Autor: Nina
Die Quebrada de Humahuaca ist eine 150 km lange Schlucht im Nordwesten Argentiniens, die kaum Vegetation aufweist und dadurch Einblicke auf die farbenfrohe Gesteinsschichten zulässt, die sich an den Wänden der Schlucht entlangziehen.

Die Quebrada de Humahuaca Schlucht beginnt nahe der argentinischen Provinz Jujuy in San Salvador de Jujuy auf 1259 m und zieht sich bis zur ungefähr 800 m höher gelegenen Stadt Humahuaca. Die Schlucht wird vom Bett des Río Grande beherrscht. [...mehr]
31. März 2010

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Autor: Lars Degen
Nicht weit von den Traumstränden der Riviera Maya steht es: Eines der als neue Weltwunder deklarierten Objekte, tief im Dschungel Yucatáns: Chichén Itzá.
Diese riesige Anlage, deren Wurzeln vermutlich bis ins fünfte Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurückgehen ist das ganze Jahr über eines der Pflichtziele für Besucher der Halbinsel, handelt es sich doch hierbei um die am besten erforschte und rekonstruierte beziehungsweise konservierte Stätte der versunkenen Mayakultur.
Daher ist es für all jene die möglichst wenig Trubel bei ihrem Besuch wollen eher ratsam gerade heute einen Bogen um Chichén zu machen. Denn am 20. März und dann wieder am 23. September wird es hier noch voller als es ohnehin schon immer ist, denn nur an diesen beiden Tagen lässt sich in Chichén Itzá ein spektakuläres Schauspiel beobachten: die Tagundnachtgleiche auf Yucatan.
Tagundnachtgleiche in Chichén Itzá: Ein Schauspiel
Besucher aus aller Welt strömen angetan in weißer Kleidung zur Mayastätte und alle Augen richten sich hierbei auf die große zentrale Pyramide, von den Spaniern „El castilllo“ (das Schloss) genannt, die einem der zentralsten Götter der Mayakultur ,Kukulcán, geweiht ist.
Besticht dieses [...mehr]
23. März 2010

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Autor: Lars Degen
In Cuernavaca, der Stadt des ewigen Frühlings, kann man nicht nur auf den Spuren von Humboldt und Cortés wandeln, sondern auch in die Zeit vor der spanischen Eroberung eintauchen. Dies gelingt einem am besten im Rahmen eines Besuches der Grabungsstätte von Teopanzolco.
Der Name Teopanzolco stammt aus dem Nahuatl und kann mit „Der alte Tempel“ übersetzt werden. In prähispanischer Zeit war dieser Ort ein wichtiges soziopolitisches Zentrum in der Nähe der Siedlung Cuauhnáhuac, dem Vorläufer des heutigen Cuernavaca.
Die Einwohner, die sich ab der Mitte des XIII. Jahrhunderts in dieser Gegend des Bundesstaates Morelos niederließen nannte man tlahuicas. Der Legende nach stammen auch sie aus dem mythischen Aztlán , der ursprünglichen Heimat der weitaus bekannteren Azteken, das sie gemeinsam mit anderen Stämmen einst in Richtung Süden verließen.
Nach einer langen Reihe von Kriegen und Schlachten in der Geschichte beherrschten eben jene Azteken ab zirka 1427 das Gebiet des heutigen Bundesstaates und schlossen es unter ihrem tlatoani (Anführer/König) Itzcóatl dem aztekischen Imperium an. Die ursprünglich ansässige Bevölkerung der umliegenden Siedlungen wurde tributpflichtig und darüber hinaus wurde ihr noch die Pflicht zur Teilnahme an den zahlreichen Bauvorhaben in der Aztekenhauptstadt Tenochtitlán zu helfen sowie [...mehr]
16. März 2010

