31 Kilometer von der Hauptstadt Cuernavaca entfernt, liegt das kleine verschlafene Dorf von Coatetelco in der Nähe der gleichnamigen Lagune, welches zugleich auch eine wichtige Grabungsstätte beherbergt.

Coatetelco @Lars Degen

Wie so viele Reste der untergegangenen Kulturen aus der Zeit vor der Eroberung so erhält auch die kleine Grabungsstätte von Coatetelco durch die Kombination aus den Resten des politisch-religiösen Zentrums der ehemaligen Besiedelung mit dem beeindruckenden Bergpanorama einen fast magischen touch.
Coatetelco bedeutet so viel „Schlangenhügel“ und ist  mit einer Blütezeit von 500 -150 vor Christus  eine recht altes Zeugnis der versunkenen prähispanischen Welt. Einstmals betete man hier heute längst vergessene Gottheiten an wie zum Beispiel Chalchiuhtlicue, die Schutzpatronin der Lagunenbewohner, eine junge Schönheit die man als  Göttin der Flüsse, der Lagunen und des Meeres verehrte.    [...mehr]


Fast jeder Urlaub endet stets mit dem gleichen Problemen: Was bringt man mit? Wer bekommt was und wo kaufe ich das und wie viel lasse ich mir den Spaß kosten? Selber hinlänglich Leid geprüpft damit, war ich unendlich dankbar den Geheimtipp «Tres de Mayo» zugeflüstert zu bekommen.

Dabei handelt es sich um einen nicht weit vom Zentrum Cuernavacas gelegenen Stadtteil in dem man massenhaft Geschäfte findet die zum Einkaufen einladen. Dazu fährt man vom Stadtzentrum aus auf der Calle Humboldt in südlicher Richtung  die danach in die Calz. Palmira mündet auf der ihr auch weiter in Süden fahrt und dabei immer dem Straßenverlauf folgt.

Interessantes Detail ist, dass ihr in dieser Gegend auf eurer Tour am Schildkrötenhaus vorbeikommt in dem einstmals Frida Kahlo weilte und in dem auch einige der Bilder hingen, die in diesem Sommer mit großem Erfolg in Berlin ausgestellt wurden. Leider kann man das Haus nicht besichtigen und seit dem Tod der ehemaligen Besitzerin ist es verschlossen. Künstlerisch geht die Strecke auch weiter, denn am Ende des Weges kommt ihr zu einem Kreisverkehr, welcher in seinem Zentrum von einem riesigen Wandgemälde wo ihr euch linkerhand haltet und den Ausschilderungen zum Tres de Mayo folgt. Parken könnt ihr in einer der Seitenstraßen.    [...mehr]


La Paz ist die wohl bekannteste Stadt in Bolivien, und hier befindet sich neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten auch der Regierungssitz des Landes. Mit 4000 Metern über dem Meeresspiegel hat sich der Flughafen El Alto den Rekord als höchster ziviler Luftstützpunkt gesichert.

La Paz ist mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern die grösste und wichtigste Stadt Boliviens - Und eindeutig eine sehr spannende Metropole. Das Stadtgebiet ist aufgeteilt in die beiden Bezirke Altiplano und El Alto, wobei im tiefer gelegenen Altiplano eher besser situierte Bürger leben. Die Höhenunterschiede innerhalb von La Paz betragen bis zu 1000 Meter - Da kann man als Europäer schon mal ins Schwitzen geraten. Eine Erkundungstour lohnt sich aber allemal, und Taxen sind schliesslich nicht allzu teuer.

La Paz - Sehenswürdigkeiten und Highlights im wahrsten Sinne des Wortes

Für Touristen gibt es in La Paz jede Menge spannendes und skurilles zu entdecken. Allein der Anblick der in einem riesigen Talkessel gelegene Stadt ist atemberaubend. Rund um die Wolkenkratzer im Tal schmiegen sich an den Berghängen Häuser und Strassen, und fügen    [...mehr]


Kolumbien ist als Reiseland in Südamerika etwas vernachlässigt worden, doch in den letzten Jahren reisen immer mehr neugierige Besucher durch das faszinierende Land an den nördlichen Ausläufern der Anden. Kolumbien befindet sich in einer Phase des Wandels, und Touristen sind gerne gesehen.

Kolumbien hat als Reiseland mit einigen Vorurteilen zu kämpfen. In den letzten 5 Jahren hat sich die Sicherheitslage im Land aber bedeutend verbessert, besonders die Grosstädte bieten einen Sicherheitsstandart, der auf einem Level mit anderen lateinamerikanischen Metropolen ist. Sehenswert ist in Kolumbien die unberührte Natur, und natürlich die einmalige kulturelle Vielfalt, die sich an allen Ecken erschliesst.

