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Autor: Nina

Kolumbien ist als Reiseland in Südamerika etwas vernachlässigt worden, doch in den letzten Jahren reisen immer mehr neugierige Besucher durch das faszinierende Land an den nördlichen Ausläufern der Anden. Kolumbien befindet sich in einer Phase des Wandels, und Touristen sind gerne gesehen.

Kolumbien hat als Reiseland mit einigen Vorurteilen zu kämpfen. In den letzten 5 Jahren hat sich die Sicherheitslage im Land aber bedeutend verbessert, besonders die Grosstädte bieten einen Sicherheitsstandart, der auf einem Level mit anderen lateinamerikanischen Metropolen ist. Sehenswert ist in Kolumbien die unberührte Natur, und natürlich die einmalige kulturelle Vielfalt, die sich an allen Ecken erschliesst.

Kolumbien - Ein Reiseland der Vielfalt

Das Leben in Kolumbien ist bunt - Und zwar nicht nur die atemberaubende Flora und Fauna. Genauso bunt wie die Natur ist auch die Mischung der Menschen im Land. 58% der Bevölkerung machen die Mestizen (Indios) aus, 20 Prozent    [...mehr]


Autor: Lars Degen

Neben dem traumhaften Sonnenuntergang und dem tollen Strand ist die Pazifikperle auch noch für eine weitere Attraktion weltberühmt- seine wagemutigen Klippenspringer.

Somit gehörte ein Abstecher zu „La quebrada“ auch für mich zum Pflichtprogramm meines Pazifiktrips in Mexiko. Die Klippen der Springer liegen in einer abseits vom Strand gelegenen Bucht in einem Wohngebiet, bei dessen Durchquerung man auch einen Blick hinter die Hotel-und Discokulisse werfen kann.

Angekommen steht man vor einem quadratischen Platz mit mehreren Denkmäler und viele kleinen Buden mit Süßigkeiten und Erfrischungen. Am Ende des Platzes ist der Eingang der „Springerarena“, wobei es sich darum in Wahrheit nur um eine gepflasterte Treppe handelt an deren Ende eine Plattform ist, die direkt gegenüber der Absprungzone liegt.

Eintritt zu den Klippenspringern

Der Eintritt kostet pro Person 35 Pesos und wie mit mitgeteilt wurde, kann man vier Mal am Tag diesem Schauspiel beiwohnen nämlich um 13 Uhr, 17,19 und 21 Uhr. Besonderes Schmankerl der  Spätvorstellung ist, das die Springer sich mit Kerzen in der Hand  von    [...mehr]


Autor: Lars Degen

In Cuernavaca, der  Stadt des ewigen Frühlings, kann man nicht nur auf den Spuren von Humboldt und Cortés wandeln, sondern auch in die Zeit vor der spanischen Eroberung eintauchen. Dies gelingt einem am besten im Rahmen eines Besuches der Grabungsstätte von Teopanzolco.

Der Name Teopanzolco stammt aus dem Nahuatl und kann mit „Der alte Tempel“ übersetzt werden. In prähispanischer Zeit war dieser Ort ein wichtiges soziopolitisches Zentrum in der Nähe der Siedlung Cuauhnáhuac, dem Vorläufer des heutigen Cuernavaca.

Die Einwohner, die sich ab der Mitte des XIII. Jahrhunderts in dieser Gegend des Bundesstaates Morelos niederließen nannte man tlahuicas. Der Legende nach stammen auch sie aus dem mythischen Aztlán , der ursprünglichen Heimat der weitaus bekannteren Azteken, das sie gemeinsam mit anderen Stämmen einst in Richtung Süden verließen.

Nach einer langen Reihe von Kriegen und Schlachten in der Geschichte beherrschten eben jene Azteken ab zirka 1427 das Gebiet des heutigen Bundesstaates und schlossen es unter ihrem tlatoani (Anführer/König) Itzcóatl dem aztekischen Imperium an. Die ursprünglich ansässige Bevölkerung der umliegenden Siedlungen wurde tributpflichtig und darüber hinaus wurde ihr noch die Pflicht zur Teilnahme an den zahlreichen Bauvorhaben in der Aztekenhauptstadt Tenochtitlán zu helfen sowie    [...mehr]


Autor: Nina

Samstagmorgen ereignete sich eine der schlimmsten Naturkatastrophen des südamerikanischen Kontinents. Ein Erdbeben der Stärke 8,8 zerstörte zehntausende Häuser und Existenzen an der chilenischen Pazifikküste.