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Autor: Lars Degen
Nachdem wir bisher vor allem über die archäologischen Schwergewichte der präkolumbianischen Kulturen wie Teotihuacán oder Chichen Itza berichtet hatten, wollen wir uns heute mal an all jene wenden, die nicht unbedingt weitab von Städten oder im tropischen Dschungel nach versunkenen Städten suchen wollen.
Einen Tempel sehen ohne ewig zu fahren und rumzuklettern…gibt es nicht! Gibt’s doch! Und obendrein bekommt man bei diesem Tempelausflug light noch einen der wirklich zauberhaftesten Strände ganz Mexikos zu sehen. Dieser magische Ort nennt sich Tulum und ist wirklich nicht mehr als einen kleinen Katzensprung (128 km) von Cancún und Playa del Carmen, den beiden großen Touristenzentren der Playa Maya, entfernt.
Tulum: Westlicher Küstenstil
Das Besondere an der Anlage von Tulum ist der simple Fakt, dass es sich hierbei um das berühmteste präkolumbianische Beispiel für den so genannten „westlichen Küstenstil“ handelt. Darunter versteht man einen Baustil der sich auf die zwischen 1200 und 1250 an der Nordküste Quintana Roos von den Maya errichteten Anlagen bezieht.
Die Anlage ist relativ weitläufig und da sie sich nicht im Urwald befindet kann man auch leicht alle Elemente besichtigen. Umgeben wurde das gesamte Areal von einer 385 mal 165m langen Mauer die zum Meer offen blieb. Die herausragenden Strukturen sind hier unter anderem „Das Schloß“ und der „Tempel der Fresken“, die sich durch ihren guten Erhaltungszustand und vor allem auch durch die hohe Qualität der Wandmalereien auszeichnen, die im Inneren erhalten sind. Schon nach einer guten Stunde hat man fast alles gesehen, so dass Tulum für alle Jünger von Indiana Jones eher eine Enttäuschung ist, wenn man zuvor andere Anlagen gesehen hat.
Baden mit Tempelausblick
Doch für all jene, die nur ein wenig Kultur wollen und mehr auf Relaxen stehen ist Tulum der perfekte Ort. Denn nach der Exkursion wartet ja das Highlight: Baden am Traumstrand von Tulum. Geöffnet ist die Anlage Montag bis Sonntag zwischen 8 und 17 Uhr und der Eintrittspreis liegt bei 51 Pesos. Für die Fahrt nach Tulum bieten sich mehrere Möglichkeiten an. In meinem Fall hatte ich den Ausflug nicht im Angebot meines Reiseveranstalters gefunden und habe dann ganz einfach eine andere Ausflugsmappe einer englischen Agentur genommen und bin dort mitgefahren.
Da wurde ich dann bequem um 9 Uhr abgeholt und bis zum Parkplatz vor der Grabungsstätte gefahren und neben dem Eintritt war auch ein [...mehr]
9. März 2010

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Autor: Nina
Samstagmorgen ereignete sich eine der schlimmsten Naturkatastrophen des südamerikanischen Kontinents. Ein Erdbeben der Stärke 8,8 zerstörte zehntausende Häuser und Existenzen an der chilenischen Pazifikküste.

In vielen Gegenden besteht weiterhin kein Zugang zu frischem Trinkwasser, Lebensmitteln, Strom oder Medikamenten. Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen sind ebenfalls schwert beschädigt worden, sowie zahlreiche Gasleitungen. Die Infrastruktur liegt am Boden.
Erdbeben fordert viele Opfer
Aus Angst vor weiteren Nachbeben wie in den vergangenen Tagen
schlafen die Meschen auf den Straßen unter freiem Himmel.
Die Regierung in Chile beziffert die Todeszahlen mittlerweile auf weit über 700 - Tendenz steigend,
etliche Personen werden noch vermisst.
Nach dem Beben flüchteten viele Menschen auf nahegelegende Anhöhen aus Furcht vor einer Flutwelle (Tsunami). Direkt nach dem Erdbeben sind Tsunami Warnungen für den gesamten Pazifikraum von den Behörden ausgegeben worden.
Erdbeben in Chile sorgt für Chaos
Plünderung und Chaos in den Städten bestimmen das Bild nach dem fünftstärkstem
Erdbeben (8,8 auf der Richterskala) welches je gemessen wurde.
Ausnahmezustand und eine Ausgangssperre ist in den Küstenregionen ausgerufen worden.
Das Militär soll Ruhe und Ordnung wiederherstellen, aber angetrieben durch Verzweiflung,
Wut und Überlebensängsten kommt es immer wieder zu Zusammenstößen mit den Militärs.
Besonders schwer betroffen ist die Küstenstadt Conception. Ob Kulturstätten der Maya durch das Erdbeben zerstört wurden ist bisher noch unklar. [...mehr]
2. März 2010

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