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Autor: Nina

Samstagmorgen ereignete sich eine der schlimmsten Naturkatastrophen des südamerikanischen Kontinents. Ein Erdbeben der Stärke 8,8 zerstörte zehntausende Häuser und Existenzen an der chilenischen Pazifikküste.

Erdbebenzerstörung in Chile © djdroga/flickr

In vielen Gegenden besteht weiterhin kein Zugang zu frischem Trinkwasser, Lebensmitteln, Strom oder Medikamenten. Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen sind ebenfalls schwert beschädigt worden, sowie zahlreiche Gasleitungen. Die Infrastruktur liegt am Boden.

Erdbeben fordert viele Opfer

Aus Angst vor weiteren Nachbeben wie in den vergangenen Tagen
schlafen die Meschen auf den Straßen unter freiem Himmel.

Die Regierung in Chile beziffert die Todeszahlen mittlerweile auf weit über 700 - Tendenz steigend,
etliche Personen werden noch vermisst.

Nach dem Beben flüchteten viele Menschen auf nahegelegende Anhöhen aus Furcht vor einer Flutwelle (Tsunami). Direkt nach dem Erdbeben sind Tsunami Warnungen für den gesamten Pazifikraum von den Behörden ausgegeben worden.

Erdbeben in Chile sorgt für Chaos

Plünderung und Chaos in den Städten bestimmen das Bild nach dem fünftstärkstem
Erdbeben (8,8 auf der Richterskala) welches je gemessen wurde.

Ausnahmezustand und eine Ausgangssperre ist in den Küstenregionen ausgerufen worden.
Das Militär soll Ruhe und Ordnung wiederherstellen, aber angetrieben durch Verzweiflung,
Wut und Überlebensängsten kommt es immer wieder zu Zusammenstößen mit den Militärs.

Besonders schwer betroffen ist die Küstenstadt Conception. Ob Kulturstätten der Maya durch das Erdbeben zerstört wurden ist bisher noch unklar.    [...mehr]


Autor: Nina

Roland Emmerich lässt in seinem neuen Katastrophenfilm 2012 die Voraussage der Mayas Wirklichkeit werden. Schwere Naturkatastrophen stürzen die Menschen ins Chaos und drohen die gesamte Menschheit zu vernichten.

Nach „The day after tomorrow“  reißt auch „2012“ die Erde wie wir sie kennen in den Abgrund. Riesige Flutwellen, gigantische Erbeben und verheerende Stürme bedrohen die menschliche Zivilisation.

Der Film 2012 - Prophezeiungen der Maya

Die Story zu dem Film basiert auf dem 26.000 Jahre alten Zyklus, der nach dem Maya-Kalender im Jahr 2012 in ein das Wassermannzeitalter übergeht. Nicht nur das indigene Volk der Mayas kannten diesen Zyklus. Ebenso beziehen sich die Tibeter, die alten Ägypter, Naturvölker, wie die Cherokee- und Hopi-Indianer, in ihren mystischen Glaubenssystemen und Zeitrechnungen auf diesen Zyklus. Nach heutigen Umrechnungen endet dieser Zyklus am    [...mehr]


Autor: Nina

In einer Liste der größten Städte Südamerikas schafft La Matanza mit über 1,2 Millionen Einwohnern Platz 24. Dabei handelt es sich streng genommen gar nicht um eine eigenständige Stadt, sondern um eine Verwaltungseinheit im Großraum Buenos Aires in Argentinien.

Dieser landessprachlich „Gran Buenos Aires“ bezeichnete Ballungsraum beherbergt insgesamt immerhin rund 12 bis 13 Millionen Menschen. Und La Matanza ist das größte „Partido“, wie die höchstrangigen Verwaltungseinheiten unterhalb der Provinzebene in der Provinz Buenos Aires heißen, zumindest auf die Einwohnerzahl bezogen.

La Matanza grenzt im Südwesten an die autonome Stadt Buenos Aires, politisches, kulturelles, und kommerzielles Zentrum Argentiniens.  La Matanza grenzt an weitere 8 Partidos, neben der Stadt Buenos Aires. Zusammen mit 23 weiteren Partidos bildet La Matanza ein nahezu wie eine große Stadt wirkendes urbanes Geflecht, das sich auf einer Fläche von fast 100 mal 40 Kilometern erstreckt und damit gemeinsam mit Rio de Janeiro das viertgrößte Südamerikas ist.    [...mehr]


Autor: Nina

Mit geschätzten 320.000 Einwohnern und mehr ist Ciudad del Este die immerhin zweitgrößte Stadt Paraguays, obwohl erst 1957 gegründet, damals noch unter dem Namen Puerto Flor de Lis.

Geschichte von Ciudad del Este

Aus diesem „Lilienhafen“ wurde zunächst der „Hafen des Präsidenten Stroessner“ (Puerto Presidente Stroessner), bevor er 1989 zur „Stadt des Ostens“ wurde. Ciudad del Este ist die Hauptstadt des im Osten Paraguays liegenden Departements Alto Paraná, das an Brasilien und Argentinien grenzt.
Getrennt werden zunächst Argentinien und Paraguay vom Rio Paraná, ab dem Dreiländereck, an dem Ciudad del Este liegt, dann Brasilien und Paraguay, wobei in Ciudad del Este die sogenannte Freundschaftsbrücke ins brasilianische Foz do Iguaçu  führt.

