Beiträge vom: Oktober, 2011

Autor: Nina

Die Geschichte des Burritos lässt sich bis zu den Azteken zurückverfolgen. Burritos sind eigentlich gefüllte Tortillas und gehören zur Esskultur Mexikos wie auch zum Süden der USA.

Ein Burrito oder ein „taco de harina“ (dt. Weizenmehl-Taco) gehört zur texanisch-mexikanischen Kultur, daher werden sie auf deutschen Speisekarten in der Kategorie, Tex-Mex, geführt. Er kann als großer Bruder des Wraps gesehen werden. Der mexikanische Burrito unterscheidet sich auf Grund seiner Füllung zwar vom amerikanischen, doch in ihrem Grundrezept sind beide gleich.    [...mehr]


Autor: Nina

Huitlachoche, eine Art Maisschimmel, ist in Mexiko eine wahre Delikatesse, konnte sich aber international noch nicht durchsetzen, selbst, nachdem die Spezialität in „mexikanischer Trüffel“ umbenannt wurde. Aber was genau ist Huitlacoche und wie wird es zubereitet?

In Amerika nennt man es auch „Corn Smut“, übersetzt Maisbeulenbrand, denn um einen Schimmelpilz handelt es sich dabei auch. Der Schimmel kann den ganzen Mais angreifen, meistens findet man ihn jedoch innerhalb des Kolbens, wo er die Körner durch Pilzartige, schwarze „Tumore“ ersetzt. Die Sporen des Huitlacoche werden im Wasser geboren und wurden zu Zeiten der Azteken absichtlich zum Essen gezüchtet, indem die Maispflanzen mit einem Messer aufgeschnitten wurden, um das Eindringen des Schimmels zu erleichtern.    [...mehr]


Autor: Nina

Weltweit ist Jade als einer der feinsten Steine bekannt, in vielen Hochkulturen der damaligen Zeit war er mehr als nur Schmuckstein, besonders in Südamerika wurde er auch für ritualistische und religiöse Zwecke verwendet.

Abbauen konnte man den kostbaren Stein nur in Guatemala, genauer gesagt, beim Motagua River, weshalb Jade als sehr hohes Bezahlmittel galt, nicht nur, weil es eine große, symbolische Bedeutung hatte. Denn Transport und Bearbeitungen kosteten, so dass sich nur die Elite mit Jade schmücken konnte.

Jade in Zeiten der Mayas

Schmuck, Figuren und zeremonielle Masken, Jade wurde in vielen verschiedenen Variationen genutzt, auch Werkzeuge wurden - oftmals mit metikulösen Inschriften - aus ihnen gebaut. Archäologische Funde haben auch größere Figuren, wie etwa einen mehr als 4kg schweren Kopf des Sonnengottes Kinich Ahau zu Tage gebracht, der in Altun Ha gefunden wurde.

Während Jade nur beim Motagua River abgebaut wurde, wurde es an zwei verschiedenen Orten verarbeitet. Wissenschaftler fanden Werkstätten in Guatemala, Cancuen und Guaytan, dort wurde der Stein zu Schmuck, Werkzeug, feinsten Perlen und Skulpturen, welche oftmals Götter und Trickstergestalten annahmen. Manche Könige sollen auch Jade auf ihren Zähnen getragen haben. Die Techniken der oftmals detailverliebten Figuren waren einfallsreich wie erstaunlich, da etwa mit Vogelknochen, Seile und Sand gearbeitet wurde, um die Inschriften und Gesichter in den harten Stein zu ritzen.    [...mehr]


Autor: Nina

Baile Folklorico bedeutet eigentlich nur Volkstanz. Doch man darf den mexikanischen Volkstanz nicht zu eng fassen. Baile Folklorico meint zunächst die traditionellen Tänze Mexikos und Lateinamerikas, doch seit den 1950er Jahren hat besonders eine Gruppe die Art des Baile Folklorico revolutioniert bzw. perfektioniert, das Ballet Folklorico.

Baile Folklorico, bezeichnet im Grunde genommen alle Lateinamerikanischen Volkstänze. Die Wurzeln des mexikanischen (bzw. des lateinamerikanischen) Volkstanzes können Jahrhunderte zurückverfolgt werden. Doch jede Region oder jedes Land hat natürlich verschiedene Merkmale beim Volkstanz.    [...mehr]