¿Dónde está toda la gente de Mérida? – so einer der für mich emblematischen Sätze bei den obligatorischen Aufwärmspielen am Pool. Keine Frage, also das ich diesem Ort und den Leuten während meines Aufenthaltes in Yucatán auch einen Besuch abstatten musste.

Im Nordosten der mächtigen Halbinsel gelegen hat die 1542 von den Spaniern gegründete Stadt heute ungefähr eine Million Einwohner und ist meines Erachtens eine Reise wert. Zugleich ist Mérida die Hauptstadt Yucatáns und die perfekte Basis für eine längerfristige Rundreise in der Welt der Maya. Beginnen sollte man seinen Rundgang durch Mérida natürlich an der Plaza Mayor, der auch hier wie in so ziemlich jeder mexikanischen Stadt, das administrativ-religiöse Zentrum markiert.
Sehenswürdigkeiten von Mérida
Auffallend ist hierbei natürlich sofort die massive und wuchtige Fassade der Kathedrale, La Catedral de San Ildefonso aus dem 16. Jahrhundert, die mit ihren Türmen den Platz und auch insgesamt das Bild der Innenstadt dominiert. Ein weiteres wichtiges Gebäude ist die Casa de Montejo, welches der Sitz des gleichnamigen Stadtgründers Francisco de Montejo war. Ganz genau sollte man sich hier die Fassade ansehen, auf der man Spanier auf den Köpfen von indígenas stehend ausmachen kann.
Dieses kolonialistische Selbstverständnis drückt sich auch mit der Lage der Plaza Mayor aus , ist diese doch wie unter anderem im nahen Izamal oder natürlich in México Stadt- Tenochtitlan direkt auf den Ruinen einer Mayasiedlung ( hier T’ho) gebaut worden. Vor allem durch seine auffällige Farbe und seine wunderschönen Rundbögen fällt einem darüber hinaus sofort der Palacio de Gobiernol. Ein Abstecher in das Innere des Gebäudes ist vor allem für die Freunde von Gemälden zu empfehlen, findet man hier doch zahlreiche bildliche Darstellungen der wechselhaften Geschichte Méxicos.
Wer es ein wenig lebendiger und bunter mag, sollte sich den Februar vormerken, denn dann findet hier in Mérida der bunteste und auch prächtigste Karneval der ganzen Region statt. Farbenfroh und erlebnisreich ist auch ein Besuch auf dem Markt der Stadt, der so genannte Mercado García Rejón in der Calle 60. Hier bekommt man praktisch alles, wobei ich vor allem über die Lagerung des Fleisches sehr verwundert war, lag es doch bei 34°C einfach offen herum.. [...mehr]
5. Februar 2010

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Bolivien ist ein Land, dass trotz der Kolonialisierung stark an den ursprünglichen Bräuchen und Traditionen der indigenen Völker fest hält. Trotzdem sind spanische Elemente nicht zu verleumden, was man heute vor allem an der Musik merkt.

Bolivianische Musik
In der Kulturgeschichte Boliviens haben Musik und die damit verbundene Tänze einen wichtigen Stellenwert. Sie galten seit jeher als wichtiges Ausdrucksmittel. So wurden die Schlachten gegen die Spanier zu Zeiten der Kolonialisierung damit überliefert, aber auch wichtige Rituale und Traditionen gefeiert.
Die Tänze und damit verbundenen Musikstücke gliedern sich nach den verschiedenen Stämmen und Völkern, die damals in Bolivien lebten. Um die breiten Gesten, heißen Trommel-Rhythmen und Flötentöne optimal zu untermalen, gehören auch aufwändig gewebte Stoffe und bunte Gewänder, sowie Federschmuck zu den wichtigen Requisiten, denen man sich beim Tanz bedient. Jährlich davon überzeugen kann man sich z.B. in Berlin beim Karneval der Kulturen.
Auch heute bestimmen die eher traditionellen und folkloristischen Stücke die Musiklandschaft Boliviens. Zwar wird unter den Jugendlichen auch viel Heavy Metal gehört, internationale Erfolge von bolivianischen Pop- oder Rockbands sind aber kaum bekannt.
Bolivien: Typische Musikinstrumente
Wichtige Musikinstrumente Boliviens sind die auch bei uns sehr beliebte Panflöte, die Quena, eine eingekerbte Bambusrohr Flöte, die etwas größere Tokoro und verschieden große Trommeln. Auch ein Saiteninstrument wird unter den Bolivianern gerne gespielt: Die Charanga (oben im Bild). [...mehr]
4. Februar 2010

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Einmal in Mexiko City angekommen, stellt sich natürlich die Frage, wie man sich eine Stadt, die fast so viele Einwohner wie ganz Kanada oder Australien hat, erschließen kann. Wer einmal die Blechlawinen erlebt hat, wird sicherlich schnell zum Schluss kommen, dass man mit der Nutzung des Autos nicht gerade die beste Wahl trifft, um sich in der Stadt fort zu bewegen.

