Beiträge vom: Mai, 2009

Autor: Nina

Die momentanen Berichte aus den Anden und aus dem Amazonasbecken sind meist keine erfreulichen. Kein Tag vergeht, an dem nicht eine Schreckensnachricht über die Abholzung des Regenwalds, das mögliche Aussterben einer Tier- oder Pflanzenart oder die Vertreibung eines Volkes aufgrund von Raubbau ins Haus flattert.

Jetzt geht es wohl einem der majestätischsten und faszinierendsten Tiere dieser Erde an den Kragen: dem Kondor. Er ist sogar das Wappentier Ecuadors und steht seit Jahrhunderten wie kein anderes Tier für Südamerika. Laut einer neuen Untersuchung von Forschern wird es, wenn es so weitergeht, in spätestens 50 Jahren keine Kondore mehr in Ecuador geben.

Die Ecuadorianer zeigen sich schon seit Jahren besorgt um ihr Wappen- und Lieblingstier, denn immer weniger kann man diese stolzen Tiere beobachten und immer weniger setzen sie zu ihren majestätischen Flügen durch die Anden an. Daher haben Wissenschaftler eine aktuelle Bestandsaufnahme gestartet und das Ergebnis ist mehr als erschreckend:

Nur noch 27 Kondore, von denen 23 bereits ausgewachsen sind, konnten ausgemacht werden. In Zukunft ist wohl auch keine Besserung in Sicht, denn die Geburtenrate ist extrem gering. Von der Reproduktion bis zur Geburt können schon mal zwei Jahre verstreichen. Ein zu großer Zeitraum um sich zu erholen, denn der Mensch zerstört um ein vielfaches schneller den Lebensraum der Vögel.

Wenn wir so weitermachen, werden wir uns in den nächsten Jahren wohl an solche Schreckensmeldungen und auch an eine Welt mit immer geringer werdender Artenvielfalt gewöhnen müssen… Doch kann und will man sich an so etwas gewöhnen?

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Autor: Nina

In der Provinz San Juan in Argentinien scheint an 350 Tagen im Jahr die Sonne und auch dem Rest des Landes mangelt es nicht gerade an sonnigen Tagen. Warum nutzen die Argentinier also diese Energiequelle bisher nicht? Gerade mal 0,1% der jährlichen Energieproduktion kommt aus Solarenergie.

Nun endlich haben sich Pläne durchgesetzt diese Energieressourcen nicht einfach ungenützt zu lassen. In der Provinz San Juan soll in der nächsten Zeit ein riesiger Solarpark entstehen. Jedes Jahr soll dieser dann zwischen 1.500 und 2.400 MW erzeugen, damit wäre der Solarpark das größte Energiekraftwerk Süd- und Lateinamerikas.

Sonne © Flickr/ Esparta

Vorerst soll in San Juan innerhalb von acht Monaten eine Fläche von 4,5 Hektar bebaut werden, die dann nach und nach erweitert wird. 2010 soll der Solarpark also bereits eröffnet werden.

Jüngst hat auch die Landesregierung den Plänen zugestimmt und Firmen aus Spanien, Deutschland und Italien für das Projekt gewinnen können. Dem Solarpark in Argentinien steht also nichts mehr im Weg.

Ein wirklich vorbildliches Projekt, das hoffentlich bald in ganz Südamerika Nachahmer finden wird!

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Autor: Nina

Passend für die heißen Tage heute ein erfrischendes Rezept, das einen sofort nach Südamerika versetzt. Clerico ist in Paraguay ein extrem beliebtes Getränk und in unseren Breitengraden der perfekte Drink für einen lauen Sommerabend oder die Grillparty.

Erfrischende Früchte für Clerico aus Paraguay © Flickr/ Hamed Saber

Und das braucht ihr dafür:

  • 750 ml trockener Rotwein
  • 75 g Zucker
  • 1 Melone
  • 1 Ananas
  • Trauben
  • 2 Bananen

Die Früchte in mundgerechte Häppchen schneiden, den Zucker darüber streuen, gut vermischen und mindestens 6 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank durchziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren die Früchte mit dem Rotwein gut vermischen. Voilà!

Tipp: Man kann im Prinzip alle möglichen Früchte, je nach Belieben, verwenden. Die genannten sind aber typisch für Paraguay. Für noch mehr Erfrischung kann man auch an Stelle des Rotweins, einen kühlen trockenen Weißwein nehmen, ebenfalls je nach Geschmack.    [...mehr]


Autor: Nina

Was 2007 auf der Vollversammlung der Vereinten Nationen noch müde belächelt wurde, nimmt nun doch langsam Formen an. Damals war Ecuadors Präsident Rafael Correa vor die Versammlung getreten und hatte der Vorschlag eines einzigartigen Tauschgeschäfts gemacht: Die größten Klimaverschmutzer der Welt zahlen Geld an diejenigen, die den Regenwald erhalten.

