Beiträge vom: August, 2009

Autor: Nina

Roland Emmerich lässt in seinem neuen Katastrophenfilm 2012 die Voraussage der Mayas Wirklichkeit werden. Schwere Naturkatastrophen stürzen die Menschen ins Chaos und drohen die gesamte Menschheit zu vernichten.

Nach „The day after tomorrow“  reißt auch „2012“ die Erde wie wir sie kennen in den Abgrund. Riesige Flutwellen, gigantische Erbeben und verheerende Stürme bedrohen die menschliche Zivilisation.

Der Film 2012 - Prophezeiungen der Maya

Die Story zu dem Film basiert auf dem 26.000 Jahre alten Zyklus, der nach dem Maya-Kalender im Jahr 2012 in ein das Wassermannzeitalter übergeht. Nicht nur das indigene Volk der Mayas kannten diesen Zyklus. Ebenso beziehen sich die Tibeter, die alten Ägypter, Naturvölker, wie die Cherokee- und Hopi-Indianer, in ihren mystischen Glaubenssystemen und Zeitrechnungen auf diesen Zyklus. Nach heutigen Umrechnungen endet dieser Zyklus am    [...mehr]


Autor: Nina

Jedes Jahr findet in Caacupé das Fest der Madonna de los Milagros statt. Genau am 08. Dezenber pilgern Gläubige aus ganz Paraguay in das kleine Städchen mitten in Südamerika. Die Wallfahrtskirche von Caacupé ist das religiöse Zentrum Paraguays und somit kein normaler kirchlicher Versammlungsort wie jeder andere.

Wenn einmal im Jahr tausende Pilger sogar aus Brasilien und Argentinien das kleine 10.000-Seelen-Städtchen beehren, feiern die Menschen zusammen das Fest ihrer Schutzheiligen, der Madonne von Caacupé.

Die Legende der Heiligen Jungfrau von Caacupé reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert, als ein von den Franziskanern bekehrter Guaraní von einem verfeindeten Stamm verfolgt wurde. Er schwor bei der heiligen Jungfrau Maria, ihr ein Ebenbild aus eben jenem Holz zu schnitzen, wenn sie ihn beschützte.

Die Madonna von Caacupé

Der Guaraní überlebte und stellte gleich zwei Madonnen her. Die größere ist heute in der Franziskanerkirche von Tobatí untergebracht. Die kleinere Madonna behielt der Mann für sich. 1603 überflutete der Tapaicuá See das gesamte Tal und riss auch die Figur mit sich, doch wie durch ein Wunder tauchte sie wieder auf. Seitdem gilt die Figur als ‘Jungfrau der Wunder‘. Ein Künstler stellt daraufhin eine Skulptur der Madonna mit blauen Augen, goldenem Haar und dem traditionellen blauen Gewand her, welche noch heute jedes Jahr aufs neue von den Gläubigen in Caacupé geehrt wird.    [...mehr]


Autor: Nina

Trotz dessen Ilha Grande touristisch erschlossen ist, wurde durch strenge Naturschutzbestimmungen verhindert, dass sie ihren ursprünglichen Charakter verliert. Die zahlreichen paradiesischen Strände sind beliebte Ausflugs- und Urlaubsziele.  Mit Affen und Schmetterlingen teilt man sich die 86 wunderschönen Strände, umringt von unberührter Natur.

Mit der Fähre von Angra dos Reis oder Mangaratiba braucht man etwa 75 Minuten und 25 km nach Vila do Abraão, dem Hauptort Ilha Grandes. Von hier starten die meisten Ausflugstouren per Boot in den Regenwald.

Nationalpark Brasiliens

Ilha Grande, portugiesisch für Große Insel, liegt in Brasilien und gehört zum Bundesstaat Rio de Janeiro. Sie umfasst insgesamt 19.300 Hektar Land, etwa 5.594 Hektar gehören zum Nationalpark Tamoios. Der Park ist etwa zur Hälfte mit dichten atlantischen Regenwald bewachsen.

Viele seltene Tiere, wie zum Beispiel Brüllaffen, Papgeien, Wasserschildkröten und verschiedene Schlangenarten sowie die kaum erforschte Delfinenart namens Sotalia, haben hier ihr zu Hause. Der höchste Berg der Insel, Pico do Papagaio, was soviel bedeutet wie Papageienspitze, ragt 959 Meter in die Höhe und dient als beliebter Ausblickspunkt über die Insel.