Erdbebenzerstörung in Chile © djdroga/flickr

In vielen Gegenden besteht weiterhin kein Zugang zu frischem Trinkwasser, Lebensmitteln, Strom oder Medikamenten. Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen sind ebenfalls schwert beschädigt worden, sowie zahlreiche Gasleitungen. Die Infrastruktur liegt am Boden.

Erdbeben fordert viele Opfer

Aus Angst vor weiteren Nachbeben wie in den vergangenen Tagen
schlafen die Meschen auf den Straßen unter freiem Himmel.

Die Regierung in Chile beziffert die Todeszahlen mittlerweile auf weit über 700 - Tendenz steigend,
etliche Personen werden noch vermisst.

Nach dem Beben flüchteten viele Menschen auf nahegelegende Anhöhen aus Furcht vor einer Flutwelle (Tsunami). Direkt nach dem Erdbeben sind Tsunami Warnungen für den gesamten Pazifikraum von den Behörden ausgegeben worden.

Erdbeben in Chile sorgt für Chaos

Plünderung und Chaos in den Städten bestimmen das Bild nach dem fünftstärkstem
Erdbeben (8,8 auf der Richterskala) welches je gemessen wurde.

Ausnahmezustand und eine Ausgangssperre ist in den Küstenregionen ausgerufen worden.
Das Militär soll Ruhe und Ordnung wiederherstellen, aber angetrieben durch Verzweiflung,
Wut und Überlebensängsten kommt es immer wieder zu Zusammenstößen mit den Militärs.

Besonders schwer betroffen ist die Küstenstadt Conception. Ob Kulturstätten der Maya durch das Erdbeben zerstört wurden ist bisher noch unklar.    [...mehr]


Autor: Nina

Roland Emmerich lässt in seinem neuen Katastrophenfilm 2012 die Voraussage der Mayas Wirklichkeit werden. Schwere Naturkatastrophen stürzen die Menschen ins Chaos und drohen die gesamte Menschheit zu vernichten.

Nach „The day after tomorrow“  reißt auch „2012“ die Erde wie wir sie kennen in den Abgrund. Riesige Flutwellen, gigantische Erbeben und verheerende Stürme bedrohen die menschliche Zivilisation.

Der Film 2012 - Prophezeiungen der Maya

Die Story zu dem Film basiert auf dem 26.000 Jahre alten Zyklus, der nach dem Maya-Kalender im Jahr 2012 in ein das Wassermannzeitalter übergeht. Nicht nur das indigene Volk der Mayas kannten diesen Zyklus. Ebenso beziehen sich die Tibeter, die alten Ägypter, Naturvölker, wie die Cherokee- und Hopi-Indianer, in ihren mystischen Glaubenssystemen und Zeitrechnungen auf diesen Zyklus. Nach heutigen Umrechnungen endet dieser Zyklus am    [...mehr]


Autor: Nina

In einer Liste der größten Städte Südamerikas schafft La Matanza mit über 1,2 Millionen Einwohnern Platz 24. Dabei handelt es sich streng genommen gar nicht um eine eigenständige Stadt, sondern um eine Verwaltungseinheit im Großraum Buenos Aires in Argentinien.

Dieser landessprachlich „Gran Buenos Aires“ bezeichnete Ballungsraum beherbergt insgesamt immerhin rund 12 bis 13 Millionen Menschen. Und La Matanza ist das größte „Partido“, wie die höchstrangigen Verwaltungseinheiten unterhalb der Provinzebene in der Provinz Buenos Aires heißen, zumindest auf die Einwohnerzahl bezogen.

La Matanza grenzt im Südwesten an die autonome Stadt Buenos Aires, politisches, kulturelles, und kommerzielles Zentrum Argentiniens.  La Matanza grenzt an weitere 8 Partidos, neben der Stadt Buenos Aires. Zusammen mit 23 weiteren Partidos bildet La Matanza ein nahezu wie eine große Stadt wirkendes urbanes Geflecht, das sich auf einer Fläche von fast 100 mal 40 Kilometern erstreckt und damit gemeinsam mit Rio de Janeiro das viertgrößte Südamerikas ist.    [...mehr]


Autor: Nina

Mit geschätzten 320.000 Einwohnern und mehr ist Ciudad del Este die immerhin zweitgrößte Stadt Paraguays, obwohl erst 1957 gegründet, damals noch unter dem Namen Puerto Flor de Lis.