Doch Correa ließ sich von seiner Idee nicht abbringen und hielt an seinen Plänen fest. Mittlerweile haben sich prominente Unterstützer finden können, Prinz Charles, Michael Gorbatschow oder die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú, und auch so manche Industrienationen, allen voran sogar Deutschland, haben ihre Teilnahme immerhin in Erwägung gezogen.

Die Idee ist so simpel wie genial: Ecuador, das als Entwicklungsland maßgeblich von der Industrie (auf Kosten des Regenwalds) abhängig ist und sich deren Verlust eigentlich nicht leisten könnte, bekommt von den Nationen, die den meisten Schaden am Weltklima verursachen, eine Art Entschädigung von bis zu zwölf Milliarden Dollar. Dafür verzichtet Ecuador auf weite Teile der Industrie und damit auf die Rodung des Regenwalds. Das Geld würde in einen international kontrollierten Fonds fließen, von dessen Zinsen weitere Schutzgebiete gefördert werden sollen.

Auf diese Weise könnte man 4,8 Millionen Hektar Regenwald erhalten. Auch ein Teil des Nationalparks Yasuní würde so erhalten bleiben. Dieser zählt zu den artenreichsten Gebieten dieser Erde. Allein auf einem Hektar Wald wachsen so viele Baumarten wie in ganz Nordamerika. Seltene Tiere und Pflanzen tummeln sich geradezu und auch Naturvölker, die noch nie einen Kontakt zur Außenwelt hatten, haben ihre Heimat im dichten Dschungel. All dies soll in den nächsten Jahren zu Gunsten der Ölindustrie verschwinden, wenn man nicht schnell eine Reißleine zieht.

Die Pläne Correas wären diese Reißleine. Nun hängt es mal wieder von der Entscheidung der Industrienationen ab. Wollen wir uns weiterhin den Boden unter den Füßen wegziehen und alles wie eine Plage zerstören?

Mehr zum Thema gibts u.a. hier…    [...mehr]


Autor: Nina

Es wurde langsam aber auch Zeit! Endlich fangen die indigenen Völker in Peru an sich zu neuen Widerständen gegen die Regierung und vor allem gegen multinationale Konzerne zu organisieren. Denn mit den neuesten Aktionen der peruanischen Regierung ist das Maß wirklich voll!

Die Regierung um Präsident Alan García hat nun offiziell große Konzerne dazu eingeladen die Waldstücke im Amazonas für ihre wirtschaftlichen Interessen zu nutzen (inzwischen fast 75% der Fläche!!!). Das heißt im Klartext, den Wald abzuholzen um nach Ölvorkommen zu suchen und in die Holzwirtschaft und den Bergbau zu investieren.

Bei den riesigen Gebieten am Oberlauf des Amazonas handelt es sich nicht nur um die Heimat von etlichen seltenen Tier- und Pflanzenarten, sondern auch um die vieler indigener Völker. Diese weigern sich logischerweise ihr Land für Raubbau zu verlassen und haben sich daher zu diversen Aufständen zusammengetan. In vier Provinzen wurde von der Regierung der Notstand ausgerufen, denn die Indigenas weigern sich auch nur irgendwelche Vertreter aller möglichen Konzerne auf ihr Land zu lassen.

Abholzung des Amazonasbeckens © Flickr/ World Resources Institute Staff

Klar, dass da gleich der Notstand verhängt wird, denn dann hat die Regierung das Recht härter gegen die Indigenas vorzugehen, zur Not auch mit dem Militär… Doch noch bleiben die Indigenas stark, was immer schwieriger wird, denn noch heute spricht die peruanische Verfassung indigenen Völkern kaum Rechte zu. Peru hätte dringend eine Verfassungsreform wie in Bolivien nötig!

Doch solange diese nicht existiert, hat die Regierung freie Hand in Sachen Landverteilung. Ach ja, hab ich schon erwähnt, dass das Angebot sich in erster Linie an US-Firmen richtet? Sie beziehen sich hier auf das Freihandelsabkommen, das Peru und die USA im Februar geschlossen haben.

