Jeden Tag jonglieren wir wie selbstverständlich mit Begriffen und Wörtern, und dabei ist es doch immer wieder ziemlich interessant wie solche Bezeichnungen entstanden und woher sie kommen. Daher möchte ich euch heute einen kleinen, aber feinen Überblick über die Entstehung der Ländernamen Südamerikas geben.
Bei diesen Namen zeichnet sich logischerweise auch ganz deutlich die Geschichte des Kontinents ab. Sie sind vor allem geprägt durch die europäischen Eroberer, besonders von den spanischen Konquistadoren, und durch die eigentlichen Ureinwohner, die indigenen Völker. Wobei viele Namen sich natürlich im Laufe der Geschichte verändert haben. Ich gehe daher von den heutigen Bezeichnungen aus.
Argentinien: Als die Spanier den Rio de la Plata sahen, glänzte er in der Sonne wie Silber, daher nannten sie einfach das Land um den Fluss “Silberland”, auf Spanisch: Argentina. Der Ländername leitet sich also von der Farbe des Rio de la Plata und nicht, wie manche meinen, von den Silbervorkommen ab.
Bolivien: Der Name leitet sich vom Befreiungskämpfer Simón Bolívar ab.
Brasilien: Benannt nach der portugiesischen Bezeichnung für den Baum “Pau Brasil” (dt. “Brasiliholzbaum”). Das Holz des Baumes, der heute vom Aussterben bedroht ist, war lange eines der wichtigsten Export-Produkte der Region, da man es in Europa zum Färben von roten Stoffen benutzte. [...mehr]


