Es ist ja allgemein bekannt, dass die Südamerikaner gerne scharf essen. Alleine das ist mir sehr sympathisch… Und eine Soße, die in vielen Ländern nicht bei Tisch fehlen darf ist “Aji”.
Aji bezeichnet eigentlich eine spezielle Sorte von Chilischote, die ursprünglich aus Peru kommt. Die häufigsten Sorten sind gelb und grün, können aber auch ein kräftiges orange, fast schon rot annehmen. Aji ist eine der beliebtesten “Scharfmacher” Südamerikas, denn sie haben es ganz schön in sich.
In den meisten Ländern, wie zum Beispiel Peru, Chile, Ecuador, Venezuela oder Kolumbien nennt man daher auch scharfe Chili-Soßen Aji und jedes Land hat da natürlich seine eigene Machart. [...mehr]
Was in vor allem in Paraguay und Teilen Brasiliens von der indigenen Bevölkerung schon seit Jahrhunderten praktiziert wird, wird bei uns erst in letzter Zeit immer mehr entdeckt. Stevia ist ein Pflanze, die eine Art natürlichen Süßstoff darstellt, der nicht abhängig macht und selbst für Diabetiker geeignet ist.
Doch warum kann diese geniale Pflanze sich also bei uns nicht durchsetzen?
Seit Hunderten von Jahren benutzt das Volk der Guaraní Stevia um damit ihren Mate-Tee zu süßen. Sie ist aber auch als Medizin weit verbreitet. Die Blätter der Pflanze sollen herzstärkend wirken und zudem noch gut gegen Sodbrennen, Bluthochdruck und Übergewicht sein. Manche Guaraní benutzen Stevia auch in größeren Mengen als Verhütungsmittel. Letztere Wirkung ist aber umstritten. Alle anderen heilenden Wirkungen konnten nachgewiesen werden. Und, da Stevia süßt ohne dabei den Blutzuckerspiegel zu erhöhen, ist es auch ideal für Diabetiker. [...mehr]
In den letzten Tagen staunten die italienischen Forscher Nicola Masini und Rosa bestimmt nicht schlecht: Als sie die Fotos des Erdbeobachtungssatelliten “Quickbird” untersuchten, entdeckten sie in der peruanischen Wüste archäologische Strikturen einer riesigen vergrabenen Pyramide.
Der Satellit macht hochauflösende Infrarot- und Multispektralaufnahmen, mit denen man auch vergrabene und unterirdische Strukturen erkennen kann. Die Pyramide befindet sich in der Wüste Perus, nicht unweit der Lehmbauten von Cahuáchi und der berühmten Linien von Nazca. [...mehr]
Alle indigenen Völker Südamerikas haben so ihre Eigenheiten und Besonderheiten. Und das Volk der Mapuche ist wohl vom geschichtlichen her eines der faszinierendsten, denn sie schafften es sogar die Kolonisation als eigenständiger Staat zu überstehen.
Das angestammte Gebiet der Mapuche erstreckt sich über weite Teile Argentiniens und vor allem Chiles. Ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet reicht von Norden nach Süden rund 1600 km. Innerhalb dieses Volkes gibt es unterschiedliche Ausprägungen, doch, was sie alle vereint ist, dass sie schon immer ein ziemlich stolzes Volk, im positiven Sinne, waren und sich erst in der Neuzeit (!) haben kleinkriegen lassen.
Gestern fanden auch in Brasilien Kommunalwahlen statt. Diese wurden bereits im Vorfeld von zahlreichen Protesten und hitzigen Debatten begleitet. Doch alle Sicherheitsvorkehrungen haben offentlichtlich nur zum Teil etwas gebracht, denn in einigen Regionen kam es zu heftigen Ausschreitungen.
Die Bevölkerung Brasiliens ist wütend, und das zurecht. Denn über die Hälfte aller Bürgermeisterkandidaten haben momentan Gerichtsverfahren am Hals, vor allem wegen Korruption und Amtsmissbrauch. Elf von ihnen werden sogar 106 Delikte zur Last gelegt… Doch, wie kann das sein? [...mehr]
Wer diesen Blog ab und zu mal verfolgt, merkt, es tut sich was auf diesem wunderschönen Kontinent. Nun hat auch das Fernsehen reagiert: Der Sender 3sat legt seit dem 1. Oktober zehn Tage lang den Themenschwerpunkt auf Südamerika.
Sie versuchen die ganze Bandbreite des Kontinents ein wenig dem Publikum näher zu bringen. Es gibt Dokus über Land und Leute, über Politik, natürlich die Natur und ein schönes Stück Geschichte, die ja eng mit der unseren in Europa verknüpft ist. [...mehr]
Nicht nur hier in Deutschland ging es letzten Sonntag wahltechnisch an die Urnen und hat somit auch einige Veränderungen mit sich gebracht, sondern auch in Ecuador wurde abgestimmt. Der Präsident des Landes Rafael Correa hatte über eine neue Verfassung abstimmen lassen, die dann auch gleich von gut 2/3 der Bevölkerung angenommen wurde.
Was in Bolivien in letzter Zeit zu einem kurzen Bürgerkrieg geführt hatte, lief in Ecuador ganz friedlich ab. Denn ähnlich wie sein Amtskollege Evo Morales will Correa mit seiner neuen Verfassung Grundlagen für einen “Sozialismus des 21. Jahhunderts” in Ecuador schaffen. [...mehr]