Zentrum von Ciudad

Im Zentrum von Ciudad del Este prägen die Stände der Händler, die nicht nur Legales verkaufen, das Stadtbild, das so den Charakter eines    [...mehr]


Autor: Nina

So, meine Lieben, heute ist der fiese Tag gekommen, an dem ich bei Maya-Culture aufhören muss. Und auch wenn es mir schwer fällt, schaff ich es einfach zeitlich nicht mehr dieses nette kleine Projekt zu betreuen!

Es war eine schöne Zeit! Danke für alle Kommentare, Meinungen, Diskussionen und Anregungen! Ich bin mir sicher, bei meinem Nachfolger seid ihr genauso gut aufgehoben… ;-)

Bye, bye sagt Nina…

Weiterhin findet ihr mich aber u.a. bei Lieblingsschokolade.de und bei Art and Events… Hoffentlich lesen wir uns dort mal wieder. Machts gut!

Nina sagt bye bye © Flickr/ Lisandro Moises Enrique

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Autor: Nina

Dass das Buch der Bücher ein sehr dickes Buch ist, muss ich wohl niemandem sagen. Und dass manche glauben, die Bibel könne Leben retten wohl auch nicht. Was jetzt aber einem Pastor in Argentinien passiert ist, grenzt fast schon an ein Wunder und klingt wie direkt aus einem Hollywood-Film.

Der Geistliche wurde in der Provinz Mendoza in der Nähe seiner Kirche von zweit Ganoven aufgehalten. Als er dann ihnen bedauernd erklärte, dass er neben seiner Bibel nur ein paar Pesos dabei habe, tickte einer der beiden Diebe wohl aus und feuerte aus nächster Nähe direkt mit seiner Waffe auf den Pastor.

Der hielt nun schützend seine Bibel vor die Brust, die Kugel prallte ab und der Mann wurde nur leicht verletzt. Ab und an geschehen halt noch Wunder… ;-)

Also, ab jetzt immer eine möglichst dicke Bibel mit sich herumtragen, wobei es ein Telefonbuch vielleicht auch tut. Der Pastor ist jetzt jedenfalls noch mehr vom Wort Gottes überzeugt und das in diesem Fall wohl auch zurecht…

Bibel rettet Pastor das Leben © Flickr/ Wonderlane

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Autor: Nina

In der Provinz San Juan in Argentinien scheint an 350 Tagen im Jahr die Sonne und auch dem Rest des Landes mangelt es nicht gerade an sonnigen Tagen. Warum nutzen die Argentinier also diese Energiequelle bisher nicht? Gerade mal 0,1% der jährlichen Energieproduktion kommt aus Solarenergie.

Nun endlich haben sich Pläne durchgesetzt diese Energieressourcen nicht einfach ungenützt zu lassen. In der Provinz San Juan soll in der nächsten Zeit ein riesiger Solarpark entstehen. Jedes Jahr soll dieser dann zwischen 1.500 und 2.400 MW erzeugen, damit wäre der Solarpark das größte Energiekraftwerk Süd- und Lateinamerikas.

Sonne © Flickr/ Esparta

Vorerst soll in San Juan innerhalb von acht Monaten eine Fläche von 4,5 Hektar bebaut werden, die dann nach und nach erweitert wird. 2010 soll der Solarpark also bereits eröffnet werden.

Jüngst hat auch die Landesregierung den Plänen zugestimmt und Firmen aus Spanien, Deutschland und Italien für das Projekt gewinnen können. Dem Solarpark in Argentinien steht also nichts mehr im Weg.

Ein wirklich vorbildliches Projekt, das hoffentlich bald in ganz Südamerika Nachahmer finden wird!

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Autor: Nina

Was 2007 auf der Vollversammlung der Vereinten Nationen noch müde belächelt wurde, nimmt nun doch langsam Formen an. Damals war Ecuadors Präsident Rafael Correa vor die Versammlung getreten und hatte der Vorschlag eines einzigartigen Tauschgeschäfts gemacht: Die größten Klimaverschmutzer der Welt zahlen Geld an diejenigen, die den Regenwald erhalten.

Doch Correa ließ sich von seiner Idee nicht abbringen und hielt an seinen Plänen fest. Mittlerweile haben sich prominente Unterstützer finden können, Prinz Charles, Michael Gorbatschow oder die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú, und auch so manche Industrienationen, allen voran sogar Deutschland, haben ihre Teilnahme immerhin in Erwägung gezogen.

Die Idee ist so simpel wie genial: Ecuador, das als Entwicklungsland maßgeblich von der Industrie (auf Kosten des Regenwalds) abhängig ist und sich deren Verlust eigentlich nicht leisten könnte, bekommt von den Nationen, die den meisten Schaden am Weltklima verursachen, eine Art Entschädigung von bis zu zwölf Milliarden Dollar. Dafür verzichtet Ecuador auf weite Teile der Industrie und damit auf die Rodung des Regenwalds. Das Geld würde in einen international kontrollierten Fonds fließen, von dessen Zinsen weitere Schutzgebiete gefördert werden sollen.

