Beiträge vom: November, 2011

Autor: Nina

Der Molinillo ist ein Küchengerät, das schon die Mayas und Azteken benutzten. Heute würde man den Quirl wahrscheinlich als einen altmodischen Milchaufschäumer sehen.

Der Molinillo wurde früher, zur Zeit der Azteken und Maya Hochkultur, in weiten Teilen Mexikos vor allem für die Herstellung von kakaohaltigen Getränken verwendet und findet noch immer Gebrauch in der Mexikanischen Kochkultur. Er hat zweierlei Funktionen, die ihn zu einem manuell betriebenen Milchaufschäumer und Mixer machen. Zum einen soll er die Schokolade zerkleinern und zum anderen soll er oxidieren, sodass durch Sauerstoff Schaum entsteht. Ob der Molinillo nun eine Idee der Azteken, derMayas oder er Erfindung der spanischen Kolonisten ist, tut nicht mehr viel zur Sache.  Der Molinillo ist aus der mexikanischen Küche, vor allem bei der Zubereitung eines Kakaos, nicht mehr wegzudenken.    [...mehr]


Autor: Nina

Der Begriff Moqueca bezeichnet ein Eintopfgericht, das in verschiedenen Varianten daherkommt. Es wird aus Fisch oder Meeresfrüchten zubereitet und lässt deutliche Einflüsse afrikanischer Traditionen erkennen.

Der Moqueca gehört zur typisch brasilianischen Küche. Man unterscheidet dabei unter anderem zwischen Moqueca Capixava aus dem Bundesstaat Espírito Santo im Südosten Brasiliens und Moqueca Baiana aus der bahianischen Küche. Letzterer erklärt den afrikanischen Einfluss, denn die hierher nach Bahia an der Ostküste verschleppten Sklaven brachten ihre Traditionen mit und vermischten diese im Laufe der Zeit mit denen der südamerikanischen Bevölkerung. Empfehlenswert sind in jedem Fall beide Varianten des Eintopfes, wenn man einmal etwas aus der brasilianischen Küche versuchen möchte.    [...mehr]


Autor: Nina

Der mexikanische Salamander, auch als Axolotl bekannt, war damals bei den Azteken heilig und ist heutzutage auch für Forscher interessant, da sie ihre Gliedmaßen nachwachsen lassen können. Leider sind die armen Tiere vom Aussterben bedroht, weshalb sie bereits auf der Liste der kritisch gefährdeten Tierarten stehen.

Ambystoma mexicanum wird das Axolotl auch genannt, eng verwandt mit dem Tigersalamander sieht diese Art des Salamanders auch in ausgewachsenem Stadium noch wie eine Larve aus. Der gängige Name setzt sich aus „atl“ (Wasser“) und „xolotl“ zusammen, was einen aztekischen Gott beschreibt, der Feuer und Tod beherrschte und die Verstorbenen ins Totenreich begleitete.    [...mehr]


Autor: Nina

Die Tolteken lebten einst im Herzen des heutigen Mexiko, wo sie vor allem dank ihres handwerklichen und kunsthandwerklichen Geschicks eine blühende Hochkultur aufbauten, die jedoch nur wenige Jahrhunderte lang Bestand hatte.

Wahrscheinlich begann die Geschichte der Tolteken in Zentralmexiko im 9. Jahrhundert mit der Einwanderung von Völkern aus dem Norden. Zu dieser Zeit gab es hier keine herrschende Macht, so dass sich die Neuankömmlinge bequem einrichten und als neue Hochkultur etablieren konnten. Das Zentrum ihres Reiches wurde Tollán Xicocotitlán, dessen Ruinen heute unter dem modernen Namen Tula bekannt sind. Zur Blütezeit der Tolteken hatte die indigene Stadt wahrscheinlich über 60.000 Einwohner, die ihre Macht womöglich dank des Abbaus von Rohstoffen wie Obsidian festigen konnten, doch ihr Glanz nahm schon zum Ende des 12. Jahrhunderts hin ab.    [...mehr]


Autor: Nina

Eine Reise nach Buenos Aires, in die Hauptstadt von Argentinien, steht für die meisten Europäer nicht gerade ganz oben auf der Urlaubswunschliste. Dabei hat die Metropole am Río de la Plata durchaus Einiges zu bieten.

Immerhin ist Buenos Aires nicht nur die Hauptstadt von Argentinien, sondern auch in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht das Zentrum des südamerikanischen Landes. Schließlich leben hier über 2,7 Millionen Menschen, im gesamten Großraum Buenos Aires sogar mehr als 11,5 Millionen – Das ist mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung Argentiniens. Doch auch die Stadt selbst beeindruckt: 2005 wurde sie als erste City of Design von der UNESCO ausgezeichnet und damit für ihr Engagement in der kulturellen Entwicklung nationaler und internationaler Design-Projekte geehrt.    [...mehr]