Beiträge vom: Juli, 2008

Autor: Nina

Sie bilden die einzige Wüste in Brasilien und auch diese lebt. Wüste ist nicht gleich Wüste und so zeigen sich auch die Lençóis Maranhenses in einem einzigartigen Licht.

Im Norden Brasiliens im Bundesstaat Maranhão gelegen, erstreckt sich ein ausgendehntes Dünengebiet rund 40 km von der Küste bis ins Landesinnere. Seit Anfang der 1980er Jahre ist hier ein Gebiet von rund 1.550 km² Nationalpark.    [...mehr]


Autor: Nina

Wer Peru besucht, hat das Land erst gnaz gesehen, wenn er in Cusco war. Diese Stadt im Andenhochland von Peru ist auf jeden Fall eine Reise wert. An jeder Ecke gibt es etwas zu sehen und man hat stets den Eindruck in einen Hauch von Geschichte einzutauchen.

Von hier aus gelangt man auch nach Machu Picchu. Das angenehme Klima umschmeichelt einen sofort und man kann tagsüber richtig vergessen, dass man sich auf einer Höhe von 3.416 m befindet. Erst gegen Abend hin wird es kalt und die Einheimischen ziehen sich in die vielen kleinen Bars und Cafés zurück um ihren Mate Tee oder ein schönes Chicha zu schlürfen.

Im 15. Jahrhundert blühte die einstige Hauptstadt des Inka-Reiches auf und rund 200.000 Menschen lebten in der prachtvollen Stadt zwischen großen öffentlichen Plätzen, Tempeln und Palästen.    [...mehr]


Autor: Nina

Er ist nicht nur der größte Geier der welt, sondern zählt auch noch zu den größten flugfähigsten Vögeln unseres Planeten, der Andenkondor. Der Flug des Kondors hat etwas majestätisches und so ist er nicht umsonst Teil des Wappens von Kolumbien, Ecuador, Bolivien und Chile.

Seine Flügel können eine Spannweite von bis zu 3,20 m erreichen. Er selbst ist ungefähr 1,10 m groß und wiegt an die 12 kg. Wie der Name schon sagt kommt er in den Anden von Peru bis nach Patagonien vor. Meistens lebt er in Gebirgen, da er sie Aufwinde für seine Gleitflüge nutzen kann. Andenkondore können bis zu einer Höhe von 7.000 m fliegen. Ganz selten kann man ihn aber auch kurze Strecken zu Fuß zurücklegen sehen.    [...mehr]


Autor: Nina

Batido ist in Bolivien sehr beliebt. Es gilt als erfrischende Abwechslung und wird hier zu jeden Gelegenheiten getrunken. Für uns Europäer ist es wohl eher skrurril und kostet einen beim ersten Mal etwas Überwindung. Aber dann ist man wirklich positiv überrascht.

Batido heißt auf spanisch “Mixgetränk” oder “geschlagen”. Der Name ist Programm. Auf vielen bolivianischen Märkten kann man Marktfrauen beobachten, wie sie in großen Pfannen das Getränk zubereiten.

Für einen Batido werden rohe Eier mit Bier verquirlt und die ganz Hartgesottenen trinken das dann einfach so. Das bolivianische Bier gilt sowieso als eines der Besten in Südamerika.

Man kann in die besagte Mischung aber auch noch Gewürze tun, dann wird alles schon mal etwas bekömmlicher. ;-)

Wer sich mal an einen Batido herantrauen möchte, dem empfehle ich folgendes Rezept:    [...mehr]


Autor: Nina

Zum Ende des 19. Jahrhunderts hin wurde in Südamerika der wirtschaftliche Reichtum neu verteilt. Chile führte von 1879 bis 1883 eine unerbitterten Kampf gegen Peru und Bolivien. Dieser Krieg sollte als Salpeterkrieg, oder auch Pazifischer Krieg, in die Geschichte eingehen und bis heute wirtschaftliche Folgen für die beteiligten Länder bedeuten.

Nach einem Vertrag aus dem Jahr 1874 war Bolivien Herr über eine Region im Norden der Atacama-Wüste, die reich an Salpetervorkommen war, damals ein sehr wichtiger Rohstoff, und hatte so auch einen direkten Anschluss an den Ozean. Im Gegenzug waren die chilenischen Salpetergesellschaften für 25 Jahre von der Steuerpflicht befreit.

Doch im Jahr 1878 verlangte der bilivianische Präsident Hilarión Daza entgegen diesem Vertrag Steuern von den Gesellschaften. Daraufhin besetzte Chile ein Jahr später den Hafen von Antofagasta. Von Seiten der Bevölkerung gab es hierbei keinen Widerstand, da nur 5% Bolivianer waren. Nun musste Bolivien aber Chile den Krieg erklären und ging dazu noch heimlich mit Peru eine Allianz ein.

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Autor: Nina

Seit ihrer Entdeckung gelten Faultier als eher unbeliebte Lebewesen, was schon der deutsche Name zeigt. Doch die Tiere sind interessanter als man gemeinhin denkt. ;-)

Auch die Forscher waren sich lange Zeit uneins, wo man die Faultiere hinstecken soll, und was mit ihnen anzufangen ist. Heute weiß man, dass sie nicht zu den Affen gehören, sondern Verwandte des Ameisenbären und des Gürteltiers sind. Gemeinhin sind fünf Arten bekannt, die sich in die Familien der Zweifinger- und Dreifingerfaultiere unterteilen.