Man muss den Indigenas so gut es geht, die Daumen drücken. Und nicht nur ihnen, sondern auch dem ganzen Ökosystem und damit dann im Endeffekt auch uns…

Hier kann man sich u.a. für die Indigenas einsetzen…

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Autor: Nina

Er galt als die Seele Uruguays und als einer der herausragendsten Schriftsteller der spanisch-sprachigen Literatur. Nun ist Mario Benedetti am Sonntag im Alter von 88 Jahren gestorben und ein ganzes Land trauert.

Seine Werke werden die Zeit überdauern und auch in diesem Moment der Trauer erscheinen seine zentralen Motive wie Tod, Liebe und Erinnerung wichtiger denn je. Denn laute Bendetti ist auch das Vergessen voller Erinnerung.

Als Sohn eines italienischstämmigen Ehepaars wird Mario Benedetti 1920 in Uruguay geboren. Mit vier Jahren siedelt er mit seinen Eltern in die Hauptstadt Montevideo um, mit 18 lebt er drei Jahre lang in Buenos Aires und dann ein Jahr in Paris. Sein Leben sollte auch weiterhin von der Reise und vom Exil bestimmt sein: 1973 flüchtet er vor der uruguayischen Militärdiktatur ins Exil, das ihn nach Peru, Argentinien, Kuba und Spanien führt. Die Militärjunta in Uruguay verfolgt ihn, weil er 1971 mit an der Gründung der Linkskoalition Frente Amplio, die sich gegen das Regime einsetzte, beteiligt war. Aber auch seine kritischen Texte brachten ihm viele Freunde und auch mächtige Feinde ein.

Erst 1983 konnte Benedetti nach Uruguay zurückkehren war er von dieser Zeit schwer gezeichnet und fühlte sich bis zum Ende seines Lebens als Exilant.

Zu seinen wichtigsten Werken gehören die Romane “La tregua” (”Die Gnadenfrist”, 1960) und “Gracias por el fuego” (”Danke für das Feuer”, 1965), die Gedichte “Viento del exilio” (1982) und das Theaterstück “Pedro y el capitán” (”Pedro und der Hauptmann”, 1979).

So sehr er das Schreiben im Allgemeinen liebte, war seine große Leidenschaft doch immer die Lyrik. “Die Lyrik ist das Genre, in dem ein Schriftsteller am meisten von seinem eigenen Leben preisgibt.”

Bei all dieser Verbundenheit zum Schreiben ist es also kein Wunder, dass sein letzter Wille u.a. enthielt: “Wenn ich beerdigt werde, soll man meinen Kugelschreiber bitte nicht vergessen!”

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Autor: Nina

Archäologen können sich nun über einen weiteren sensationellen Fund freuen: Aus Zufall sind sie über eine noch relativ gut erhaltene Mumie eines Inka-Mädchens “gestolpert”.

Sie waren gerade dabei ein, ein Abflusssystem zu restaurieren, als sie auf eine alte Gruft stießen, in der ein Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren beerdigt war. In diesem Alter war man bei den Inka bereits erwachsen. Die Mumie könnte also einen weiteren Aufschluss über das Leben der Inka besonders in dieser Altersgruppe geben.

Machu Picchu © Flickr/ 00dann

Immer noch gibt es viele Ungereimtheiten, was Machu Picchu oder die Inka angeht, und jeder kleine Fund könnte die Archäologen einen Schritt weiter bringen, eine relativ gut erhaltene Mumie wie diese sogar einen riesigen.

Anhand der Abnutzung der Zähne gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sie sich ausschließlich von Körnern ernährt hat. Rund 40 cm unter der Mumie wurden Grabbeigaben wie ein rotes Trinkglas mit dem Zeichen einer Schlange sowie eine Kupfernadel gefunden.

Die Mumie wandert nun weiter ins Labor um näher untersucht zu werden. Sobald es etwas Neues gibt, lass ich es euch natürlich wissen… ;-)

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Autor: Nina

Absolut skandalös ist ein Gesetz, das die peruanische Regierung in der letzten Woche beschlossen hat. Danach sollen Homosexuelle und auch Ehebrecher vom Polizeidienst ausgeschlossen werden.

Ein weiterer Schritt für die konservative Seite der Regierung Perus in eine fatale Richtung! Zuständig für das Gesetz ist Innenministerin Mercedes Cabanillas, die in Anspielung auf ihre konservative und beinharte Politik auch als die “peruanische Thatcher” bezeichnet wird.

Durch diesen Akt will sie das Ansehen der Polizei wieder aufbessern, das in vielen Teilen der Bevölkerung extrem angekratzt ist. Doch aber wohl eher aus anderen Gründen… Korruption und Gewalt in internen Kreisen sind da nur zwei von etlichen Punkten, weshalb die Polizei nicht gerade beliebt im Volk ist.

