Seit letzter Woche haben die Bewohner mehrerer kleiner Orte im Süden Chiles mit heftigen Vulkanausbrüchen und Erdbeben zu kämpfen. Nun ist es klar, ein Ort muss für immer verlassen werden.
Im März letzten Jahres brach er das erste Mal wieder aus: der 1.122 m hohe Vulkan Chaitén. Mehrere tausend Jahre über war er still gewesen, doch nun bedeutet dies für die Anwohner die traurige Gewissheit, dass sie nicht mehr in ihre gleichnamige Kleinstadt am Fuße des Vulkans zurückkehren können.
Dienstag letzter Woche, am 17. Februar, ging es los. Heftige Erdbeben erschütterten die Gegend und am Donnerstag war es dann soweit: An der südlichen Flanke des Chaitén brach die Kuppel zusammen, es gab eine seitliche Explosion, riesige Aschewolken traten aus und pyroklastische Ströme gingen ins Tal hinab.
Seitdem spuckt er giftige Dämpfe und Aschewolken von einer Höhe von bis zu 20 km, die sich auf das gesamte Umland legen. Im 5 km entfernten Ort Chaitén mussten nun die 150 Menschen, die dort noch lebten, evakuiert werden.
Seit gestern haben sie erfahren, dass sie nie wieder zurückkehren können, da Forscher mit einer dauerhaften Aktivität des Vulkans rechnen. Die ehemalige Kleinstadt soll nun an anderer Stelle wieder aufgebaut werden.
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