Kolumbien - Ein Reiseland der Vielfalt

Das Leben in Kolumbien ist bunt - Und zwar nicht nur die atemberaubende Flora und Fauna. Genauso bunt wie die Natur ist auch die Mischung der Menschen im Land. 58% der Bevölkerung machen die Mestizen (Indios) aus, 20 Prozent    [...mehr]


Gleich um die Ecke des Zócalos, dem Zentrum der Mexicanidad, liegen direkt unter der heutigen Kathedrale die eindrucksvollen Reste  des Haupttempels der versunkenen Aztekenmetropole Tenochtitlan. Eigentlich unvorstellbar, wurde der so genannte Templo Mayor im Februar 1978 im Rahmen von Bauarbeiten wiederentdeckt.

Templo Mayor @Degen

Templo Mayor @Degen

Durch Zufall stieße einer der Bauarbeiten bei den Grabungen auf einen runden Stein den ein Relief bedeckte. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Darstellung der Mondgöttin Coyoalxauhqui handelte, die sich an der rechten Treppe der Tempelpyramide befand. Nach der Eroberung durch die Spanier hatten diese nämlich wie in vielen Städten Lateinamerikas direkt auf die religiösen  Heiligtümer der bisherigen Kulturen Kirchen gebaut, so auch in  Mexico Stadt, wo sich  direkt im Zentrum heute die Kathedrale erhebt, welche unter sich die Ruinen des alten Zentrums der Azteken birgt.  Dies ist umso betrüblicher, als man sich daher nur mit größter Mühe vorstellen kann, wie diese Gegend einmal vor der Ankunft der Europäer ausgesehen haben muss.

Zu Zeiten Tenochtitláns befand sich der gesamte Tempelbezirk im Herzen der brodelnden Aztekenmetropole  und verkörperte damit das Zentrum des Imperiums. Zugleich lag er im Schnittpunkt dreier wichtiger Verkehrsachsen der Stadt die jeweils auf verschiedene Himmelsrichtungen zuliefen, wobei die Rückseite des Tempelbezirkes in Richtung Osten wies. Im heutigen Mexico City der Moderne erstreckt sich der Tempel vom Zócalo und dem Palacio Nacional ausgehend hinunter bis zur Calle González Obregón in nördlicher Richtung und von der Calle del Carmen im Osten bis hin zur Calle República de Brasil.    [...mehr]


Mexico City- brodelnde Megapolis und größte Stadt Amerikas beherbergt zugleich eine Unmenge an Schätzen. So unter anderem die Kathedrale der Jungfrau von Guadelupe- ein einzigartiges Heiligtum für Katholiken in ganz Lateinamerika.

Doch damit nicht genug, auch für Anhänger die zweite große Leidenschaft Lateinamerikas, die zuweilen ebenso religiöse Züge annimmt, findet sich in D.F. eine wahre Pilgerstätte. Im Süden der Stadt gelegen spricht man ehrfurchtsvoll vom Koloss von San Ursula (so der Name des Stadtteiles), wenn man vom „Krönungsort“ zweier König des Weltfußballs redet. Kenner wissen natürlich bereits jetzt, dass es sich um keinen geringeren Ort als das legendäre Aztekenstadion handeln kann, welches für Fußballfreunde ein Pflichttermin im Rahmen eines Aufenthaltes in der Hauptstadt ist.

Da es in der Tat ein wenig entfernt vom Stadtzentrum liegt, bietet es sich an entweder ein Taxi vom Hotel/Hostel zu nehmen oder aber man vertraut auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Am einfachsten fährt man mit der dunkelblauen U-Bahn bis zur Endstation Tasqueña, wo sich einem zwei Optionen für die Weiterfahrt bieten. Entweder mit der Straßenbahn (tren ligero) in Richtung Xochimilco ( auch eine Reise wert) bis zur Station Estadio Azteca oder für die etwas Abenteuerlustigeren mit dem Bus, der jedoch inmitten des Trubels dieser Station eher schwer ausfindig zu machen ist, sofern man nicht Spanisch spricht.
Angekommen sieht man von beiden Stationen sofort das riesige Stadion, was an diesen Punkten sogar komplett aufs Foto passt.    [...mehr]


In der antiken Tempelstadt El Zotz ist ein unberührtes Grab eines bis dato unbekannten Maya-Herrschers entdeckt worden. Die Gruft befand sich 1600 Jahre in konserviertem Zustand. Neben zahlreiche Grabbeigaben wurden in der Kammer die Knochen von 6 Kindern geborgen.

El Zotz liegt in unmittelbarer Nähe der weltberühmten Tempelstadt Tikal. In früheren Zeiten lebte man in Konkurrenz mit dem mächtigen Nachbarn, auch blutige Auseinandersetzungen sind nicht auszuschliessen. In El Zotz thront der mächtige Tempel “El Diablo” über die gesamte Stadt, und im Schatten dieses Heiligtums haben Forscher der Brown University nun einen sensationellen Fund zu Tage getragen. Durch den feinporigen Sand des Gebietes wurde die Grabkammer des unbekannten Maya-Königs konserviert, und konnte die Jahrhunderte nahezu unbeschadet überstehen.

