Mit diesem Comeback hätte wohl niemand so schnell gerechnet, aber Diego Maradona ist wohl das geborene Stehaufmännchen. Nun überrascht er seine Fans aufs Neue und tritt den Posten als Trainer der argentinischen Nationalmannschaft an.
Was hätte es für ihn zu seinem 48. Geburtstag gestern Schöneres geben können? Er ist eine lebende Legende und ein Volksheld, nicht nur in Argentinien, sondern in ganz Südamerika. Und nun soll er der argentinischen Nationalelf zu neuem Glanz verhelfen.
Galápagos… Dabei kommen einem wahrscheinlich sofort die berühmten Schildkröten, unberührte Natur und Charles Darwin in den Sinn. Doch das einmalige Paradies dieser Inseln ist in Gefahr…
Die Galápagos-Inseln gehören zu Ecuador und bestehen aus 14 größeren und über 100 kleinen bis winzigen Inseln. Insgesamt wohnen hier an die 20.000 Menschen, die sich auf fünf Inseln verteilen, die restlichen sind unbewohnt.
Nachdem sie in den letzten Jahren in Südamerika, im Vergleich zu früher, langsam damit beginnen konnten sich ihre Rechte zu sichern, gehen nun auch in Kolumbien die Indigenas auf die Straße. Die rassistischen Probleme scheinen immer noch nicht gelöst.
Seit dem 12. Oktober, dem Jahrestag der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, fordern viele Indigenas in Kolumbien massiv ihre Rechte ein, errichten Barrikaden und liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei.
Auf beiden Seiten gibt es zahlreiche Verletzte und auf den Seiten der Indigenas sogar Tote, denn die Polizei setzt seit ein paar Tagen auch scharfe Munition gegen die Protestierenden ein, was Präsident Uribe offiziell natürlich immer noch bestreitet… [...mehr]
Nun ist es amtlich: Die Agrarpolitik vom venezuelanischen Präsidenten Hugo Chávez zeigt erste Erfolge. Letzte Woche hat der Vertreter der Welternährungsorganisation (FAO), Francisco Roberto Arías, der Regierung gute Zeugnisse für ihre Verbesserungen in der Landwirtschaft ausgestellt.
In den vergangenen Jahren hat sich die Regierung um Chávez immer mehr dafür eingesetzt, das Hungerproblem des Landes zu lösen. Und zwar nicht nur auf wirtschaftlicher Ebene, sondern auch die tatsächliche Ernährung der Bevölkerung sicher zu stellen. Nun haben diese Bemühungen also die ersten Früchte getragen, was auch die FAO, die zur UNO gehört, nicht leugnen konnte. [...mehr]
Ich liebe die Kombination von Chili und Schokolade. Und über Schokoladenkuchen geht sowieso nichts. In Südamerika, der Heimat des Kakaos, ist das, wenn möglich, ebenso.
Schon die alten Maya und Azteken wussten über die magische und betörende Wirkung von Schokolade und Kakao Bescheid. Daher möchte ich euch heute ein Rezept aus den Anden Ecuadors vorstellen: Ein würziger Schokoladenkuchen.
Wer Diego Maradona ist, brauche ich wohl kaum noch einem erklären, und selbst Fuballlaien wie ich kennen ihn. Und, wer ihn noch nie auf dem Platz gesehen hat, der hat seinen Namen und sein Bild bestimmt schon häufig auf ein paar Titelseiten der Bouelvardzeitschriften gesehen.
Man kann wirklich nicht leugnen, dass Maradona einer der größten Fußballspieler aller Zeiten ist, und sein Leben und das Spiel wie ein Künstler “inszeniert” hat. Neben seiner faszinierenden Art mit dem Ball umzugehen, hat er auch immer wieder Schlagzeilen gemacht wegen Drogen, Alkohol, Doping oder seinen angeblichen Verbindungen zur Camorra. Er ist bestimmte kein Kind von Traurigkeit, gleichzeitig kann man an ihm aber auch sehen, wie einen Ruhm psychisch fertig machen kann.