Wie der Name schon sagt, haben einige von ihnen vorne drei und manche eben nur zwei Finger mit zienlich langen und scharfen Krallen. An den Füßen haben alle Faultiere drei Zehen. Ihr Gesicht ist rund und die Augen liegen ziemlich weit auseinander, was ihnen irgendwie ein possierliches Aussehen verleiht. Aufgrund ihrer Zeichnung machen sie den Eindruck als würden sie immer lachen. Im Gegensatz zu anderen Säugetieren haben sie zwei Halwirbel mehr, also neun. Das ermöglicht ihnen ihren Kopf um bis zu 270° zu drehen.

Die meiste Zeit ihres Lebens hängen sie mit dem Rücken nach unten an irgendwelchen Bäumen, wobei sie die gebogenen Krallen als Haken benutzen. Sie leben in Mittel- und Südamerika, wobei ihr Hauptausbreitungsgebiet aber das Amazonasbecken ist.    [...mehr]


Autor: Nina

Wenn man sich dem kleinen Insel-Archipel Fernando de Noronha ,etwa 350 km östlich des brasilianischen Festlandes, nähert, kann man schnell erkennen, warum viele diesen Ort für das Paradies auf Erden halten: Weiße Sanstrände und ein Meer, dass so blau und klar ist, dass man den Eindruck haben könnte, man befinde sich in einem retouchierten Reisekatalog.

Und genauso schnell versteht man auch, warum die Inseln eines der liebsten Reiseziele vieler Brasilianer sind und nach und nach auch immer mehr andere Touristen Fernando de Noronha.

Die Hauptinsel, die den selben Namen wie das ganze Archipel trägt ist die größte der 21 Inseln und auch die einzige, die bewohnt ist. Insgesamt leben hier nur 2100 Menschen. Die Geamtfläche aller Inseln beträgt gerade mal 21 km².    [...mehr]


Autor: Nina

Hier in Europa sind nur wenige südamerikanische Politiker bekannt, doch Juan Domingo Perón ist fast allen ein Begriff. Und wenn nicht er, dann bestimmt seine zweite Ehefrau Eva, besser als Evita bekannt (zu ihr demnächst mehr).

Perón wurde am 8. Oktober 1895 in eine Familie argentinischer Viehzüchter geboren. Schon früh begann er sich für das Militär zu begeistern und schloss dann auch 1913 die Militärschule als Unterleutnant der Infanterie ab, worauf ein Studium an einer Militärhochschule folgte.

1930 wurde er Mitglied des Generalstabs des Heeres und Titularprofessor für Militärgeschichte. Im selben Jahr beteiligte er sich an einem Putsch gegen den damalige Präsidenten und war in dieser neuen Regierung Privatsekretär des Kriegsministers. Bis 1939 sollte er als Militärattaché in mehreren Staaten Europas tätig sein. Unter anderem war er auch in Italien und Deutschland, wo er den aufkommenden Faschismus erlebte und sich davon sehr begeistert zeigte, eine Einstellung, die er lange Zeit später überdenken sollte.    [...mehr]


Autor: Nina

Ich glaube nirgends auf der Welt isst man so viele Suppen wie in Ecuador. Jeder Suppenkaspar oder Suppennarr wird hier also definitiv auf seine Kosten kommen. Zumal viele Spezialitäten für uns Europäer erst man ein wenig skurril wirken mögen, aber sich dann als wirklich wirklich lecker herausstellen.

Man hat fast den Eindruck die Ecuadorianer machen aus allem irgendwie eine Suppe oder einen Eintopf. Diese Küche ist also genau das Richtige für kalte Wintertage oder verregnete Sommertage… ;-)

Eine Suppe, die ich sehr gerne mag, ist die “Locro de Queso“, eine Art Kartoffelsuppe mit Hüttenkäse und Avocado. Mmmhh…

Und so gehts:

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Autor: Nina

Mitten in der Atacama-Wüste im Norden Chiles befindet sich eine Mine, die unvorstellbare Ausmaße hat und so in Südamerika fast schon zu einem Mythos geworden ist. Für Che Guevara war sie das Sinnbild der arbeitenden Klasse. Heute steht die Chuquicamata wohl eher für Umweltverschmutzung, den Rohstoffreichtum des Landes und eine Touristenattraktion.

Die Stadt Chuquicamata selbst ist heute nur noch eine Geisterstadt und soll schon bald zugeschüttet werden. 2004 mussten die restlichen noch verbliebenen Arbeiter und Anwohner umgesiedelzt werden, da die Umweltbelastung in der Näher der Mine einfach zu groß geworden sind. Sie wurden in die ca. 15 km entfernte Stadt Calama verlegt. Dem Tourismus hat es zum Glück keinen Abbruch getan. Die kommen jetzt halt vor allem nach Calama und natürlich in die Mine um sich von der Legende und deren Größe zu überzeugen.    [...mehr]


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