Klar, jetzt sind also wieder die Schwulen Schuld! So einfach geht das… Jedenfalls dürfen ab jetzt Polizisten in gleichgeschlechtlichen Beziehungen und auch Polizisten, die ihren Partner betrügen, nicht mehr ihrem Dienst nachgehen.

Die Begründung im Gesetz lautet übrigens, dass sie “durch ihre Taten einen Skandal verursachten und den Ruf der Behörden schmälerten”.

Oh Mann, wo soll solch eine Intoleranz nur enden?! Der einzige positive Nebeneffekt ist wohl, dass nun mehr und mehr Schwule immer lauter auf ihre Rechte aufmerksam machen. Wollen wir das Beste hoffen.

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Autor: Nina

Es ist die weltweit größte Anklage einer Bevölkerungsgruppe gegen einen multinationalen Konzern: Über 30.000 Menschen der indigenen Stämme der Cofanes, Secoyas und Sionas, die im Amazonasbecken leben, haben Chevron, ehemals Texaco, vor Gericht gebracht.

Hat David gegen Goliath eine Chance? Das fragt sich auch der US-amerikanische Regisseur Joe Berlinger und hat die engagierten Leute von “Chevron Toxico” ein Jahr lang begleitet. Heraus kam der Film “Crude”, der nun nach und nach auf einigen Festivals anläuft.

Chevron Fabrik © Flickr/ 3vil.3lvis

Chevron Toxico” wurde gegründet um dem US-Multi-Chevron entgegentreten zu können, denn anders haben die über 30.000 Bewohner des Amazonasgebiets in Ecuador keine Überlebenschance. Nicht nur, dass Chevron die Menschen dort ausbeutet, sie zu Hungerlöhnen die gefährlichste Arbeit verrichten lässt. Nein, der Öl-Konzern leitet auch die Abwässer seiner Fabriken direkt in die Ströme des Amazonas. Sie verseuchen damit das Trinkwasser der Menschen. Kinder baden in den verseuchten Flüssen und Frauen waschen die Wäsche darin.

Doch Chevron weigert sich die Bedingungen zu verbessern. Menschen und die gesamte Umwelt vegetieren in den von Chevron verseuchten Gebieten vor sich hin… Schon heute wird die Gegend als “Amazonas Tschernobyl” bezeichnet.    [...mehr]


Autor: Nina

Wie eine Währung selbst zur Ware werden kann, kann man momentan in Argentinien beobachten. Schon seit ein paar Jahren wird das Münzgeld selbst immer knapper, doch nun hat das ganze Fiasko einen neuen Höhepunkt erreicht. Um nämlich 100 Pesos in Kleingeld zu bekommen, muss man 8 Pesos bezahlen…

Für die Knappheit an Münzen in Argentinien gibt es wohl mehrere Gründe. Einmal ist es in vielen Argentiniern kulturell tief verwurzelt Münzen als Glücksbringer zu behalten. Manche schmelzen das Kleingeld auch ein um das Kupfer dann weiterzuverkaufen.

Pesos © Flickr/ Clearly Ambiguous

Aber das größte Problem ist wohl eines, das wir hier mit unseren vielen Autos gerne unterschätzen. In einem Land, wo fast die ganze Bevölkerung auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, kann man die Tickets dafür nur mit Münzgeld bezahlen. Beim Einsteigen nennt man dem Busfahrer beispielsweise den Preis. Dann wirft man so viele Münzen in den Automaten bis dieser das Ticket ausgibt. Dabei muss man auch noch passend zahlen, denn der Automat selbst gibt keine Münzen raus und der Busfahrer hat aus Sicherheitsgründen kein Geld bei sich.

Die Sache wird dann noch zusätzlich durch verschiedene, nicht einheitliche Verkehrszonen verkompliziert. Wenn man zum Beispiel in der Hauptstadt Argentiniens unterwegs ist, muss man drei verschiedene Tickets an drei verschiedenen Schaltern kaufen. Und alle funktionieren nur mit Münzgeld…

Um das Problem zu lösen hat Präsidentin de Kirchner nun angekündigt innerhalb von drei Monaten ein einheitliches Fahrsystem zu schaffen.

Überall an Restaurants und Geschäften hängen momentan Schilder, auf denen “Kein Wechselgeld” steht. Um an Münzen zu kommen, stehen viele Inhaber nun jeden Abend bei den Nahverkehrsunternehmen Schlange um sich Kleingeld zu besorgen und das kostet wie erwähnt extra Geld…

Jaja, der Wert der Ware…

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