die Form von Donuts und werden meist zusammen mit Honig und Manjar Blanco, eine Art Soße aus gekochter Milch, Zimt und Zucker, serviert. Die Picarones gehen bereits auf die Kolonialzeit zurück, als die Zutaten für das bisherige Dessert, die sogenannten Buñuelos, zu teuer wurden.

Picarones reicht man in Peru zu allen möglichen Gelegenheiten.

Picarones © Flickr/ Yogma

Und das braucht ihr dafür:

  • 1 Tasse gekochten Kürbis oder auch Süßkartoffeln
  • 1/4 Tasse Wasser, in dem der Kürbis gekocht wurde
  • 3 Tassen Mehl
  • 2 Tl Zucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Tasse Milch
  • 1 Tl Maisstärke
  • 1 Prise Salz
  • Öl zum Frittieren

Zunächst den weichen, gekochten Kürbis pürieren. Das Mehl sieben und zusammen mit dem Backpulver, dem Salz, der Maisstärke und dem Zucker zum Kürbis geben. Nach und nach das Wasser und dann die Milch dazugeben und zu einem Teig verkneten.

Das Öl heiß werden lassen. Den Teig so gut es geht zu kleinen Ringen formen und im Öl frittieren bis die Picarones goldbraun sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Fertig!

Guten Appetit!

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Autor: Nina

Passend für die heißen Tage heute ein erfrischendes Rezept, das einen sofort nach Südamerika versetzt. Clerico ist in Paraguay ein extrem beliebtes Getränk und in unseren Breitengraden der perfekte Drink für einen lauen Sommerabend oder die Grillparty.

Erfrischende Früchte für Clerico aus Paraguay © Flickr/ Hamed Saber

Und das braucht ihr dafür:

  • 750 ml trockener Rotwein
  • 75 g Zucker
  • 1 Melone
  • 1 Ananas
  • Trauben
  • 2 Bananen

Die Früchte in mundgerechte Häppchen schneiden, den Zucker darüber streuen, gut vermischen und mindestens 6 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank durchziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren die Früchte mit dem Rotwein gut vermischen. Voilà!

Tipp: Man kann im Prinzip alle möglichen Früchte, je nach Belieben, verwenden. Die genannten sind aber typisch für Paraguay. Für noch mehr Erfrischung kann man auch an Stelle des Rotweins, einen kühlen trockenen Weißwein nehmen, ebenfalls je nach Geschmack.    [...mehr]


Autor: Nina

Was wir uns heute noch alle mit ungesundem Zucker vollstopfen. Und, um es kalorienärmer zu machen, ersetzen wir diesen dann durch irgendwelche Chemikalien. Doch warum tun wir unseren Körpern das immer noch an, obwohl es doch jede Menge natürliche und vor allem gesündere Alternativen gibt?

Ist die Zuckerindustrie wirklich so mächtig, dass sie uns von genau diesen anderen Möglichkeiten abhält? Eine  dieser Alternativen ist Stevia, die andere nennt sich Panela und gehört in Südamerika zum täglichen Leben dazu, wie bei uns der normale Zucker.

Panela (creative commons) Jdvillalobos

Die Herstellung von Panela, häufiger auch unter den Namen Raspadura, atado dulce oder Pampelón bekannt, ist denkbar einfach: Zuckerrohrsaft wird bei hohen Temperaturen eingekocht. Dabei entsteht ein harter Block, der dann entsprechend weiterverarbeitet werden kann.

Das besondere an Panela ist die ausbalancierte Kombination von Saccharose und Fructose. Diese macht Panela so gesund, da, anders als bei unserem Zucker, große Mengen an Vitaminen, Proteinen und Mineralien enthalten sind.

In vielen Ländern Südamerikas ist Panela die Grundlage für etliche Süßigkeiten oder alkoholische Getränke.

Warum kämpfen wir hier also alle noch mit den ungesunden Zuckerarten?