Auf diese Weise könnte man 4,8 Millionen Hektar Regenwald erhalten. Auch ein Teil des Nationalparks Yasuní würde so erhalten bleiben. Dieser zählt zu den artenreichsten Gebieten dieser Erde. Allein auf einem Hektar Wald wachsen so viele Baumarten wie in ganz Nordamerika. Seltene Tiere und Pflanzen tummeln sich geradezu und auch Naturvölker, die noch nie einen Kontakt zur Außenwelt hatten, haben ihre Heimat im dichten Dschungel. All dies soll in den nächsten Jahren zu Gunsten der Ölindustrie verschwinden, wenn man nicht schnell eine Reißleine zieht.

Die Pläne Correas wären diese Reißleine. Nun hängt es mal wieder von der Entscheidung der Industrienationen ab. Wollen wir uns weiterhin den Boden unter den Füßen wegziehen und alles wie eine Plage zerstören?

Mehr zum Thema gibts u.a. hier…    [...mehr]


Autor: Nina

Es ist die weltweit größte Anklage einer Bevölkerungsgruppe gegen einen multinationalen Konzern: Über 30.000 Menschen der indigenen Stämme der Cofanes, Secoyas und Sionas, die im Amazonasbecken leben, haben Chevron, ehemals Texaco, vor Gericht gebracht.

Hat David gegen Goliath eine Chance? Das fragt sich auch der US-amerikanische Regisseur Joe Berlinger und hat die engagierten Leute von “Chevron Toxico” ein Jahr lang begleitet. Heraus kam der Film “Crude”, der nun nach und nach auf einigen Festivals anläuft.

Chevron Fabrik © Flickr/ 3vil.3lvis

Chevron Toxico” wurde gegründet um dem US-Multi-Chevron entgegentreten zu können, denn anders haben die über 30.000 Bewohner des Amazonasgebiets in Ecuador keine Überlebenschance. Nicht nur, dass Chevron die Menschen dort ausbeutet, sie zu Hungerlöhnen die gefährlichste Arbeit verrichten lässt. Nein, der Öl-Konzern leitet auch die Abwässer seiner Fabriken direkt in die Ströme des Amazonas. Sie verseuchen damit das Trinkwasser der Menschen. Kinder baden in den verseuchten Flüssen und Frauen waschen die Wäsche darin.

Doch Chevron weigert sich die Bedingungen zu verbessern. Menschen und die gesamte Umwelt vegetieren in den von Chevron verseuchten Gebieten vor sich hin… Schon heute wird die Gegend als “Amazonas Tschernobyl” bezeichnet.    [...mehr]


Autor: Nina

Wie eine Währung selbst zur Ware werden kann, kann man momentan in Argentinien beobachten. Schon seit ein paar Jahren wird das Münzgeld selbst immer knapper, doch nun hat das ganze Fiasko einen neuen Höhepunkt erreicht. Um nämlich 100 Pesos in Kleingeld zu bekommen, muss man 8 Pesos bezahlen…

Für die Knappheit an Münzen in Argentinien gibt es wohl mehrere Gründe. Einmal ist es in vielen Argentiniern kulturell tief verwurzelt Münzen als Glücksbringer zu behalten. Manche schmelzen das Kleingeld auch ein um das Kupfer dann weiterzuverkaufen.

Pesos © Flickr/ Clearly Ambiguous

Aber das größte Problem ist wohl eines, das wir hier mit unseren vielen Autos gerne unterschätzen. In einem Land, wo fast die ganze Bevölkerung auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, kann man die Tickets dafür nur mit Münzgeld bezahlen. Beim Einsteigen nennt man dem Busfahrer beispielsweise den Preis. Dann wirft man so viele Münzen in den Automaten bis dieser das Ticket ausgibt. Dabei muss man auch noch passend zahlen, denn der Automat selbst gibt keine Münzen raus und der Busfahrer hat aus Sicherheitsgründen kein Geld bei sich.

Die Sache wird dann noch zusätzlich durch verschiedene, nicht einheitliche Verkehrszonen verkompliziert. Wenn man zum Beispiel in der Hauptstadt Argentiniens unterwegs ist, muss man drei verschiedene Tickets an drei verschiedenen Schaltern kaufen. Und alle funktionieren nur mit Münzgeld…

Um das Problem zu lösen hat Präsidentin de Kirchner nun angekündigt innerhalb von drei Monaten ein einheitliches Fahrsystem zu schaffen.

Überall an Restaurants und Geschäften hängen momentan Schilder, auf denen “Kein Wechselgeld” steht. Um an Münzen zu kommen, stehen viele Inhaber nun jeden Abend bei den Nahverkehrsunternehmen Schlange um sich Kleingeld zu besorgen und das kostet wie erwähnt extra Geld…

Jaja, der Wert der Ware…

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