Beiträge vom: September, 2008

Autor: Nina

Wohl kein Tangosänger hat solch eine große Berühmtheit erreicht, wie Carlos Gardel. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war er einer des wenigen südamerikanischen Weltstars und, als er so plötzlich starb, löste er bei seinen Fans eine Massenhysterie aus, die man mit der Auflösung der Beatles oder von Take That vergleichen kann.

Carlos Gardel wurde als Charles Romuald Gardès am 11. Dezember 1890 in Toulouse in Frankreich geboren. Im Alter von drei Jahren wanderte er mit seiner Mutter nach Argentinien aus und lebt von nun an in Buenos Aires. Schon als kleiner Junge liebt er es durch die Gassen der Stadt zu streifen. Hier fällt er schon früh durch seine schöne Stimme auf und hat ein paar Auftritte.    [...mehr]


Autor: Nina

In ganz Mittel- und Südamerika ist diese Süßspeise verbreitet. Dulce de Leche kommt fast jedem Haushalt vor und wird vielfältig eingesetzt.

Ducle de Leche heißt übersetzt soviel wie “Milchkonfitüre” und ist so eine Art süße Karamell-Crème. Diese wird gerne so gegessen, zu Pfannkuchen, als Füllung von Kuchen und Alfajores oder wird einfach so aufs Brot gestrichen. Argentinien und Uruguay streiten sich bis heute um den Ursprung dieser Leckerei. Jedes Land beansprucht das Dessert für sich, das sich inzwischen über den ganzen Kontinent ausgebreitet hat.    [...mehr]


Autor: Nina

Wenn man an die Tiere des tropischen Dschungels am Amazonas denkt, wird wohl jedem ziemlich schnell der Tukan einfallen. Dieser prächtige, bunte Vogel verkörpert wohl wie kein anderes Tier die Exotik des Regenwaldes.

Da sie in allen möglichen Formen und Höhen des Waldes, von tropischen Regenwäldern des Tieflandes bis hin zu Bergregenwäldern, vorkommen, gibt es rund 41 verschiedene Arten. Meist findet man sie nur schwer, da sie sich am liebsten in den hohen Baumkronen aufhalten. Wohl das markanteste Merkmal eines jeden Tukans ist sein im Verhältnis zum Körper ziemlich großer Schnabel. Meist ist er auch noch eine bunte Ergänzung zum teils ohnehin schon farbenprächtigen Federkleid der Vögel.    [...mehr]


Autor: Nina

Wohl die meisten Leute bringen Südamerika eher mit Portugal oder Spanien in Verbindung. Doch auch die Deutschen hatten hier ein paar Kolonien. Eine, die sich heute noch als relativ “deutsch” erhalten hat, ist Blumenau in Brasilien.

Vor allem als Touristenattraktion werden hier deutsche Klischees zelebriert. Es gibt jedes Jahr ein Oktoberfest, nach dem Karneval-Veranstaltungen in Rio und Parintins das drittgrößte Fest Brasiliens, das Bierbrauen wird hochgehalten, es gibt im “Gasthaus Frohsinn” deutsche Spezialitäten, einen Biergarten und die Schwarzwälder Kirschtorte begegnet einem an jeder Ecke. Die Fachwerkhäuser wurden aus touristischen Gründen aber erst in neuester Zeit erbaut.    [...mehr]


Autor: Nina

Eine der Bands, die die südamerikanische Rock-Bewegung wohl am meisten beeinflusst hat, sind die Los Fabulosos Cadillacs. Und als sich die Band 2002 auflöste um getrennte musikalische Wege zu gehen, waren viele Fans bestimmt geschockt. Doch dieses Jahr gab es eine Reunion und es geht auch wieder auf Tour (vorerst aber leider nur in Lateinamerika).

Ihr Stil ist eine kreative Mischung aus südamerikanischen und europäischen Einflüssen. Elemente aus Ska, Rap, Rock, Folk, Salsa und Jazz werden hier vielfältig miteinander kombiniert und ergeben so eine sehr tanzbare Mischung. Gute Laune garantiert!