[...mehr]
4. Februar 2010

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Ein wenig versteckt südlich von Cuernavaca, der Hauptstadt des Bundestaates Morelos, thront hoch auf dem Berg Xochicalco, was in nahuatl so viel bedeutet wie „ Der Ort des Blumenhauses“.
Sicherlich handelt es sich bei Xochicalco, zumindest für uns Europäer, um eine weniger bekannte Pyramidenstadt, die jedoch auf Platz vier der am meistbesuchten präkolumbianischen Stätten liegt.
Dieser Umstand bietet jedoch dem Besucher einen unschätzbaren Vorteil, da man hier noch ungestörter in Kontakt mit den untergegangenen Kulturen treten kann, da die touristische Erschließung – sprich fliegende Händler und Massenansturm – noch in den Kinderschuhen steckt. Bei meinem Besuch verloren sich auf dem sehr weitläufigen Gelände, auf dem sich auch ein Museum befindet vielleicht höchstens 50 Personen.
Wie eigentlich überall in México solltet ihr – sofern ihr es beherrscht- einen der wirklich exzellent ausgebildeten guías bitten, euch die Stätte auf Spanisch näherzubringen. Sicher beherrschen sie auch Englisch und teilweise Deutsch aber persönlich fand ich die Erklärungen auf Spanisch stets am lebendigsten und auch die 2,5 Stunden in Xochicalco vergingen wirklich wie im Fluge.
Die Ursprünge der Pyramiden von Xochicalco datiert man heute auf [...mehr]
1. Februar 2010

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Brasilien ist ein vielfältiges und aufregendes Land. Während die meisten Touristen mit dem südamerikanischen Staat hauptsächlich Karneval, Zuckerhut und Copacabana verbinden, machen sich immer mehr Rücksack- und Abenteuerreisende auf den Weg, um weiter in das Landesinnere vorzudringen. Das will jedoch gut geplant sein, immerhin ist Brasilien das 5t größte Land der Welt.

Brasilien Rundreise: Gruppen- und Individualreisen
Vor der Brasilien Rundreise sollte man sich entscheiden: Bucht man eine Pauschalreise oder macht man sich ganz individuell auf den Weg das Land zu erkunden.
Man sollte auf jeden Fall einen erfahrenen Reiseveranstalter wählen, damit die Rundreise kein Fiasko wird, gerade wenn man auch den Regenwald bereisen möchte. Hier kann man dann wählen, ob man eine Familien-Rundreise, Sprach- oder Abenteuer-Rundreise machen will.
Sollte man die Rundreise doch selbst organisieren, kommt man wahrscheinlich günstiger weg, muss aber auch mehr Zeit einplanen, da man die Fahrt und die Hotels nun mal selber buchen muss. 4 - 6 Wochen sind ein realistischer Zeitraum, wenn man ganz Brasilien bereisen möchte. [...mehr]
29. Januar 2010

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Wer Pantagonien auf dem Atlas sucht, der steht vor einem kleinen Rätsel. Der südamerikanische Landstrich ist nicht fest abgesteckt und umfasst in Westen vier argentinische Provinzen, im Osten einen Teil Chiles. Auf der riesengroße Fläche leben nur knapp ca. 1 Millionen Menschen, obwohl sie etwa der Größe Europas entspricht. Einer der letzten Natur Schätze der Welt also.

Pantagonien: Das Land der Stille
Pantagonien zählt weltweit zu einem der dünn besiedeltsten Landstriche überhaupt. Durchbrochen von den Anden erstreckt sich die naturbelassene, raue Landschaft über Chile und Argentinien. Es ist nicht ganz klar, aber manchemal wird auch Feuerland dazu gezählt. Weite Steppenlandschaften, karges Gebirge und das chilenische Inlandeis sind charakteristisch für Pantagonien und nicht gerade einladend für Mensch und Tier, obwohl die Artenvielfalt unbeschreiblich ist. Auf den mit Eisschollen durchwirkten Seen zeichnet sich das grelle Pink von Flamingos ab, während Nandus unter dem Schnee nach Futter suchen. An der Küste leben Magellanpinguine und scheue Seelöwen.
Pantagonien ist eines der kühlsten Landgebiete auf der Südhalbkugel. Zwischen Bergen und Steppe, Eisschollen und endloser Weite: Nichts. Absolut nichts. Man fühlt sich, wie am Ende der Welt. Endlose Stille. Und doch gibt es Menschen, die genau so leben wollen. Zumindest einmal im Jahr. [...mehr]
26. Januar 2010

