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Autor: Nina

Der Molinillo ist ein Küchengerät, das schon die Mayas und Azteken benutzten. Heute würde man den Quirl wahrscheinlich als einen altmodischen Milchaufschäumer sehen.

Der Molinillo wurde früher, zur Zeit der Azteken und Maya Hochkultur, in weiten Teilen Mexikos vor allem für die Herstellung von kakaohaltigen Getränken verwendet und findet noch immer Gebrauch in der Mexikanischen Kochkultur. Er hat zweierlei Funktionen, die ihn zu einem manuell betriebenen Milchaufschäumer und Mixer machen. Zum einen soll er die Schokolade zerkleinern und zum anderen soll er oxidieren, sodass durch Sauerstoff Schaum entsteht. Ob der Molinillo nun eine Idee der Azteken, derMayas oder er Erfindung der spanischen Kolonisten ist, tut nicht mehr viel zur Sache.  Der Molinillo ist aus der mexikanischen Küche, vor allem bei der Zubereitung eines Kakaos, nicht mehr wegzudenken.    [...mehr]


Autor: Nina

Der Begriff Moqueca bezeichnet ein Eintopfgericht, das in verschiedenen Varianten daherkommt. Es wird aus Fisch oder Meeresfrüchten zubereitet und lässt deutliche Einflüsse afrikanischer Traditionen erkennen.

Der Moqueca gehört zur typisch brasilianischen Küche. Man unterscheidet dabei unter anderem zwischen Moqueca Capixava aus dem Bundesstaat Espírito Santo im Südosten Brasiliens und Moqueca Baiana aus der bahianischen Küche. Letzterer erklärt den afrikanischen Einfluss, denn die hierher nach Bahia an der Ostküste verschleppten Sklaven brachten ihre Traditionen mit und vermischten diese im Laufe der Zeit mit denen der südamerikanischen Bevölkerung. Empfehlenswert sind in jedem Fall beide Varianten des Eintopfes, wenn man einmal etwas aus der brasilianischen Küche versuchen möchte.    [...mehr]


Autor: Nina

Die Geschichte des Burritos lässt sich bis zu den Azteken zurückverfolgen. Burritos sind eigentlich gefüllte Tortillas und gehören zur Esskultur Mexikos wie auch zum Süden der USA.

Ein Burrito oder ein „taco de harina“ (dt. Weizenmehl-Taco) gehört zur texanisch-mexikanischen Kultur, daher werden sie auf deutschen Speisekarten in der Kategorie, Tex-Mex, geführt. Er kann als großer Bruder des Wraps gesehen werden. Der mexikanische Burrito unterscheidet sich auf Grund seiner Füllung zwar vom amerikanischen, doch in ihrem Grundrezept sind beide gleich.    [...mehr]


Autor: Nina

Huitlachoche, eine Art Maisschimmel, ist in Mexiko eine wahre Delikatesse, konnte sich aber international noch nicht durchsetzen, selbst, nachdem die Spezialität in „mexikanischer Trüffel“ umbenannt wurde. Aber was genau ist Huitlacoche und wie wird es zubereitet?

In Amerika nennt man es auch „Corn Smut“, übersetzt Maisbeulenbrand, denn um einen Schimmelpilz handelt es sich dabei auch. Der Schimmel kann den ganzen Mais angreifen, meistens findet man ihn jedoch innerhalb des Kolbens, wo er die Körner durch Pilzartige, schwarze „Tumore“ ersetzt. Die Sporen des Huitlacoche werden im Wasser geboren und wurden zu Zeiten der Azteken absichtlich zum Essen gezüchtet, indem die Maispflanzen mit einem Messer aufgeschnitten wurden, um das Eindringen des Schimmels zu erleichtern.    [...mehr]


Autor: Nina

Auch wenn Guayana auf dem südamerikanischen liegt, so wird es aufgrund seiner Geschichte der Karibik zugerechnet. Die typische Küche des südamerikanischen Landes entspricht auch vielmehr der in der Karibik beheimateten Küche.

Guayana und seine Küche - Maniok, Yams und Co. ©Flickr/Adalbertop

Die Küche des Landes zeichnet sich durch viele Einflüsse aus. So finden sich unter anderem indische, afrikanische, chinesische und englische Einflüsse in den Kochtöpfen Guayanas. Die guyanischen Delikatessen umfasst unter anderem Foo-Foo, wobei es sich um einen Kuchen aus Kochbananen handelt, der afrikanischen Ursprungs ist.    [...mehr]


Autor: Nina

Fajitas sind ein bekanntes und typisches Gericht aus der Tex-Mex-Küche, welches im Original aus gegrilltem und geschnittenem Rindfleisch besteht und mit grünen Chilistreifen auf einer Weizenmehltortilla serviert wird. Heutige Varianten beinhalten auch Hühner- und Schweinefleisch und gelegentlich auch Meeresfrüchte. Ergänzt wird das Gericht typischerweise mit Guacamole, saurer Sahne, Salsa und Käse.

Fajita - Leckeres udn gesundes aus dem mexikanischen Raum ©Flickr/jeffreyw

Heutzutage ist es in mexikanischen Restaurants oft üblich, dass das Gericht in Kombination mit Zwiebeln und Paprikaschoten auf einem heißen aus Gusseisen hergestellten Teller serviert wird. Allerdings handelt es sich dabei nicht um die ursprüngliche Version des schmackhaften Gerichts.    [...mehr]


Autor: Nina

Die Herstellung von Schokolade ist sehr aufwendig, da der Prozess viel Zeit in Anspruch nimmt. Von der Ernte der Kakaobohnen bis zur Tafel Schokolade ist es ein langer Weg.