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Autor: Nina

Açai sieht man im Amazonasgebiet und vor allem in Brasilien im Bundesstaat Pará auf fast jedem Markt. Kein Wunder denn die Açai sind eine der Haupteinnahmequellen der ländlichen Bevölkerung und in den letzten Jahren auch aus der Küche nicht mehr wegzudenken.

Açai sind kleine purpurrote bis fast schwarze Beeren, die an hohen Palmen, den sogenannten Kohlpalmen, im tropischen Amazonasbecken wachsen. Die Kohlpalme kann bis zu 25 m hoch werden und dies in einer sehr raschen Zeit. Eine einzelne Palme kann bis zu 6 km Früchte ausbilden, die rund 1 cm groß sind und im unreifen Zustand rot und im reifen fast schwarz sind.    [...mehr]


Autor: Nina

Nein, keine Angst, hier werden keine Abartigkeiten mit Affen angestellt. Cola de mono heißt auf deutsch Affenschwanz und ist ein beliebter “Cocktail” ;-) in Chile. Ursprünglich wird er dort zur Weihnachtszeit getrunken, aber bei uns passt er glaube ich zu jeder Gelegenheit…

Wer White Russian mag, wird den Cola de mono lieben. Falls ihr keinen Pisco bekommt, könnt ihr natürlich auch Wodka nehmen.

Das braucht ihr dazu:

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Autor: Nina

Nun scheint endlich ein Ende für die Auseinandersetzungen in Bolivien in Sicht zu sein. Der neu gegründete südamerikanische Staatenbund UNASUR hat am Montag hinsichtlich Bolivien getagt und stärkt Morales eindeutig den Rücken.

Es war wohl die Feuertaufe für die UNASUR, die sie mit Bravour gemeistert zu haben scheint. Die neun Präsidenten haben einen Neun-Punkte-Plan für die Stabilisierung Boliviens entworfen und fordern die Gegner von Morales zum langersehnten Dialog auf.



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Autor: Nina

Im Norden Brasiliens, direkt im Mündungsdelta des Amazonas gelegen, befindet sich die größte Flussinsel der Welt, die Ilha do Marajó. Mit einer Fläche von fast 50.000 km² übertrifft sie die Fläche der Schweiz. Rund 50.000 Menschen leben hier, meist indianischer Herkunft.

Schon vor 3.000 Jahren lebten hier Menschen, die Hochkultur der Marajoara. Diese wurden Mitte des 17. Jahrhunderts von portugiesischen Priestern unterworfen und mischten sich mit afrikanischen Sklaven, die die portugiesischen Einwanderer mitbrachten. Da sie unter sich viele unterschiedliche Dialekte sprechen, wurden sie lange Zeit für mehrere Völker gehalten, bis sich dann herausstellte, dass es eben nur verschiedene sprachliche Ausprägungen eines großen Volkes waren.    [...mehr]


Autor: Nina

Nun ist es in Bolivien also soweit: Das, wovon ich euch die letzten Wochen berichtet habe, ist nun eingetreten. Der Putsch in Bolivien hat begonnen. Rechte Gruppen formieren sich, höchstwahrscheinlich organisiert von den USA und besetzen öffentliche Plätze und Gebäude. Damit wäre die Bekämpfung der Armut im Land wieder einen Schritt zurückgedrängt.

(Das folgende Video erklärt einiges…)

Rechte und faschistischen Gruppen aus den reichen Provinzen haben ihre Drohungen gegen die Regierung von Evo Morales nun wahr gemacht. Sie stürmen bewaffnet Regierungsgebäude, Flughäfen und sperren die Grenzen. Und was ist der Grund dafür? Diese Regionen sind extrem reich und Morales wollte nun diesen Reichtum neu verteilen. Nun müssten sie ihre Ressourcen mit der armen und hungernden Bevölkerung teilen. Und auch die Vereinigten Staaten würden durch Morales Politik gegen die Armut riesige Geschäfte und Einnahmen verlieren. Zudem müssen sie immer mehr die Kontrolle über Südamerika und eben auch Bolivien abgeben.    [...mehr]


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