Hier kann man Panela u.a. bestellen…    [...mehr]


Autor: Nina

Die Bolivianer lieben deftige Fleischgerichte und die am besten so scharf wie möglich. Wenn dann noch Kartoffeln, insbesondere die bolivianische Pommes Frites Variante, dabei sind, dann ist schon fast ein Nationalgericht geboren. Wie es bei Pique Macho der Fall ist.

In Bolivien macht man die Pommes übrigens immer frisch.

Pique Macho

Und das braucht ihr für Pique Macho:

700 g Rindfleisch
3 Fleischwürste
4 große Zwiebeln
4 große Tomaten
4 rote Paprika (in Bolivien nimmt man die sogenannten “locotos”)
3 Chilischoten
2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
1 El Kümmel
1 El Oregano
ca. 300 g Kartoffeln für die Pommes
Öl
Salz
Pfeffer

Zunächst den Knoblauch fein hacken und zusammen mit Salz, Pfeffer, Oregano und Kümmel in etwas Öl einrühren. Das Rindfleisch würfeln und mit der Knoblauch-Öl-Marinade bestreichen. Circa zwei Stunden ziehen lassen.    [...mehr]


Autor: Nina

Jedes Land hat ja so seine ganz eigenen Frühstücksgewohnheiten. Und während wir an einem Sonntag wohl das klassische Ei mit frischen Brötchen bevorzugen, isst man genau das in Kolumbien auf eine ganz besondere Art.

Ein kolumbianisches Sonntagsfrühstück besteht meist aus einer Changua, einer Suppe mit Käse und Ei. Was für uns jetzt erst einmal ganz schön gewöhnungsbedürftig klingt, schmeckt, wenn man sich mal drauf einlässt, eigentlich extrem lecker. Dazu werden dann Arepa, die typischen kolumbianischen Maisfladen, und Pandeyuca, frische Brötchen aus Maniokmehl, gereicht.

Typische Changua © raf.vox

Und das braucht ihr dafür (für ca. 4 Personen):

  • 2 Tassen Milch
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Eier
  • 125 g Käse (in Kolumbien nimmt man Cuajada, ein Weichkäse, den man bei uns durch Feta ersetzen kann)
  • 2 Löffel frischer gehackter Koriander
  • Salz

Zunächst die Lauchzwiebel in kleine Scheiben schneiden und zusammen mit der Milch, dem Wasser, einem Löffel Koriander, dem gewürfelten Käse und der ganzen Knoblauchzehe in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Bei schwacher Hitze zehn Minuten vor sich hin köcheln lassen.

Nun vorsichtig die Eierschale knacken und die Eier in die Suppe geben ohne, dass das Eigelb kaputt geht. Circa zwei Minuten mitkochen lassen. Die Eier dürfen nicht ganz hart werden!

Nun den restlichen Koriander auf die Suppenschüsseln verteilen, die Brühe darüber geben und für jede Person ein Ei mit auf den Teller. Voilà!

Der kolumbianische Morgen kann beginnen. ;-)

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Autor: Nina

Heute möchte ich euch mal eine Zubereitungsvariante vom Huhn vorstellen, die typisch brasilianisch ist. Sie ist schnell und einfach gemacht und dabei noch echt lecker.

In Brasilien isst man meist Reis, Kartoffeln oder Maniok dazu.

Das braucht ihr dafür:

  • 1 mittelgroßes Huhn
  • 2 große Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 Tomaten
  • 1 Glas Rotwein oder Weißwein (je nach Belieben)
  • 3/4 l Hühnerbrühe
  • grünen Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • Oregano
  • Kümmel
  • 2 Chilischoten
  • Salz
  • 3 El Olivenöl

Das Huhn gut säubern und in ca. sechs gleich große Portionen zerteilen. Die Zwiebeln, die Chilischoten (wer es nicht so scharf mag, entkernt sie vorher) und den Knoblauch grob hacken und in eine Auflaufform mit Deckel geben. Die Tomaten häuten, entkernen und in Achtel schneiden. Ebenfalls in die Auflaufform geben und mit der Hühnerbrühe übergießen.

Alles gut durchrühren und dann das Huhn hineinlegen. Das Öl und den Wein über das Fleisch gießen, Deckel drauf und im vorgeheizten Backofen ca. 1 1/4 Stunden bei 180° C schmoren. Lecker!

