Beiträge vom: September, 2009

Autor: Nina

Der Perito Moreno Gletscher in Argentiniens Provinz Santa Cruz ist Teil des Campo de Hielo Sur, einem riesigen kontinentalen Gletschergebiet in den Anden von Südamerika im Nationalpark Los Glaciares. Das Eismassiv befindet sich in Patagonien und mündet in den Lago Argentino.

Als eines der eisigsten und größten Naturspektakel der Welt ist der Perito Moreno Gletscher in den Anden gelegen, eines von Argentiniens beeindruckensten Sehenswürdigkeiten.

Alle paar Jahre schwillt der Gletscher sogar so weit an, dass er einen der Arme des Lago Argentino vom übrigen See vollständig abschneidet. Kontinuierlich steigt das Wasser um bis zu 30 Meter an. Dadurch erhöht sich der Wasserdruck enorm, so dass es plötzlich zu einem Durchbruch kommt. Das Wasser bricht sich einen Tunnel durchs Eis.

Perito Moreno Gletscher – UNESCO Weltnaturerbe

Der Perito Moreno Gletscher ist der einzige wachsende Gletscher der Welt, der in einen See kalbt und wurde im Jahr 1981 in die Liste der UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Die Eismassen des Gletschers wachsen pro Tag etwa einen Meter in den Lago Argentino. Der Perito Moreno erstreckt sich über unglaubliche 17 km vom unteren patagonischen Eisfeld bis hinauf zum See im Landesinneren, wo seine 4 km breite blaue Eiswand 50 bis 70 Meter über den See herausragt.

Perito Moreno Gletscher Festival

Alle 3 bis 4 Jahre, wenn der Lago Argentino durch das Eis bricht und dabei ein wahrlich unvergessliches Schauspiel bietet, zelebrieren und feiern die Anwohner des nahen Ortes Calafate dieses Spektakel. In der Region im Los Glaciares Nationalpark kann man außerdem einer Menge Sportarten nachgehen, darunter Eisklettern, Trekking, Reiten und Bootfahren. Der Nationalpark Los Glaciares ist bequem von den nahe gelegenen, gut ausgebauten Touristenzentren El Chaltén und El Calafate erreichbar.    [...mehr]


Autor: Nina

Valdéz ist eine etwa 3625 km2 große Halbinsel in der argentinischen Provinz Chubut an der Atlantikküste. Die gesamte Halbinsel ist ein Naturreservat in welchem sich viele Arten von Meeressäugetieren tummeln. Direkt am den Küstenstreifen oder an den Ufern sind teilweise bedrohte Tierarten zu sehen.

Die Halbinsel Valdéz wurde 1999 von der UNESCO auf die Liste der Weltnaturerbe gesetzt und erlangte so noch mehr an Bedeutung für den internationalen Naturschutz. Die Península Valdés besteht größtenteils aus karger Landschaft und einigen kleineren Salzseen, derer größter mit 35 m unter dem Meeresspiegel den tiefsten Punkt Argentiniens bildet.

Zu den Meeressäugetiere, die sich auf dem Gebiet des Naturreservates tummeln zählen Seelöwen, See-Elefanten, seltene Vögel, wie die Magellan-Pinguine und vor allem Wale.

Die Halbinsel Valdéz in Argentinien

Die Halbinsel Valdéz ist nicht die Art von tuoristisch erschlossenem Städtchen an den es besonders viele Reisende zieht. Einziger bewohnter Ort auf der Halbinsel ist das Dorf Puerto Pirámide. Dort gibt es eine Tankstelle mit Motel und Campingplatz sowie die Hostería ‘Posada del Mar’. Bis vor wenigen Jahren unterhielt die argentinische Armee mehrere Stützpunkte auf der Insel. Grund war der zum Teil auch militärische Konflikt um die Falklandinseln. Noch heute sieht man einige Überreste, wie etwa eine Landepiste am Punta Norte.

Flora und Fauna im Naturschutzgebiet Valdéz

Am Südkap trifft man in dem von der Halbinsel und einer Landzunge des patagonischen Festlands gebildeten Golf Bartenwale an. Diese Nuevo, wie sie auch genannt werden, kommen in der zweiten Jahreshälfte hierher, um sich fortzupflanzen und ihre Jungen zur Welt zu bringen. Das Wasser im Golf ist ruhiger und wärmer als auf dem offenen Meer, wo außerdem Schwertwale (Orcas) leben. Im Landesinneren der wohl bescheilichsten Halbinsel Argentiniens bekommt man vor allem die dem Strauß ähnlichen Nandus, wilde Lamas und die Maras genannten Pampashasen zu Gesicht.    [...mehr]


Autor: Nina

Brink Heuvel ist ein Naturreservat in Guyanagoudplacer im südamerikanischen Staat Suriname. In diesem abgelegenen Teil der Erde leben einige der seltensten Tiere und Pflanzen unseres Planeten. 1,6 Millionen Hektar tropischer Regenwald bilden das Zuhause für die Geschöpfe der Wildnis.