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Jubiläen, auch im Zusammenhang mit Alexander von Humboldt, sind sicherlich immer eine schwierige Angelegenheit, umso mehr je weiter die Ereignisse zurückliegen und man kaum noch einen wirklichen Bezug zum Ursprungsereignis herstellen kann. So feiert Berlin in diesem Jahr die Gründung seiner ältesten Universität benannt nach den Gebrüdern Humboldt.
Zugegebener Maßen lässt einen dies als Student im allgemeinen Tagesgeschäft recht kalt, kämpft man doch mit anderen Widrigkeiten und sähe Ausgaben für Festivalhäppchen als eher zukunftsunrelevante Bildungsinvestition an. Doch dann fährt man in den Urlaub und dort in México trifft man sich unerwarteter Weise mit seiner Universität oder aber besser gesagt mit einem ihrer Gründer, Alexander von Humboldt, zusammen.
Humboldt und die Universität Havanna
Der besondere Alexander von Humboldts ist leider heute ein wenig in Vergessenheit geraten aber vor Ort immer noch sehr Lebendig. „Dem zweiten Entdecker Amerikas“ so die von der Universität Havanna 1939 gestiftete Inschrift am Denkmal von [...mehr]
22. Januar 2010

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Die Vorfreude auf eine Reise in ein oder gleich mehrere Länder Südamerikas ist groß. Oft wird dabei leider vergessen, dass es auch einiger Planung und Vorsorge bedarf, bevor die Reise startet. Dazu gehört auch, sich seiner Impfungen zu vergewissern und unter anderem an eine Tollwutimpfung für Südamerika zu denken.

Tollwut ist eine schwere Krankheit, die in vielen Teilen der Welt immer noch vorkommt. Insbesondere frei laufende Straßenhunde stellen eine große Infektionsgefahr dar. Da es davon auch in vielen Ländern Südamerikas wie beispielsweise Mexiko und Brasilien einige gibt, sollten Reisende sich über eine Impfung gegen Tollwut informieren. Das Tropeninstitut der Stadt bietet dafür eine kompetente Anlaufstelle – natürlich auch für eine umfassende Impfberatung im Allgemeinen. [...mehr]
20. Januar 2010

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In der zweitgrößten argentinischen Stadt Córdoba befindet sich eines der bekanntesten Museen des südamerikanischen Kontinents: Der Palacio Ferreyra beherbergt mit dem Museo Superior de Bellas Artes Evita eine Sammlung, die die Architektur der Kolonialzeit mit moderner argentinischer Kunst verbindet.

Die Stadt Córdoba in Argentinien trug im Jahr 2006 den Titel „Kulturhauptstadt Amerikas“ und beeindruckt Besucher aus aller Welt mit einem umfangreichen und interessanten Kulturangebot. Neben zahlreichen Museen, Skulpturen und Theatern besticht vor allem der Palacio Ferreyra Einheimische und Touristen. [...mehr]
13. Januar 2010

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Mondpyramide und Sonnenpyramide sind bedeutende Sehenswürdigkeiten in Teotihuacan. Bereits lange Zeit vor der Ankunft der Azteken errichtet hat die Anlage bis heute nichts von Ihrer unglaublichen Magie und Faszination verloren.
Kernstücke der weitläufigen Konstruktion in Teotihuacan (Mexiko) sind zwei enorme Pyramiden: Die Pyramide der Sonne und ihre kleinere Schwester die Pyramide des Mondes. Unter ersterer befindet sich eine, leider nur mit Sondergenehmigung zu erreichende, Grotte, die laut neuester Expertenmeinungen zur Errichtung des gesamten Komplexes führte.
Bedeutung der Mond- und Sonnenpyramide
Im Weltbild der damaligen Kulturen stellten Höhlen und Grotten einen Eingang in eine andere Welt dar und wurden als heilige Orte angesehen, die einen Kontakt zu anderen Sphären ermöglichen würden. So kam es sukzessive zum Bau dieser Pyramide, die im Laufe der Zeit stetig vergrößert wurde bis sie die heutige Form erreicht hatte.
Dabei ist jedoch zu beachten, dass man heute nicht die endgültige Form der Sonnenpyramide sehen kann, da zu Beginn des letzten Jahrhunderts bei Ausgrabungen Teile einfach abgesprengt wurden, so dass die Pyramide heute kleiner als ursprünglich ist. Über einige steile Treppen könnt ihr die [...mehr]
13. Januar 2010

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