Abuela Coca
Musik aus Südamerika hält nach und nach immer mehr Einzug auch in unsere Charts. Dabei lösen diese Bands Klischees von traditioneller südamerikanischer Musik oder des schnulzigen Latinolovers schnell in Luft auf. Eine dieser Bands, die seit 2004 auch erfolgreich durch unsere Lande tingelt, ist Abuela Coca.
Der Bandname wird häufig mit “Koks-Oma” übersetzt, was natürlich perfekt zum Rock ‘n’ Roll Lifestyle passt. Aber hinter diesem Namen steckt mehr. Er spielt auf eine alte Frau in dem Wohnviertel der Band an, die von allen wegen ihren Naturheilmitteln und ihrer Weisheit geachtet und konsultiert wird.
Ihr Sound ist eine wild zusammengewürfelte Mischung aus Rock, Ska, Salsa, Reggae, Funk, Jazz und traditionelle uruguayanische Melodien, wie die des Candombe oder Murga.
Unter dem ursprünglichen Namen “Los Asesinos de la Abuela Coca” gründet sich die Band 1991 in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays. So tingeln sie ein Weile durch das Land, bis schließlich 1996 ihr Debütalbum “Abuela Coca” erscheint. Von da an geht es für die Band steil aufwärts.
Ihr zweites Album “Después Te Explico” bekommt in Uruguay sofort ein Goldene Schallplatte. 2001 beschert ihnen dann die Platte “El Ritmo del Barrio” auch internationale Erfolge. Sie gehen auf Welttournee und spielen mittlerweile auf großen Bühnen zusammen mit internationalen Stars.
Die allesamt studierten Musiker versprühen besonders live ihren einzigartigen Charme. Sofort wird das Puplikum von ihrem meist Gute-Laune-Sound angesteckt. Dieses Jahr ist auch eine Live-DVD geplant, für alle, die sie verpasst haben.
Hier kann einfach niemand die Füße still halten!
Diskographie:
- Abuela Coca (1996)
- Después Te Explico (1998)
- El Ritmo del Barrio (2001)
- El Cuarto de la Abuela (2005)
- Livealbum: Asesinos Son (2007)

