Beiträge vom: April, 2010

Autor: Lars Degen

Cenoten oder Cenotes im Plural auf Spanisch- ist ein Wort das jedem von Euch im Urlaub in Yucatán auf Schritt und Tritt begegnen wird. Cenote stammt vom tz’onot was auf Maya so viel wie Abgrund, heilig oder Brunnen bedeutet.

Für die Maya wahren Cenoten heilige Orte die ein Tor zur Welt der Götter darstellen und opferten daher an den Cenoten ihren Göttern (unter anderem auch Menschen). Rein geologisch betrachtet sind die Cenoten jedoch nichts weiter als Auswaschungen im karstigen Gestein der Halbinsel Yucatán.

Verblüffend ist dabei, das die Cenoten unterirdisch zu einem der größten Höhlensysteme weltweit miteinander verbunden sind und es auch einen Abfluss zum offenen Meer gibt.

Cenoten: Massenhaft vorhanden?

Heute erscheint es fast so, als ob an jeder Ecke und in jedem Garten fix mal eine Cenote und oder eine kleine Mayapyramide ausgebuddelt wird, um damit doch noch den einen oder anderen Peso oder Dollar einzunehmen und auf den Tourismusboom aufzuspringen. Die Form und Dimension der cirka 3000 Cenoten ist dabei von Ort zu Ort unterschiedlich.

Es gibt kleine Cenotes die kaum mehr als ein Loch im Boden zu    [...mehr]


Autor: Veronique

Frida Kahlo Self-Portrait © wikipedia.org/FridaKahlo

Viele lateinamerikanische Künstler haben großen Einfluss auf die Kunstwelt Europas. Die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo ist in Europa die bekannteste lateinamerikanische Malerin. In Berlin und Wien kann man dieses Jahr die größte jemals gezeigte Ausstellung über Frida Kahlo bewundern, deren Bilder weltweit Kultstatus erlangt haben.

Mit 47 Jahren starb Kahlo 1954 in Mexiko. Kahlo bezieht sich in ihren Bildern auf die präkolumbianische, mexikanische Kunst der Azteken und Maya und thematisiert soziale und politische Probleme. Außerdem versucht sie ihr Leiden ihres Lebens in ihren Bildern zu verarbeiten. Diese fingen schon früh an. Mit sechs Jahren erkrankt Kahlo an Kinderlähmung, mit 18 hat sie einen Straßenbahnunfall, der fast ihre komplette Wirbelsäule zerstört. Sie stellt ihre Ehe mit dem exzentrischen Muralist Diego Riviera da, sowie ihre tragische Romanze mit dem Revolutionsführer León Trotsky. 1953 wird ihr rechter Fuß amputiert. Die folgende Invalidität stürzt sie in tiefe Depressionen. Nach mehreren Selbstmordversuchen stirbt die Malerin 1954 an einer Lungenembolie.

Portrait of Diego Rivera and Frida Rivera © wikipedia.org/FridaKahlo Kahlo malte 143 Bilder, darunter 55 Selbstbildnisse, außerdem schrieb sie zahlreiche Gedichte, Prosatexte und politische Artikel.    [...mehr]


Autor: Veronique
Lamas at Machu Pichu © flickr.com / NeilsPhotography

Lamas at Machu Pichu

Viele halten die Mayas für ausgestorben, aber noch heute leben etwa 6,1 Millionen Maya auf der Yucatán-Halbinsel, in Belize, Guatemala und Honduras. Außerdem findet man viele Mayas in den USA, weil sie ausgewandert sind. Doch wie geht es ihnen heute im 21. Jahrhundert?    [...mehr]


Autor: Veronique

Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens und mit 6,8 Millionen Einwohner der größte städtische Ballungsraum Kolumbiens und eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Südamerikas.  In Bogotá findet man zahlreiche sich lohnende Sehenswürdigkeiten, von denen hier die wichtigsten vorgestellt werden.