Lasst es euch schmecken!

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Autor: Nina

Llajua Sauce ist eine der beliebtesten Saucen in Bolivien. Sie ist einfach und schnell gemacht und haut einen geschmacklich fast um - im positiven Sinne. ;-)

In Bolivien isst man die Llajua zu Fisch, Fleisch oder als Einlage in Suppen. Um den Originalgeschmack zu bekommen sollte man sich kräutertechnisch an den bolivianischen Originalen orientieren. Man kann aber auch ohne Probleme das deutsche Pendant verwenden…

Die einzigen Kräuter, die hier nicht so ganz alltäglich sind, sind der bolivianische Koriander und die Hemmingway-Minze. Den Koriander findet man in fast jedem Gartencenter, jedoch die Hemmingway-Minze, in Bolivien Wakataya genannt, muss man schon online bestellen. Sie ist die Original-Minze für den Mojito. Cocktail-Liebhaber können mit einer Bestellung also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. :D

Hier nun das Rezept für die Llajua Sauce:

  • 8 mittelgroße Tomaten
  • 4 rote Chilischoten
  • 3 grüne Chilischoten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1/4 Bund Petersilie
  • eine Hand voll bolivianischen Koriander
  • eine Hand voll Hemmingway-Minze
  • Salz

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Tomaten und die Chilischoten entkernen und ebenfalls klein schneiden. Wer es besonders scharf mag, kann ruhig ein paar Kerne nach Belieben in den Chilis lassen.

Nun alle Zutaten in einem Mörser zerstoßen. Man kann zur Not auch einen Mixer nehmen, dabei aber unbedingt darauf achten, die Sauce nicht zu pürieren. Sie soll schön stückig bleiben. Und das wars schon!

Lasst euch den scharfen Hauch Boliviens schmecken!

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Autor: Nina

In Kolumbien gibt es eine ganz besondere Art und Weise Rinderfilet zuzubereiten. Sie ist so einfach wie genial und erscheint uns vielleicht etwas ungewöhnlich: Lomo al trapo - Rind im Tuch.

Das Rinderfilet wird dabei extrem würzig und sehr zart und die Zubereitung wird wohl so manchen europäischen Gast beeindrucken. Die Kolumbianer machen es meist auf dem Grill. Solltet ihr keinen Grill oder keine Möglichkeit dazu haben, dann geht es auch im Ofen. Am besten serviert man dazu gegrillte oder kross gebackene Kartoffeln und einen kräftigen Rotwein direkt aus Kolumbien.

Das braucht ihr dafür:

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Autor: Nina

Payagua Mascada sind in Paraguay ein extrem beliebtes Gericht. Früher eher ein Essen der ärmeren Landbevölkerung, hat es sich nach und nach als gängiges Fast Food durchgesetzt.

Überall in Paraguay kennt man Payagua Mascada und an fast jeder Straßenecke bekommt man inzwischen die deftigen Küchlein. Dazu werden gerne scharfe Soßen gegessen, wie z.B. Ají.

Folgendes braucht ihr für die klassische Variante:

  • 350 g gekochtes Hackfleisch
  • 1 kg Maniok
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • Kümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 El Stärke
  • etwas Öl zum Anbraten

Zunächst die Maniokwurzeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Diese dann pürieren und mit dem gekochten Hackfleisch vermischen. Den Knoblauch und die Zwiebel kleinhacken und kurz anbraten.

Diese nun zusammen mit dem Kümmel, Salz, Pfeffer und der Stärke in die Hackfleisch-Maniok-Mischung kneten, solange bis das Ganze eine homogene Masse bildet.

Mit angefeuchteten Händen kleine, flache Küchlein formen und diese im heißen Öl anbraten bis sie goldbraun sind. Heiß mit diversen Soßen servieren. Lecker!

Tipp: Falls ihr hier keinen Maniok bekommt, tun es zur Not auch Kartoffeln. Schmeckt dann halt etwas anders als das Original, ist aber auch sehr lecker! ;-)

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