Geschichte der brasilianischen Insel Ilha Grande

Ureinwohner waren die Tupinambá-Indianer, deren Pfade heute noch für Wanderungen genutzt werden. Nachdem die Portugiesen die Insel bereits 1502 entdeckt hatten, begann die eigentlich Kolonialisierung zwischen 1725 und 1764.

Durch die reichhaltigen Angebote an Essen und Trinkwasser auf der Insel und durch die Nähe zur Hafenstadt Paraty, von der aus das brasilianische Gold nach Europa verschifft wurde, zog es im 16. und 17. Jahrhundert europäische Piraten und Korsaren auf die Insel.

Sklavenhandel und Verbrecher auf Ilha Grande

Im 18. Jahrhundert wurde die große Insel zum Hauptumschlagsplatz des Sklavenhandels. Etwa 200 Jahre lang wurden Männer, Frauen und Kinder aus Afrika für die schwere Arbeit auf Zuckerrohrplantagen und Bauernhöfe auf die Insel verschifft.

Da die Flucht durch die große Entfernung zum Festland, als aussichtslos angehen wurde, wurde später das Gefängnis Colônia Penal Cândido Mendes gebaut. 1993 wurde das Gefängnis durch die Regierung des Bundestaates Rio de Janeiro geschlossen und 1998 ein Zentrum für Umweltstudien errichtet.

Wanderungen, Tauchen und geheimisvolle Strände

Am beliebtesten wird die Praia de Lopes Mendes besucht. Hier findet sich der größte Strand der Insel und die Trümmerruinen des ehemaligen Zuchthauses. Es ist der einsamste und unheimlichste Strand und man sagt, dass hier irgendwo der Piratenschatz von Jorge Grego, der hier im 18. Jahrhundert lebte, vergraben ist.

Von den zahlreichen Schlachten zwischen Piraten, Tamoios-Indianern und Portugiesen zeugen etwa 50 Schiffswracks zwischen Angra do Reis und Ilha Grande.
Neben Wanderungen und Bootsfahrten können Unterwassersportler also nicht nur aussergewöhnlichen Reichtum der Unterwasserwelt Ilha Grandes genießen, sondern auch die Schiffswracks auf dem Meeresgrund erforschen.    [...mehr]


Autor: Nina

Die heißen Quellen von Tarapaya sind unglaublich. Da wird jeder Wellness-Tempel unrelavant. Die hot springs der Anden sind ein wahres Ereignis der Natur mit hohem Entspannungsfaktor. Das heiße Wasser muss man erlebt haben.

Tarapaya ist nur ein kleines Dorf in den Anden Boliviens. Geographisch liegt es zwischen Potosi und Oruro. Zudem ist es sehr hoch gelegen, etwa 3000 Meter. Die katholische Kirche von Potosi hat hier den Sitz des Diözesanen Katechistenzentrum inne. Doch abgesehen davon kann man fast ungstört in eine der heißen Quellen von Tarapaya gehen und einfach nur das Sein genießen. Dort ist  es einfach nur schön.

Heiße Quellen von Tarapaya©flickr/mdid

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Autor: Nina

Los Glaciares, das bedeutet ‘die Gletscher’ auf Spanisch und ist eben genau das, ein unglaublich großes Gebiet bedeckt von Eis. Als die größte komplett von Eis bedeckte Region außerhalb der Antarktis ist der Nationalpark Los Glaciares ein atemberaubendes Naturwunder und seit 1981 UNESCO Weltnaturerbe. Mit einer Fläche von 4459 km² bedeckt der Nationalpark ein weites Gebiet im argentinischen Teil Patagoniens.

Südlicher als die Südspitze Afrikas, als Neuseeland oder Australien liegt dieser nicht besonders lebensfreundlich anmutende Teil Südamerikas. Hier scheint sich alles in den unendlichen weiten Patagoniens zu verlieren, auch der Weg zum Nationalpark.

Staubige Wege die eher an ausgewaschene Flussbetten erinnern führen wage in die Richtung der Gletscher. Dieses Zeugnis vergangener Eiszeiten erhebt sich gewaltig vor den abgeschliffenen Felsformationen, welche die Landschaft prägen.    [...mehr]