Die Altstadt, „La Candelaria“, ist mehr als einen Besuch wert. Hier findet man viele historisch und kulturell wertvolle Gebäude, wie die von den Dominikanern, Franziskanern und Jesuiten gebauten Kirchen und Klöster. Zu den schönsten Kirchen zählt die Kirche „San Francisco“, erbaut im typischen Sevillaner Mischstil zwischen Mudéjar und Renaissance. Auf dem „Plaza Bolívar“, dem Zentrum der Altstadt im Osten, befindet sich eine klassizistische Kirche und zwei klassizistische Paläste, den „Capilla del Sagrario“; und die „Capitolio Nacional“.



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Autor: Nina

Begeben Sie sich im Brasilianischen Nationalmuseum auf die Spurensuche der brasilianischen Kultur. Lateinamerikas größtes Museum lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise ein.

Um auf seiner Reise durch ein fremdes Land dessen kulturelle Zusammenhänge verstehen zu können, führt mehr oder weniger kein Weg an den nationalen Museen vorbei. Nirgendwo    [...mehr]


Autor: Nina

San Bernardino wurde im Zuge der deutschen Kolonialisierung gegründet und avancierte mit ihrer vorzüglichen Lage am Ypacarai-See zu einem äußerst beliebten Urlaubsziel. Besonders die einheimische Bevölkerung genießt während der Sommermonate ihren Urlaub auf diesem tollen Flecken Erde.

San Bernardino wurde am 24. August 1881 von Jakob Schaerer als eine deutsche Kolonie gegründet und erhielt damals den Namen Nueva Baviera, was so viel heißt wie Neubayern. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Stadt allerdings nach dem General und Präsidenten Paraguays Bernardino Caballero benannt.    [...mehr]


Autor: Lars Degen

Farbenprächtig- so sind die meisten Feierlichkeiten in Lateinamerika, respektive Mexico, und zu oft kann man als Außenstehender den Ursprungsanlass nicht genau verstehen. So auch bei unserem heutigen Thema den Chinelos.

chinelo  ©Spreeathen Bei den Chinelos handelt es sich um ungemein große und farbenfrohe, ja schon fast grellbunte, Kostüme, die im Staat Morelos für den so genannten „Brinco de los Chinelos“ getragen werden. Dazu gehört auch eine Gesichtsmaske, die vor allem durch ihr langes „Schumi-Kinn“ beeindruckt und darüber trägt man noch einen hohen Hut.

Aussehen der Chinelos

Das Kostüm kann neben den zahlreichen Farben auch noch Abbildungen aus der präkolumbianischen Zeit, also Aztekenkrieger und Götterfiguren, aufweisen oder aber auch Darstellungen der Jungfrau von Guadelupe.

Bei dem erwähnten „Brinco de los Chinelos“ handelt es um einen traditionellen Tanz in, der in mehreren Dörfern vor Mexiko beheimatet ist, und mit diesen Kostümen aufgeführt wird. Wichtig ist dabei, dass jedes Dorf eine andere Farbgebung für seine Kostüme hat und sie somit eindeutig identifiziert werden können. Eine schöne Kultur und praktisch obendrein. So sind die Chinelos in Tepoztlán eher in schwarz gehalten, während man sich in Tlayacapan für die Farbe Weiß mit blauen Biesen aus Velours entschieden hat.

Ursprung der Chinelos

Ihren Ursprung hat diese Tradition in der Epoche des spanischen Vizekönigreiches Neu Spanien. Spanier und Kreolen, die    [...mehr]


Autor: Nina

Acapulco de Juárez ist die größte Stadt des Bundesstaates Guerrero in Mexiko und liegt am Pazifik. Die Stadt war und ist ein wichtiger Anlaufhafen für die Schifffahrt. Kreuzfahrtlinien verlaufen zwischen Panama und San Francisco. Zudem werden von dort landestypische Erzeugnisse wie Zuckerrohr, Baumwolle, Tabak und Kaffee verschifft.

Acapulco navart©Flickr

Der Name Acapulco stammt aus der Sprache der Nahuatl und bedeutet so viel wie ‘Ebene des dichten Schilfs‘. Nahuatl ist eine indianische Sprache, die von den Tolteken, Azteken und Tlaxcalteken gesprochen wurde. Das heutige Nahuatl zerfällt in verschiedene Dialekte.    [...mehr]