Sensationsfund in El Zotz - Das Grab des geheimnisvollen Herrschers

Erst in den 1970er Jahren wurden die Ruinen von El Zotz entdeckt, und nun ist US-amerikanischen Forschern durch Zufall ein einmaliger Fund geglückt. Bei Grabungen in den oberen Erdschichten um den Tempel El Diablo sind die Archäologen auf einige rätselhafte Tongefässe gestossen. Diese waren in einem undefinierbaren, organischen Material einrollt, und wiesen einen grausigen Inhalt vor.    [...mehr]


Panama ist kein besonders grosses Land, aber es ist überall auf der Welt berühmt, und definitiv eine Reise wert. Durch den Panamakanal wurde von Menschenhand eine Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik geschaffen. Doch Panama hat noch weit mehr zu bieten als die 80 Kilometer lange, weltberühmte Schneise.

Oh wie schön ist Panama - Jedes Kind kennt diesen Satz von Janosch, dem Schöpfer der Tigerente. Seine Inspiration waren vermutlich die traumhaften weissen Sandstrände, die an der karibischen Küste von Panama ein märchenhaftes Ziel für eine Reise bieten. Auch die spektakulären ehemaligen Vulkane, die geheimnisvollen Mangrovensümpfe und natürlich der tropische Regenwald gehören zu den Highlights, die in Panama entdeckt werden können.

Panama - Kleines Land, grosse Reise

Panama wirkt auf der Landkarte wie ein Strich zwischen Nord- und Südamerika, doch das 75.500 Quadratkilometer grosse Land kann durch seinen Reichtum an Flora, Fauna und Kultur begeistern. Durch die Senke im Landinneren zieht sich der 80 Kilometer lange Kanal, auf dem seit 1914 Frachter von einem Weltmeer in das gegenüberliegende passieren.

Eine Fahrt auf einem dieser Schiffe ist unvergesslich, doch es empfiehlt sich besonders, das Land mit einem der historischen Züge zu bereisen. So lässt sich die Vielfalt der Landschaft am entspanntesten geniessen und zur Erinnerung einfach ein Fotobuch erstellen.

Panama City - Das Frankfurt Südamerikas

Panama City befindet sich unweit der südlichen Mündung des Panama-Kanals. Die Metropole hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem internationalen Finanz- und Geschäftszentrum mit mehreren hundert Bankniederlassungen gemausert. Das besondere am Standort Panama-City ist das Bankgeheimnis, das sich am berühmten Schweizer Vorbild orientiert.

In der City gibt es viel spannendes zu entdecken, von Kultur bis Shopping. Besonders in der Innenstadt sind es die majestätischen Wolkenkratzer, die das Strassenbild dominieren. Doch auch ältere architektonische Zeitzeugen existieren noch in Panamas grösster Stadt, beispielsweise auf den Halbinseln von Panama Viejo und Casco Viejo. Dort kann man noch die Reste der historischen Bauten bestaunen.

Casco Viejo ist das ehemalige Kolonialviertel mit dem Präsidentenpalast. Hier lohnt sich ein Besuch des Nationaltheaters, der vielen alten Kirchen, und der alten, stuckverzierten Häuser mit dekorativen Balkongittern. Auf dem bunten Markt kommt das Feeling Panamas besonders gut rüber.




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Die Maya gehören zu den sagenumwobensten und faszinierendsten Völkern der Weltgeschichte. In Uxmar kann man sich bei einem Gang durch die alten Gemäuer einen kleinen Eindruck über das Leben des Indiovolkes machen.

Bild von malias © Flickr

Uxmal ist eine Mayastadt auf dem südwestlichen Teil der Halbinsel Yucatán. Jahr für Jahr strömen die Besucher in die imposante Stadt und begeben sich auf die Spuren der alten Maya Völker. In Uxmar lassen sich diese Spuren genau verfolgen, denn die Stadt und ihre vielfältige Architektur

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Die Religionen in Südamerika sind weltbekannt, auch wenn sie seit Jahrhunderten nicht mehr praktiziert werden. Die geheimnisvollen Tempelstädte zeugen noch immer von der Macht der Maya, Inka und Azteken, und haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.

In Südamerika gab es schon viele Religionen, einige davon gehören zu den global bedeutendsten der Weltgeschichte. Südamerikas Kultur ist eng verwoben mit der Geschichte der Inka, Maya und Azteken, und einige Praktiken finden sich auch heute noch im vorherrschenden Katholizismus wieder. Die am weitesten verbreitete Religion war der Glaube der Inka, deren Herschaftsgebiet sich vom heutigen Ecuador bis nach Chile und Argentinien erstreckte.

Religionen in Südamerika - Die Inka

Inka ist eine Art Sammelbegriff für die 200 ethnischen Gruppen, die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert auf dem südamerikanischen Kontinent lebten. Häufig werden auch nur die herrschenden Aristokraten über jene Volksgruppen als Inka bezeichnet. Das Zentrum der Kultur lag in Qusqu, was sich im Hochland des heutigen Peru befindet.

Die Religion der Inka

Wie auch die Maya und Azteken verehrten die Inka vor allem die Sonne. Die Sonne galt als Lebensspender, und wurde auch    [...mehr]


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