Geschichte von Ciudad del Este

Aus diesem „Lilienhafen“ wurde zunächst der „Hafen des Präsidenten Stroessner“ (Puerto Presidente Stroessner), bevor er 1989 zur „Stadt des Ostens“ wurde. Ciudad del Este ist die Hauptstadt des im Osten Paraguays liegenden Departements Alto Paraná, das an Brasilien und Argentinien grenzt.
Getrennt werden zunächst Argentinien und Paraguay vom Rio Paraná, ab dem Dreiländereck, an dem Ciudad del Este liegt, dann Brasilien und Paraguay, wobei in Ciudad del Este die sogenannte Freundschaftsbrücke ins brasilianische Foz do Iguaçu  führt.

Zentrum von Ciudad

Im Zentrum von Ciudad del Este prägen die Stände der Händler, die nicht nur Legales verkaufen, das Stadtbild, das so den Charakter eines    [...mehr]


Autor: Nina

So, meine Lieben, heute ist der fiese Tag gekommen, an dem ich bei Maya-Culture aufhören muss. Und auch wenn es mir schwer fällt, schaff ich es einfach zeitlich nicht mehr dieses nette kleine Projekt zu betreuen!

Es war eine schöne Zeit! Danke für alle Kommentare, Meinungen, Diskussionen und Anregungen! Ich bin mir sicher, bei meinem Nachfolger seid ihr genauso gut aufgehoben… ;-)

Bye, bye sagt Nina…

Weiterhin findet ihr mich aber u.a. bei Lieblingsschokolade.de und bei Art and Events… Hoffentlich lesen wir uns dort mal wieder. Machts gut!

Nina sagt bye bye © Flickr/ Lisandro Moises Enrique

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Autor: Nina

Dass das Buch der Bücher ein sehr dickes Buch ist, muss ich wohl niemandem sagen. Und dass manche glauben, die Bibel könne Leben retten wohl auch nicht. Was jetzt aber einem Pastor in Argentinien passiert ist, grenzt fast schon an ein Wunder und klingt wie direkt aus einem Hollywood-Film.

Der Geistliche wurde in der Provinz Mendoza in der Nähe seiner Kirche von zweit Ganoven aufgehalten. Als er dann ihnen bedauernd erklärte, dass er neben seiner Bibel nur ein paar Pesos dabei habe, tickte einer der beiden Diebe wohl aus und feuerte aus nächster Nähe direkt mit seiner Waffe auf den Pastor.

Der hielt nun schützend seine Bibel vor die Brust, die Kugel prallte ab und der Mann wurde nur leicht verletzt. Ab und an geschehen halt noch Wunder… ;-)

Also, ab jetzt immer eine möglichst dicke Bibel mit sich herumtragen, wobei es ein Telefonbuch vielleicht auch tut. Der Pastor ist jetzt jedenfalls noch mehr vom Wort Gottes überzeugt und das in diesem Fall wohl auch zurecht…

Bibel rettet Pastor das Leben © Flickr/ Wonderlane

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Autor: Nina

In der Provinz San Juan in Argentinien scheint an 350 Tagen im Jahr die Sonne und auch dem Rest des Landes mangelt es nicht gerade an sonnigen Tagen. Warum nutzen die Argentinier also diese Energiequelle bisher nicht? Gerade mal 0,1% der jährlichen Energieproduktion kommt aus Solarenergie.

Nun endlich haben sich Pläne durchgesetzt diese Energieressourcen nicht einfach ungenützt zu lassen. In der Provinz San Juan soll in der nächsten Zeit ein riesiger Solarpark entstehen. Jedes Jahr soll dieser dann zwischen 1.500 und 2.400 MW erzeugen, damit wäre der Solarpark das größte Energiekraftwerk Süd- und Lateinamerikas.

Sonne © Flickr/ Esparta

Vorerst soll in San Juan innerhalb von acht Monaten eine Fläche von 4,5 Hektar bebaut werden, die dann nach und nach erweitert wird. 2010 soll der Solarpark also bereits eröffnet werden.

Jüngst hat auch die Landesregierung den Plänen zugestimmt und Firmen aus Spanien, Deutschland und Italien für das Projekt gewinnen können. Dem Solarpark in Argentinien steht also nichts mehr im Weg.

Ein wirklich vorbildliches Projekt, das hoffentlich bald in ganz Südamerika Nachahmer finden wird!

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