Das Central Suriname Nature Reserve (CSNR) kümmert sich um den Schutz und Erhalt des Brink Heuvel Nationalparks in Suriname. Wo in anderen Teilen Südamerikas weite Gebiete wirtschaftlichen Zielen ausländischer Großunternehmer zu opfer fallen, bringt sich die Regierung von Suriname aktiv in den Naturschutz mit ein.

Das Brink Heuvel Reservat schließt den Korridor zwischen den drei wichtigsten Schutzgebiete in zentralen Suriname. Das Raleighvallen Naturschutzgebiet im Norden, sowie das Eilerts de Hann Gebergte Naturreservate um den Tafelberg herum und im Süden des Sandsteinriesen. Das kleine südamerikanische Land Suriname schmigt sich an die nördliche Küste des Kontinents zwischen Französisch-Guayana, Brasilien und Guayana.

Brink Heuvel Nationalpark in Suriname

Mit einer Größe von etwa 22.500 km² umfasst die Fläche des Brink Heuvel Nationalpark die des US-Bundesstaates New Jersey und hat damit im Vergleich zur restlichen Größe des Landes ein beträchtliches Ausmaß. Im Herzen des Nationalparks befindet sich eines von Surinames wichtigsten Flusssystemen, der Coppename River. Dieses ist der Lebensraum von unzähligen Vertretern der einheimischen Flora und Fauna. Das Gebiet um den Coppename River ist somit eines der wichtigsten Naturschutzgebiete ganz Südamerikas.

Naturschutz und kulturelles Erbe in Suriname

Etwa 80 Prozent des Landes sind von Hochlandwald bedeckt, dieser feuchte Regenwald gedeiht auf besonders fruchtbarem Boden. Da bis zum jetzigen Zeitpunkt nur wenige Expeditionen in diese Gebiete vorgedrungen sind, ist nicht Viel über die Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Das Central Suriname Nature Reserve versucht daher durch die Ausdehnung der Nationalparks dieses Naturerbe zu schützen. Und das mit Erfolg, große Teile des Regenwaldes stehen unter Naturschutz. Die Surinamische Regierung hat sich schon vor Jahren dazu entschlossen den Regenwald und die Wurzeln ihrer Kultur zu bewahren, anstatt sie in Form vom Abholzungrechten zu verkaufen und langsam zu verlieren. Mit diesem aktiven Umweltschutz bleibt diese Region ein Fernreiseziel für viele Touristen.    [...mehr]


Autor: Nina

Im Nationalpark von Mochima kann man Tiere in ihrer natürlichen Umgebungen beobachten und das wunderbare Klima Südamerikas genießen. Die Artenvielfalt ist erstaunlich. Mochima live gesehen zu haben ist eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Mochima besteht im Prinzip aus vielen kleinen Inseln, auch “Cayos” genannt, die teilweise sehr zerklüftet sind. Zwischen drin findet man traumhafte Buchten zum Baden. Die Kulisse ist hier definitiv filmreif. Der Nationalpark in Mochima an sich liegt auf einem Plateau.

Nationalpark in Mochima©flickr/nicholaslaughlin

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Autor: Nina

Das “Valle de la Luna”, in der Atacama-Wüste im Norden Chiles gelegen, gehört zu den wohl beeindruckendsten Wüstenlandschaften unseres Planeten. Für Chile-Reisende bieten die zerklüfteten Felsformationen ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten, das nicht zuletzt in den Abendstunden den Betrachter in seinen Bann zieht.

Wie der Name “Valle de la Luna” bereits vermuten lässt, ähnelt das „Tal des Mondes“ einer sprichwörtlichen Mondlandschaft, die mit ihrer kargen Vegetation jeden Tag eine Vielzahl von Touristen anlockt. Als Teil der Atacama-Wüste ist auch das Tal extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt, so dass Tages- und Nachttemperaturen um mehrere Zehngrad variieren können.

Besonderheiten des “Valle de la Luna”

Diese klimatischen Extreme machen das “Valle de la Luna” zu einem geradezu unwirtlichen Ort, der jeglichen Lebensformen der dort ansässigen Tier- und Pflanzenwelt ein enormes Maß an Anpassungsfähigkeit abverlangt.    [...mehr]