Die Herstellung von Schokolade ©Flickr/peter pearson

Schokolade begleitet den Menschen schon seit geraumer Zeit. Ihre Herkunft hat die schmackhafte süße Leckerei im Tiefland der mexikanischen Golfküste, wo die Kakaobäume schon 1.500 v.Chr. von den Olmeken genutzt worden sind. Etwa 600 n. Chr. bauten auch die Maya die Bäume an.    [...mehr]


Autor: Nina

Brasilien ist nicht für seinen Zuckerhut und den Karneval bekannt. Auch die schmackhaften Speisen des südamerikanischen Staates erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit.

Feijoada - Typisch brasilianisches Gericht

Nachdem ich Euch letztens Kolumbien und seine Küche vorgestellt habe, soll nun Brasilien folgen. Aber schon mal im Voraus: eine Definition für die Küche des Landes anzustellen, ist fast unmöglich, da die Einflüsse der verschiedenen Völker und Kulturen sehr groß sind.    [...mehr]


Autor: Nina

Kolumbien gilt weltweit als das Land mit der größten Tier- und Pflanzenvielfalt. Dieser Fakt schlägt sich auch in der traditionellen Küche des Landes wieder und die kolumbianische Küche gilt als die beste im südamerikanischen Raum.

Tamales - Typisch kolumbianisches Gericht ©Flickr/ilovemypit

Was landet in Kolumbien eigentlich im Kochtopf und was ist kulinarisch gesehen typisch für das zu von über 50% von Regenwald bedeckte und sehr artenreiche Land? Diese Frage spukte mir schon öfter im Kopf herum und ich versuche einmal, auf diese Frage zu antworten.

Kolumbien - Gesunde vitaminhaltige Küche

In dem südamerikanischen Land wachsen unzählige Obst- und Gemüsesorten wie Bananen, Kartoffeln, Mangos, Maracujas, Andenbeeren und Baumtomaten. Aber auch viele Früchte, die in Europa recht unbekannt sind, wie Granadilla, Borojó und Mamoncillo wachsen in dem tropischen Land und kennzeichnen die landestypische Küche.    [...mehr]


Autor: Nina

Pan de Muertos, oder auch Brot der Toten genannt, ist eine typisch mexikanische Teigware, die am Día de Muertos traditionell zu Ehren der Toten auf Altäre gelegt oder frisch verzehrt wird.

Pan de Muertos by HeXeNeSi ©Flickr

Der Día de Muertos ist mit dem allseits bekannten Halloween-Fest bzw. Allerheiligen/Allerseelen zu vergleichen. Aber im Gegensatz zu den hier typischen Halloween-Dekorationen wie ausgehöhlte Kürbisse, Skelette und Riesenspinnen, begeht man den Tag der Toten in Mexiko anders. Die Mexikaner begegnen den Toten auf eine sehr freundliche Art und Weise und dekorieren ihnen zu Ehren mit vielen orangenen Blumen, die den Toten den Weg weisen sollen.

In sämtlichen Wohnungen Mexikos werden mit Kerzen, Fotos und Getränken geschmückte Altäre aufgestellt, wobei das Pan de Muertos nicht fehlen darf. Ein sehr farbenfrohes Fest bildet den Abschluss des Tag der Toten, das mit Musik und Essen einhergeht und auf Friedhöfen zelebriert wird.

Rezept für Pan de Muertos

Zutaten:

  • 1 ½ Tasse Mehl (Type 405)
  • ½ Tasse Zucker
  • 1 TL gemahlener Anis
  • 1 TL Salz
  • ein Würfel frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • ½ Tasse Milch
  • ½ Tasse Wasser
  • ½ Tasse Butter
  • 4 Eier
  • 3 bis 4 Tassen Mehl

Zubereitung:

Einen Vorteig aus der 1 ½ Tasse Mehl, dem Zucker und Salz und dem Anis zubereiten. Dafür die Zutaten vermischen und in die Mitte eine Mulde drücken, in welche die Hefe hineinkommt. Das Wasser und die Milch erwärmen und die Butter darin auflösen. Anschließend die Flüssigkeit auf die Hefe in der Mulde gießen und zunächst vorsichtig und dann kräftig mit dem Mehl mischen. Den Teig an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten mit einem Handtuch abgedeckt ruhen lassen.

Währenddessen die Eier gründlich verrühren und zu dem bereits aufgegangenen Vorteig hinzugeben. Im Anschluss vom restlichen Mehl soviel hinzugeben, bis der Teig zu Brotlaiben geformt werden kann. Meist benötigt man dafür ca. 4 Tassen Mehl, was von der Größe der Eier und der Flüssigkeit abhängig ist.

Etwas von dem Teig beiseite legen und daraus „gekreuzte Knochen” formen, die dann auf die runden Brotlaibe gedrückt werden. Anschließend den Teig wieder für ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Brotlaibe bei ca. 180 Grad Celsius im Ofen für 40 Minuten backen lassen. Haben sie eine schöne braune Farbe angenommen, mit Alufolie abdecken. Eine kurze Zeit, bevor das Pan de Muertos aus dem Ofen genommen wird, dieses mit etwas lauwarmen Wasser bestreichen. Nach ca. 3 Minuten aus dem Ofen nehmen und mit Zucker bestreuen.

Guten Appetit.

Geschmückter Altar by Caitlinator©Flickr

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