Brasilien leidet unter Nachwirkungen der Flutkatastrophe - Blumenau hat es am schlimmsten erwischt
Die Flutkatastrophe in Brasilien hat verheerenden Schaden hinterlassen. Immer noch sind viele Menschen ohne ein Zuhause, Strom oder fließend Wasser. Rettungspakete von der Regierung kommen zwar langsam an, doch der Aufbau wird die Leute noch lange beschäftigen.
Gut einen Monat ist es her, dass extrem starke Regenfälle vor allem des Bundesstaat Santa Catarina heimgesucht haben. Fast hundert Menschen verloren ihr Leben bei den Überschwemmungen und Erdrutschen. Tausende mussten ihre Häuser verlassen und alles aufgeben.
Besonders betroffen war die Stadt Blumenau. Das ehemalige historische Zentrum der einstigen deutschen Kolonie ist komplett verwüstet, die Fachwerkhäuser weggespült. 24 Menschen starben allein hier. Die Schulen und Medizinposten sind verwüstet und 12 Brücke und Übergänge in die Region sind zerstört. So ist der Zugang zur Stadt vor allem für Helfer und Hilfsgüter nur schwer möglich.
Der Aufbau wird mindestens zwei Jahre dauern, aber der Stadt allein fehlen die Mittel. Die Hilfe von Seiten Dritter ist also von größter Bedeutung.
Auch der noch kommende wirtschaftliche Schaden wird enorm sein, denn viele Betriebe haben immer noch keinen Strom oder Gas, der Warenverkehr kam zum Erliegen und auch der Tourismus, die Haupteinnahmequelle der Stadt könnte unter der Katastrophe leiden. Es ist noch nicht sicher, ob das hier regelmäßig stattfindende Oktoberfest nächstes Jahr gefeiert werden kann. Allein zu diesem Anlass kommen normalerweise ca. eine halbe Million Touristen aus der ganzen Welt nach Blumenau.
Hier kann man wirklich nur der Stadt viel Kraft wünschen und natürlich, wer will, auch spenden.
Verschiedene Organisationen und Seiten haben Spendenkonten eingerichtet…