Man kennt ihn praktisch auf der ganzen Welt und ein paar sehr übertriebene Anhänger haben ihm zu Ehren sogar die sogenannte Iglesia Maradoniana gegründet. [...mehr]
Heute geht sie zu Ende, die Frankfurter Buchmesse. Und, wie jedes Jahr vergibt das Kulturmagazin aspekte des ZDF wieder einmal den Literaturpreis für den besten Debütroman. Dieses Mal geht er an eine Argentinierin, Maria Cecilia Barbetta.
Barbetta wurde 1972 in Buenos Aires geboren. Dort spielt auch ihr Erstlingswerk “Änderungsschneiderei Los Milagros”. Sie besuchte eine deutsch-argentinische Schule und machte eine Ausbildung zur Deutschlehrerin. 1996 kam sie mit einem DAAD-Stipendium dann nach Berlin und unterrichtete hier Spanisch.
Im Sommer 2005 begann sie “Ämderungschneiderei Los Milagros” zu schreiben und bekam dafür auch ein Arbeitsstipendium vom Berliner Senat. Nach zwei weiteren Stipendien konnte sie dieses Jahr endlich ihr Debüt veröffentlichen und dieses wurde sogleich mit Lob überschüttet. Kein Wunder also, dass sie dieses Jahr den aspekte-Literaturpreis für das beste Erstlingswerk bekam. [...mehr]
Einer der Kriege, der sowohl Bolivien als auch Paraguay als eine der brutalsten Auseinandersetzungen noch heute im Gedächtnis ist, ist der sogenannte Chacokrieg (”Guerra del Chaco”). Und schon damals ging es, wie heute, vor allem ums Öl.
Direkt an der Grenze zu Bolivien und Paraguay liegt das Gran Chaco, ein noch heute relativ dünn besiedeltes Gebiet. Auf dieses Territorium erhob bereits im Jahr 1852 Bolivien Anspruch und Paraguay zog nach. Seitdem bemühten sich beide Seiten in die unbewohnten Steppen- und Sumpflandschaften des Gebietes vorzudringen und dort kleine Stellungen zu errichten.
Im nördlicheren Teil von Bolivien befinden sich die Yungas, zwei langgestreckte Täler, die den Übergang vom Hochland der Anden in das tropische Tiefland des Amazonas bilden. Hier, zwischen La Paz und dem kleinen Städtchen Coroico befindet sich die wohl gefährlichste Straße der Welt, die Yungas Straße.
Von den Einwohnern wird sie nicht umsonst “El Camino de la Muerte“, also Straße des Todes, genannt, denn der holprige Weg führt durch alle möglichen Klimazonen und überwindet dabei Höhenunterschiede von 4.000 m. Die einspurige Straße führt ohne irgendwelche Begrenzungen direkt am Abgrund entlang. An den meisten Stellen ist sie nicht asphaltiert und kleine Bäche rinnen mitten durch den Weg oder man fährt unter Wasserfällen hindurch. Kein Wunder also, dass hier jährlich 100 bis 300 Menschen ihr Leben verlieren.
Die nordöstlichen Ausläufer der Anden werden von einem Berg klar dominiert, dem Pico Bolívar. Er ist mit 4.981 m (nicht 5.007 m, wie häufig falsch angegeben!) nicht nur der höchste Berg Venezuelas, sondern sicherlich auch der bekannteste. Auch Bergsteiger aus aller Welt schätzen ihn, da er sowohl Anfängern als auch Fortheschrittenen ideale Klettermöglichkeiten bietet.
Der Pico Bolívar in Venezuela ist nicht zu verwechseln mit dem höchsten Berg in Kolumbien, Pico Simón Bolívar. In Südamerika wurden dem “großen Befreier” mehrere Denkmäler gesetzt. Und welches Bild passt da besser als der höchste Berg des Landes? Der Pico Bolívar hieß bis zum Jahr 1934 “La Columna” und wurde dann schließlich umbenannt und auf dem Gipfel findet man heute dementsrprechend eine Bronzestatue von Simón Bolívar. Bereits ein Jahr später erreichte zum ersten Mal ein Mensch den Gipfel.