Aufstände in Kolumbien - Indigenas forden mehr Rechte und vor allem Land

Autor: Nina

Nachdem sie in den letzten Jahren in Südamerika, im Vergleich zu früher, langsam damit beginnen konnten sich ihre Rechte zu sichern, gehen nun auch in Kolumbien die Indigenas auf die Straße. Die rassistischen Probleme scheinen immer noch nicht gelöst.

Seit dem 12. Oktober, dem Jahrestag der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, fordern viele Indigenas in Kolumbien massiv ihre Rechte ein, errichten Barrikaden und liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei.

Auf beiden Seiten gibt es zahlreiche Verletzte und auf den Seiten der Indigenas sogar Tote, denn die Polizei setzt seit ein paar Tagen auch scharfe Munition gegen die Protestierenden ein, was Präsident Uribe offiziell natürlich immer noch bestreitet…

Den Indigenas geht es in erster Linie um drei wichtige Forderungen: Erstens soll sich Uribe zu Verhandlungsgesprächen bereit erklären. Die Selbstverwaltungsterritorien sollen erweitert und endlich anerkannt und gestärkt werden. Und drittens soll die Regierung Uribe die UN-Erklärung zu den Rechten indigener Völker endlich anerkennen.

Mal wieder geht es hier in erster Linie um die Bodenschätze. Im Gegensatz zu anderen Ländern wie Ecuador, Bolivien oder Venezuela, sind in Kolumbien nur an die 4% indigener Herkunft. Doch diese leben meist in weniger erschlossenen Gebieten, weshalb die Siedlungsfläche einen weitaus größeren Teil einnimmt. Im Laufe der Geschichte wurden die Indigenas nach und nach enteignet, getötet und vertrieben. Im Jahr 1998 wurde ihnen dann das Recht auf Selbstverwaltung für diese Ländereien zugesichert. Doch darauf warten sie heute noch… Nur blöd, dass auf den versprochenen Gebieten nun Bodenschätze gefunden wurden, die die Regierung natürlich einstreichen will…

Daher fordern die Indigenas, die fast alle extrem arm und teils heimatlos sind, dass sie diese Bodenschätze selbst verwalten dürfen. Doch da haben unter anderem auch noch die USA und die EU zusätzlich noch etwas dagegen. Die Indigenas sind ja egal…

Stattdessen wirft die Regierung ihnen auch noch vor gemeinsame Sache mit den FARC zu machen und betreibt Hetzkampagnen gegen die Indigenas. Klar, böse Terroristen eignen sich immer gut um wirtschaftliche Interessen zu verteidigen und die wahren Gründe zu verschleiern… Das doofe ist nur, dass die Indigenas von Seiten der FARC bedroht und ebenfalls gejagt werden!

Ich hoffe, sie können bei ihren Protesten etwas erreichen!




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Lia Enamorada schreibt
am 21. März 2009 um 02:02 Uhr

Hand auf`s Herz, mal ehrlich, die Indigenen Völker leben seit Jahrtausenden friedlich im Einklang mit sich und der Natur.

Probleme wie Umweltverschmutzung, Terrorismus, Sklaverei (in heutiger hegemonischer Zeit mit Arbeitsvertrag!)kannten sie gar nicht!

Doch, die Geschichte verlief etwas anders als von Gott gewollt!

Aristokratien bildeten sich und begründeten einen hellenistischen Staat, dazu noch “etwas” Polizeischutz (mit Waffen) und sichergestellt war der Reichtum für die Hegemonie.

In unserem Fall bedeutete dies das AUS für die grenzenlose Freiheit ALLER Menschen!

Doch was tun wenn die Welt vor Ungleichgewicht auseinanderfällt.

Fakt ist, dass wenn die Bodenschätze weiter aus der Erde geplündert werden, früher oder später (was so ziemlich dann bald sein darf!)alles Leben auf der Erde davon betroffen sein wird.

Dies heißt konkret, dass wenn weiterhin Erdöl und Rohstoffe gefördert werden, die Bäume über keine Quelle der Nahrung mehr verfügen werden, was wiederum für uns bedeutet, dass wir in kürze keine Ernte mehr einbringen können!

Da stellt sich doch DIE FRAGE wie gehirnamputiert können ungerechte wohl nur sein?!?

Endlos oder Grenzlastig?

In diesem Sinne, viel Spaß beim Nachdenken!

Lia Enamorada

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